ENGLISH SURTITLES

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Spielplan

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Der Vorverkauf für Juli läuft! Der Vorverkauf für September/Oktober beginnt am MI 29. Juli 2026.

1 Juli

Mittwoch

Mi. 1 Juli

Marstall, 19.00–21.15 Uhr

Automatenbüfett - 1 Juli

Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Preise V
33 €

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Zum Stück «Automatenbüfett»

Mi. 1 Juli

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | RESI INKLUSIV: Mit Audiodeskription

Cabaret - 1 Juli

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Abo 34
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

Mi. 1 Juli

Cuvilliéstheater, 20.00–21.20 Uhr | 19.30 Uhr Einführung

Bernarda Albas Haus - 1 Juli

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück «Bernarda Albas Haus»

2 Juli

Donnerstag

Do. 2 Juli

Zur schönen Aussicht, 12.00 Uhr | Im Rahmen von Munich Beyond 2026

TREMENS - 2 Juli

Eine immersive Performance von CREW nach Motiven aus «Timon of Athens» von William Shakespeare
Uraufführung
Preise P
11/10 €

Von William Shakespeares Tragödie über Timon von Athen inspiriert ist «Tremens» eine immersive Erfahrung zwischen Schauspiel und Social Virtual Reality. Das Publikum ist eingeladen, vertraute Denkweisen zu hinterfragen und das Foyer des Residenztheaters als Raum zu erleben, in dem die überwältigende Verschmelzung zwischen theatraler Behauptung und virtueller Grenzenlosigkeit neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet.

Zum Stück «TREMENS»

Do. 2 Juli

Zur schönen Aussicht, 15.00 Uhr | Im Rahmen von Munich Beyond 2026

TREMENS - 2 Juli

Eine immersive Performance von CREW nach Motiven aus «Timon of Athens» von William Shakespeare
Uraufführung
Preise P
11/10 €

Von William Shakespeares Tragödie über Timon von Athen inspiriert ist «Tremens» eine immersive Erfahrung zwischen Schauspiel und Social Virtual Reality. Das Publikum ist eingeladen, vertraute Denkweisen zu hinterfragen und das Foyer des Residenztheaters als Raum zu erleben, in dem die überwältigende Verschmelzung zwischen theatraler Behauptung und virtueller Grenzenlosigkeit neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet.

Zum Stück «TREMENS»

Do. 2 Juli

Residenztheater, 19.00–22.15 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Zum letzten Mal

Sankt Falstaff - 2 Juli

von Ewald Palmetshofer frei nach Shakespeares «King Henry IV»
Uraufführung / Auftragswerk
Abo 43
Preise G
17 bis 57 €

Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien.

Zum Stück «Sankt Falstaff»

Do. 2 Juli

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

La Musica – zwischen ihr und ihm - 2 Juli

nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die englische Geliebte» von Marguerite Duras
Preise V
33 €

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in «La Musica» ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist «Die englische Geliebte» die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

Zum Stück «La Musica – zwischen ihr und ihm»

3 Juli

Freitag

Fr. 3 Juli

Zur schönen Aussicht, 12.00 Uhr | Im Rahmen von Munich Beyond 2026

TREMENS - 3 Juli

Eine immersive Performance von CREW nach Motiven aus «Timon of Athens» von William Shakespeare
Uraufführung
Preise P
11/10 €

Von William Shakespeares Tragödie über Timon von Athen inspiriert ist «Tremens» eine immersive Erfahrung zwischen Schauspiel und Social Virtual Reality. Das Publikum ist eingeladen, vertraute Denkweisen zu hinterfragen und das Foyer des Residenztheaters als Raum zu erleben, in dem die überwältigende Verschmelzung zwischen theatraler Behauptung und virtueller Grenzenlosigkeit neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet.

