Der Vorname

von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Deutsch von Georg Holzer

Man kann ja über alles reden. Bei gutem Wein und internationaler, postkolonialer Küche in gediegenem Ambiente unter guten Freunden und Verwandten sollte es eigentlich kein Thema geben, dem man sich nicht mit der gebührenden intellektuellen Distanz nähern kann. Als Vincent, erfolgreicher Immobilienmakler, an diesem Abend zu Gast bei seiner Schwester Elisabeth und ihrem Mann Pierre, sie Französischlehrerin, er Literaturprofessor, behauptet, seinem Sohn den Vornamen Adolphe geben zu wollen, ist das allerdings ein erster Härtetest für die Regeln zivilisierter Konversation. Die Grenzen dessen, was als tolerierbar gilt, sind denn doch ein wenig enger gesteckt, als das bürgerliche Selbstverständnis das im Alltag wahrhaben will. Zur endgültigen Eskalation kommt es allerdings erst, als sich herausstellt, dass nicht nur in der Weltgeschichte, sondern auch in der jüngsten Familiengeschichte Sprengstoff lagert.

Die erfolgreich verfilmte Komödie "Der Vorname" ist ein Salonstück in bester französischer Tradition, eine Sitzkissenschlacht der überwunden geglaubten Beschränkungen und Beschränktheiten, eine hochkomische Bankrotterklärung der selbstgewissen Liberalität.

Residenztheater
  • Fr 08. Jul 16, 20:00 Uhr
  • Vorstellungsdauer ca. 1 std. 55
  • Keine Pause
  • Regie Stephan Rottkamp
  • Bühne und Kostüme Robert Schweer
  • Licht Tobias Löffler
  • Dramaturgie Sebastian Huber
mit

Sophie von Kessel erhält Kurt-Meisel-Preis 2015

Verleihung zusammen mit dem Marstallplan-Publikumspreis am 19. Juli im Residenztheater

Schauspielerin Sophie von Kessel, die seit 2011 Ensemblemitglied am Residenztheater ist, erhält den mit 5.000 Euro dotierten Kurt-Meisel-Preis 2015 des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Die Laudatio auf Sophie von Kessel hält der in Paris lebende Autor und Reporter Andreas Altmann. Und den diesjährigen Förderpreis erhält Regisseurin Ana Zirner zusammen mit Bühnenbildnerin Bettina Pommer und Kostümbildnerin Henriette Müller, die beim Marstallplan 2015 mit "frei willig arbeiten" eine experimentelle Kollage zum Thema "Luxus braucht Sklaverei" erarbeiteten. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Theatermatinee im Residenztheater am Sonntag, den 19. Juli um 11.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Sophie von Kessel erhält Kurt-Meisel-Preis 2015

Der Vorname Programmheft (PDF)

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Der Vorname

Inhaltsangabe

Man kann ja über alles reden. Bei gutem Wein und internationaler, postkolonialer Küche in gediegenem Ambiente unter guten Freunden und Verwandten sollte es eigentlich kein Thema geben, dem man sich nicht mit der gebührenden intellektuellen Distanz nähern kann. Als Vincent, erfolgreicher Immobilienmakler, an diesem Abend seine Schwester Elisabeth und ihren Mann Pierre besucht, sie Französischlehrerin, er Literaturprofessor, und behauptet, seinem Sohn den Vornamen Adolphe geben zu wollen, ist das allerdings ein erster Härtetest für die Regeln zivilisierter Konversation.

Der Vorname

DER VORNAME (FOTOGALERIE)

Spielzeit 2013/2014

Das Jahr der unruhigen Träume hat begonnen! Neben einem Themenkreis um die Jahre 1913/14, in denen vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg die Moderne erschütterte, prägt, ausgehend von Johann Wolfgang Goethe, ein "Faust"-Schwerpunkt den Spielplan dieser Spielzeit. Unsere Spielzeithefte liegen an unseren Spielstätten und am Zentralen Kundenschalter am Marstallplatz 5 aus.

Spielzeit 2013/2014