Zum Stück «TREMENS»

Fr. 3 Juli

Zur schönen Aussicht, 15.00 Uhr | Im Rahmen von Munich Beyond 2026

TREMENS - 3 Juli

Eine immersive Performance von CREW nach Motiven aus «Timon of Athens» von William Shakespeare
Uraufführung
Preise P
11/10 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Von William Shakespeares Tragödie über Timon von Athen inspiriert ist «Tremens» eine immersive Erfahrung zwischen Schauspiel und Social Virtual Reality. Das Publikum ist eingeladen, vertraute Denkweisen zu hinterfragen und das Foyer des Residenztheaters als Raum zu erleben, in dem die überwältigende Verschmelzung zwischen theatraler Behauptung und virtueller Grenzenlosigkeit neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet.

Zum Stück «TREMENS»

Fr. 3 Juli

Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr

Lapidarium - 3 Juli

von Rainald Goetz
Uraufführung
Preise G
17 bis 57 €

Rainald Goetz, der vielfach ausgezeichnete Ausnahmeautor, hat die Uraufführung seines neuesten Theatertexts Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach anvertraut. Der Text ist eine wilde Mischung der Genres: Tagebuch und Requiem, verwoben mit Szenen aus einem wahnwitzigen Drehbuchvorhaben mit Helmut Dietl und Franz Xaver Kroetz, dem Goetz das Stück auch widmet. Und er erweist darin seiner bayerischen Heimat Reverenz, der Stadt München genauso wie dem Voralpenland. Verspielt, poetisch, abgründig, absolut undramatisch – und selbstredend genial.

Zum Stück «Lapidarium»

Fr. 3 Juli

Marstall, 20.00–21.45 Uhr

Nach Mitternacht - 3 Juli

nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun für die Bühne bearbeitet von Cosmea Spelleken
Preise V
33 €

«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».

Zum Stück «Nach Mitternacht»

4 Juli

Samstag

Sa. 4 Juli

Zur schönen Aussicht, 12.00 Uhr | Im Rahmen von Munich Beyond 2026

TREMENS - 4 Juli

Eine immersive Performance von CREW nach Motiven aus «Timon of Athens» von William Shakespeare
Uraufführung
Preise P
11/10 €

Von William Shakespeares Tragödie über Timon von Athen inspiriert ist «Tremens» eine immersive Erfahrung zwischen Schauspiel und Social Virtual Reality. Das Publikum ist eingeladen, vertraute Denkweisen zu hinterfragen und das Foyer des Residenztheaters als Raum zu erleben, in dem die überwältigende Verschmelzung zwischen theatraler Behauptung und virtueller Grenzenlosigkeit neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet.

Zum Stück «TREMENS»

Sa. 4 Juli

Zur schönen Aussicht, 14.30 Uhr | Im Rahmen von Munich Beyond 2026

TREMENS - 4 Juli

Eine immersive Performance von CREW nach Motiven aus «Timon of Athens» von William Shakespeare
Uraufführung
Preise P
11/10 €

Von William Shakespeares Tragödie über Timon von Athen inspiriert ist «Tremens» eine immersive Erfahrung zwischen Schauspiel und Social Virtual Reality. Das Publikum ist eingeladen, vertraute Denkweisen zu hinterfragen und das Foyer des Residenztheaters als Raum zu erleben, in dem die überwältigende Verschmelzung zwischen theatraler Behauptung und virtueller Grenzenlosigkeit neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet.

Zum Stück «TREMENS»

Sa. 4 Juli

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Kasimir und Karoline - 4 Juli

von Ödön von Horváth
Abo 63
Preise H
21 bis 64 €

Das Oktoberfest ist auch zur Zeit der Weltwirtschaftskrise ein Ort des Amüsements und der willkommenen Ablenkung. Die Liebe von Kasimir, einem entlassenen Chauffeur, und Karoline, einer Büroangestellten, wird hier jedoch auf die Probe gestellt. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in zwischenmenschliche Abgründe. Horváths Figurenkaleidoskop, dessen Ungeheuerlichkeit im Banalen liegt, zeigt Menschen ihrer Zeit und ihrer ökonomischen Bedingtheiten.

Zum Stück «Kasimir und Karoline»

Sa. 4 Juli

Marstall, 20.00–21.45 Uhr

Nach Mitternacht - 4 Juli

nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun für die Bühne bearbeitet von Cosmea Spelleken
Preise V
33 €

«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».

Zum Stück «Nach Mitternacht»

Sa. 4 Juli

Cuvilliéstheater, 20.00–22.00 Uhr

Der Untertan - 4 Juli

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman «Der Untertan» porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück «Der Untertan»

5 Juli

Sonntag

So. 5 Juli

Residenztheater, 11.00–12.20 Uhr | RESI INKLUSIV: Mit Gebärdensprache und Deaf-Performance

Pippi Langstrumpf - 5 Juli

von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Preise D
11 bis 43 €

Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!

Zum Stück «Pippi Langstrumpf»

So. 5 Juli

Marstall, 19.00 Uhr | #6 Finale

Im Dickicht der Stadt: #6 Finale - 5 Juli

In Kooperation mit der Climate School der LMU München
Preise P
11/10 €

IM DICKICHT DER STADT ist ein gemeinsames Projekt von Residenztheater und LMU München. Wissenschaftler:innen und Künstler:innen stehen gemeinsam auf der Bühne und erzählen in immer neuen Formaten vom komplexen Verhältnis von Mensch und Natur. Zu jeder Veranstaltung begrüßen wir einen renommierten Gast aus der Forschung: Von der Biologie bis zur katholischen Theologie  - erleben Sie neue Perspektiven und diskutieren Sie mit!

Unter der künstlerischen Leitung von Hausregisseur Alexander Eisenach und Autor und Schauspieler Maximilian Grünewald wird das DICKICHT zum innovativen Treffpunkt für Theater und Wissenschaft.

Das DICKICHT ist die Wittelsbacher Wiese direkt hinter dem Marstall. Es ist Stadtwildnis, Habitat und Archiv. Gemeinsam mit einem transdisziplinären Team aus Forscher:innen und Künstler:innen bringen wir das Dickicht und seine Bewohner auf die Bühne des Marstalls: Wir lassen Bäume, Asseln, Pilze und das CO2 sprechen und ihre Geschichten erzählen. Wir experimentieren, nehmen wahr und hören, was uns diese neuen Protagonisten zu erzählen haben - was werden wir ihnen antworten?

Nach jeder Veranstaltung von IM DICKICHT DER STADT laden wir sie herzlich in die Bar im Marstall ein, um mit uns und unseren Gästen ins Gespräch zu kommen. 

Zum Stück «Im Dickicht der Stadt»

So. 5 Juli

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Ödipus - 5 Juli

von Robert Icke nach Sophokles aus dem Englischen von Christina Schlögl
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 73
Preise H
21 bis 64 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück «Ödipus»

So. 5 Juli

Cuvilliéstheater, 20.00–22.10 Uhr

Götz von Berlichingen - 5 Juli

nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach
Preise G
17 bis 57 €

Goethes Frühwerk ist ein maßloses szenisches Epos. Mit seinen über fünfzig Schauplätzen, mehreren Parallelhandlungen und der riesigen Personage sprengte der 22-jährige Dichter alle gängigen Theaterkonventionen seiner Zeit. Für die einen ist Götz ein Freiheitskämpfer, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen mit ≪eiserner Faust≫ entgegenstellt. Für die anderen aber ist er ein rückwärtsgewandter Reaktionär, der sich an eine überkommene Gesellschaftsform klammert und jede Veränderung kategorisch ablehnt.

Zum Stück «Götz von Berlichingen»

6 Juli

Montag

Mo. 6 Juli

Marstall, 20.00–21.30 Uhr

Und oder oder oder oder und und beziehungsweise und oder beziehungsweise oder und beziehungsweise einfach und - 6 Juli

von Nele Stuhler
Uraufführung
Preise T
25 €

«Ja – Nein», «Hell – Dunkel», «Da – Weg», «Frühstücken oder nicht», «Krieg oder nicht» –  Die Autorin Nele Stuhler hat Listen von Gegensätzen gesammelt, die die Untiefen des Alltags genauso befragen wie die ganz große Weltlage, und in Gedichtform gebracht. Ein so poetisches wie hochkomisches Konzert des Widerspruchs, den drei Schauspieler*innen auf offener Bühne austragen.

Zum Stück «Und oder oder oder oder und und beziehungsweise und oder beziehungsweise oder und beziehungsweise einfach und»

Mo. 6 Juli

Cuvilliéstheater, 20.00–22.20 Uhr
Zum letzten Mal

Das Käthchen von Heilbronn - 6 Juli

von Heinrich von Kleist in einer Fassung von Elsa-Sophie Jach mit Texten aus «Kein Ort. Nirgends» von Christa Wolf
Preise G
17 bis 57 €

In seinem erfolgreichsten Stück verbindet Heinrich von Kleist die Romantik des Märchens mit der Tragik des Schauspiels. Es gibt ein Femegericht, ein brennendes Schloss, einen Cherub, dazu Intrigen und einen Giftanschlag. Doch Kleists Käthchen geht zielstrebig ihren Weg und weicht dem Grafen Wetter vom Strahl nicht von der Seite, weil er ihr im Traum als die große Liebe offenbart wurde.

Zum Stück «Das Käthchen von Heilbronn»

7 Juli

Dienstag

Di. 7 Juli

Marstall, 20.00–21.45 Uhr | 19.30 Uhr Einführung

Mercury - 7 Juli

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück «Mercury»

8 Juli

Mittwoch

Mi. 8 Juli

Residenztheater, 19.30 Uhr | Theatertag

Die Präsidentinnen - 8 Juli

von Werner Schwab
Preise Theatertag
18/12€

Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie «Die Präsidentinnen» schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.

Zum Stück «Die Präsidentinnen»

Mi. 8 Juli

Marstall, 20.00 Uhr

München OEZ erinnern! - 8 Juli

Gespräch anlässlich des 10. Jahrestages des Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum
Preise P
11/10 €

Am 22. Juli 2016 wurden am OEZ bei einem rechten, rassistischen und antiziganistischen Anschlag neun Menschen ermordet. Darüber, wie es sich weiterlebt, über die Kontinuität rechter Gewalt in München sowie die Aufgaben, die sich daraus für uns als Gesellschaft stellen, sprechen die Politologin Saba-Nur Cheema, Soziologin Gabriele Fischer, Journalist Mohamed Amjahid sowie Sibel und Hasan Leyla, die ihren Sohn Can bei diesem Anschlag verloren haben.

Zum Stück «München OEZ erinnern!»

9 Juli

Donnerstag

Do. 9 Juli

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | 19 Uhr Einführung

Maria Stuart - 9 Juli

von Friedrich Schiller
Preise H
21 bis 64 €

Intrigen, Verschwörungen, politische Ränkespiele – Schillers Trauerspiel zeigt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart. Was aber, wenn nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch «getauscht» werden. So wird bei jeder Vorstellung gelost, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert.

Zum Stück «Maria Stuart»

Do. 9 Juli

Marstall, 20.00–21.45 Uhr

Mercury - 9 Juli

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück «Mercury»

10 Juli

Freitag

Fr. 10 Juli

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 10 Juli

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

Fr. 10 Juli

Marstall, 20.00–21.25 Uhr

Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei - 10 Juli

von Bertolt Brecht / eine Fortschreibung von Björn SC Deigner
Uraufführung / Auftragswerk
Preise V
33 €

Brechts kurzes Stück kreist um die erschreckend aktuelle Frage, ob es angesichts eines gewaltsamen Angriffs die Möglichkeit neutraler Enthaltung gibt. «Würgendes Blei», der zweite Teil der Inszenierung, schreibt die Geschichte der Frau Carrar bis in die Gegenwart weiter, sucht nach einer Sprache für den Schrecken von Krieg und Zerstörung und erhebt Anklage gegen die Gewalt und ihre Werkzeuge.

Zum Stück «Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei»

11 Juli

Samstag

Sa. 11 Juli

Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr

Der zerbrochne Krug - 11 Juli

von Heinrich von Kleist
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück «Der zerbrochne Krug»

12 Juli

Sonntag

So. 12 Juli

Marstall, 18.00–20.00 Uhr

Marat/Sade - 12 Juli

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
von Peter Weiss
Preise V
33 €

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Ein Streitgespräch zwischen Marat, dem Befürworter des Terrors, und dem Marquis de Sade, dem Meister der Eskapaden, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? «Marat/Sade» ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns.

Zum Stück «Marat/Sade»

So. 12 Juli

Residenztheater, 18.30–20.15 Uhr | Mit Sigi Zimmerschied

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 12 Juli

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Geschenkabo 2
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne.

Zum Stück «Gschichtn vom Brandner Kaspar»

13 Juli

Montag

Mo. 13 Juli

Residenztheater, 19.30 Uhr

Die Präsidentinnen - 13 Juli

von Werner Schwab
Preise G
17 bis 57 €

Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie «Die Präsidentinnen» schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.

Zum Stück «Die Präsidentinnen»

Mo. 13 Juli

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

La Musica – zwischen ihr und ihm - 13 Juli

nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die englische Geliebte» von Marguerite Duras
Preise V
33 €

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in «La Musica» ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist «Die englische Geliebte» die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

Zum Stück «La Musica – zwischen ihr und ihm»

14 Juli

Dienstag

Di. 14 Juli

Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | 19 Uhr Einführung

Warten auf Godot - 14 Juli

(En attendant Godot) von Samuel Beckett
Abo 22
Preise G
17 bis 57 €

Wladimir und Estragon warten auf Godot, von dem sie weder wissen, wer er ist, noch, was sie eigentlich von ihm wollen. Der Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett schuf mit seinem vieldeutigen und in alle Richtungen interpretierten Werk über das Warten und das Vergehen von Zeit einen der Klassiker der Moderne, den die Hausregisseurin Claudia Bauer neu interpretiert.

Zum Stück «Warten auf Godot»

16 Juli

Donnerstag

Do. 16 Juli

Residenztheater, 19.30–22.40 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Romeo und Julia - 16 Juli

von William Shakespeare
Abo 44
Preise I
25 bis 69 €

Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die Sprache des Dolchs. Schaffen sie es, ein Beispiel zu setzen gegen die unversöhnliche Feindschaft, die in Verona herrscht? Die Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißen Herzen neu.

Zum Stück «Romeo und Julia»

17 Juli

Freitag

Fr. 17 Juli

Marstall, 19.00 Uhr | KLUBFESTIVAL
Premiere

Sapperment, wenn das die Tante wüsste! / Café Calma Vista - 17 Juli

Preise T
25 €

An einem Wochenende im Juli gehört die Bühne des Marstall den RESI FÜR ALLE Spielklubs.
Sie zeigen Stücke, die sie während der Spielzeit 25/26 erarbeitet haben.

Zum Stück «Sapperment, wenn das die Tante wüsste! / Café Calma Vista»

Fr. 17 Juli

Residenztheater, 19.30 Uhr

Die Präsidentinnen - 17 Juli

von Werner Schwab
Abo 52
Preise G
17 bis 57 €

Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie «Die Präsidentinnen» schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.

Zum Stück «Die Präsidentinnen»

18 Juli

Samstag

Sa. 18 Juli

Residenztheater, 19.30–20.45 Uhr

Die Rückseite des Lebens - 18 Juli

(Récits de certains faits) von Yasmina Reza
Deutschsprachige Erstaufführung
Preise E
13 bis 48 €

Die Dramatikerin Yasmina Reza («James Brown trug Lockenwickler») ist fasziniert von Gerichtsprozessen, in ihrem Erzählband sind ihre Beobachtungen der vergangenen Jahre zusammengefasst. Lakonisch und pointiert beobachtet sie die Momente, in denen unbegreifliche Taten bewertet, widerstreitende Aussagen für wahr oder fasch befunden werden müssen, oft ganze Leben auf dem Kipppunkt stehen – und fängt wie nebenbei ein Panorama der menschlichen Existenz ein. Die Hausregisseurin Nora Schlocker richtet die Texte für die Bühne ein.

Zum Stück «Die Rückseite des Lebens»

19 Juli

Sonntag

So. 19 Juli

Residenztheater, 16.00–19.10 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | Mit Kinderbetreuung, nur mit Anmeldung unter tickets@residenztheater.de

Romeo und Julia - 19 Juli

von William Shakespeare
Abo 82
Preise I
25 bis 69 €

Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die Sprache des Dolchs. Schaffen sie es, ein Beispiel zu setzen gegen die unversöhnliche Feindschaft, die in Verona herrscht? Die Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißen Herzen neu.

Zum Stück «Romeo und Julia»

20 Juli

Montag

Mo. 20 Juli

Marstall Salon, 20.00 Uhr

kurz & gut - 20 Juli

Musikalischer Literatursalon von und mit Cathrin Störmer
Preise P
11/10 €

Zusammen mit wechselnden Gästen widmet sich Cathrin Störmer der literarischen Kurzform: Kurzgeschichten. Und weil ein Lied ja auch eine Kurzgeschichte ist, gibt's ein passendes oder unpassendes Lied dazu. Eine neue Reihe ist für alle, denen Oper zu lang, Pop zu poppig und das Leben zu linear ist.

Zum Stück «kurz & gut»

21 Juli

Dienstag

Di. 21 Juli

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr

Abschied - 21 Juli

nach dem gleichnamigen Roman von Sebastian Haffner für die Bühne bearbeitet von Matthias Rippert und Moritz Treuenfels
Uraufführung
Abo 24
Preise E
13 bis 48 €

Ein letzter Tag in Paris, die letzten Stunden einer großen Liebe und die Gewissheit, dass nichts so bleiben wird, wie es war. In «Abschied» erzählt Sebastian Haffner von der letzten Begegnung mit seiner Geliebten Teddy. Zwischen Cafés, Museumsbesuchen, flüchtigen Begegnungen und intensiven Gesprächen verdichtet sich das noch unbeschwerte Lebensgefühl der frühen 1930er-Jahre. Der Roman begleitet die beiden durch Stunden voller Nähe, Zweifel und Hoffnung bis zum Moment am Bahnsteig, der sie unwiderruflich trennt. Poetisch, atmosphärisch dicht und sehr persönlich schildert Sebastian Haffner nicht nur das Ende einer großen Liebe, sondern auch den Abschied von der eigenen Jugend und einer Epoche kurz vor ihrem Untergang. Nur wenige Wochen benötigte Haffner 1932 für die Niederschrift dieses bis vor kurzem noch unveröffentlichten Romans. Regisseur Matthias Rippert bringt den Stoff nun erstmals auf die Bühne und setzt damit nach dem Erfolg von «Blind» seine Arbeit am Residenztheater fort.

Zum Stück «Abschied»

22 Juli

Mittwoch

Mi. 22 Juli

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 22 Juli

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Abo 33
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

24 Juli

Freitag

Fr. 24 Juli

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr

Prima Facie - 24 Juli

von Suzie Miller
Preise E
13 bis 48 €

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit «Prima Facie» Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.

Zum Stück «Prima Facie»

Fr. 24 Juli

Marstall, 20.00–21.45 Uhr
Zum letzten Mal

Spitzenreiterinnen - 24 Juli

nach dem gleichnamigen Roman von Jovana Reisinger
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Neun Frauen im Münchner Einzugsgebiet porträtiert Jovana Reisinger in ihrem für den Bayerischen Buchpreis nominierten Roman. In der Bühnenadaption wird dieser Lebensraum zur programmierten Idylle, in der die Figuren komisch und tragisch zugleich ihre Selbstermächtigung proben und nach Lücken und Freiräumen in der gesellschaftlich verordneten Optimierung ihres Rollenbilds suchen.

Zum Stück «Spitzenreiterinnen»

25 Juli

Samstag

Sa. 25 Juli

Gastspiel, 19.00 Uhr | Salzburger Festspiele
Premiere

Faust I - 25 Juli

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück «Faust I»

Sa. 25 Juli

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr

Munich Machine - 25 Juli

Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 64
Preise G
17 bis 57 €

Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.

Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.

Zum Stück «Munich Machine»

Sa. 25 Juli

Marstall, 20.00–21.25 Uhr

Ein sanfter Tod - 25 Juli

von Simone de Beauvoir aus dem Französischen von Paul Mayer für die Bühne bearbeitet von Barbara Horvath und Lisa Stiegler
Uraufführung
Preise V
33 €

Plötzlich klingelt das Telefon und das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen. So auch für Simone de Beauvoir und ihre Schwester, als sie erfahren, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Eindringlich und ehrlich schildert Simone de Beauvoir, was es heißt, Abschied zu nehmen von dem Menschen, der einem das Leben geschenkt hat. Nach dem Erfolg von «(Nicht)Mütter!» bringen die Schauspielerinnen Sibylle Canonica, Barbara Horvath und Lisa Stiegler dieses persönliche Stück Weltliteratur erstmals auf eine Theaterbühne.

Zum Stück «Ein sanfter Tod»

26 Juli

Sonntag

So. 26 Juli

Residenztheater, 18.30–20.15 Uhr | Mit Sigi Zimmerschied

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 26 Juli

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 71
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne.

Zum Stück «Gschichtn vom Brandner Kaspar»

So. 26 Juli

Marstall, 19.00–20.35 Uhr

Rezitativ - 26 Juli

nach der gleichnamigen Erzählung von Toni Morrison aus dem Englischen von Tanja Handels für die Bühne bearbeitet von Miriam Ibrahim
Deutschsprachige Erstaufführung
Preise V
33 €

Der erst kürzlich wiederentdeckte Text «Rezitativ» ist eine literarische Sensation: Es ist die einzige Erzählung der Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. Darin treffen zwei junge Frauen aufeinander: Roberta und Twyla, beide aus prekären Verhältnissen, lernen sich in einem Kinderheim kennen und freunden sich an. Immer wieder führt sie der Zufall zusammen, in Schlaglichtern erfahren wir von ihren Männern, ihrer Arbeit, ihren Kindern. Schließlich stehen sie sich bei einer Demonstration gegen Rassentrennung gegenüber. Doch wer von beiden weiß und wer Schwarz ist, lässt die Autorin offen.

Zum Stück «Rezitativ»

So. 26 Juli

Gastspiel, 19.00 Uhr | Salzburger Festspiele

Faust I - 26 Juli

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück «Faust I»

27 Juli

Montag

Mo. 27 Juli

Residenztheater, 10.00–11.20 Uhr

Pippi Langstrumpf - 27 Juli

von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Preise D
11 bis 43 €

Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!

Zum Stück «Pippi Langstrumpf»

Mo. 27 Juli

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 27 Juli

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Abo 13
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

28 Juli

Dienstag

Di. 28 Juli

Gastspiel, 19.00 Uhr | Salzburger Festspiele

Faust I - 28 Juli

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück «Faust I»

Di. 28 Juli

Residenztheater, 19.30–21.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Die Ärztin - 28 Juli

von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler
Abo 23
Preise G
17 bis 57 €

Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm. Die Londoner «Times»feierte«Die Ärztin» als eine «Operation am offenen Herzen unserer Gegenwart, die immer komplizierter wird, je tiefer man schneidet».

Zum Stück «Die Ärztin»

29 Juli

Mittwoch

Mi. 29 Juli

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | Theatertag | 19 Uhr Einführung

Maria Stuart - 29 Juli

von Friedrich Schiller
Preise Theatertag
18/12€

Intrigen, Verschwörungen, politische Ränkespiele – Schillers Trauerspiel zeigt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart. Was aber, wenn nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch «getauscht» werden. So wird bei jeder Vorstellung gelost, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert.

Zum Stück «Maria Stuart»

31 Juli

Freitag

Fr. 31 Juli

Gastspiel, 19.00 Uhr | Salzburger Festspiele

Faust I - 31 Juli

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück «Faust I»