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von Branden Jacobs-Jenkins
20:00 Residenztheater
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

29 Jun Fr

!
von Molière
Premiere
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Residenztheater
18:00
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Premium 01 A

International contemporary plays shown with English Surtitles

Our annual summer festival "Marstallplan" is turning the Marstall into a "World/Stage" (Welt/Bühne). Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan – five playwrights from five different continents  wrote five new plays for the Residenztheater. They developed the plays in exchange with each other and the five young directors who will be staging them. The world premières will take place on the  23rd + 24th of June at the Marstall-Theatre.

International contemporary plays shown with English Surtitles

Auf Grund einer Erkrankung im Ensemble zeigen wir am Mittwoch, den 20. Juni 2018 im Cuvilliéstheater "Der Streit" statt "Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag". Um 19:15 Uhr findet eine Einführung durch den Produktionsdramaturgen statt. 

Das Abo 34 B sowie erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzvorstellung. Weitere Informationen unter 089 2185 1940.

 

Neue Dramatik von Autoren aus fünf Kontinenten

Der diesjährige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne". Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan: fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Kontinenten, die für das Residenztheater, über eine gesamte Spielzeit hinweg, im gemeinsamen Austausch fünf Stücke entwickelt haben, die von fünf jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt werden. Sie erzählen vom Sich-Öffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen. Im Vorfeld wurde die dramatische Produktion auf ihre Möglichkeiten eines Austauschs hin untersucht, die Autoren kamen bereits früh mit den Produktionsteams zusammen. Die Uraufführungen am 23. + 24. Juni im Marstall werden inszeniert von Franziska Angerer, Britta Ender, Rikki Henry, Stefan Schweigert und Mira Stadler. Alle Vorstellungen werden Englisch übertitelt.

Neue Dramatik von Autoren aus fünf Kontinenten

Probenstart für Frank Castorf + das Resi-Ensemble

"Don Juan" feiert am 29. Juni im Resi Premiere

Frank Castorf bringt mit seiner Inszenierung von Molières "Don Juan" ab dem 29. Juni das Paradigma der männlichen Gier in der europäischen Literatur auf die Resi-Bühne. Aktuell befindet er sich mit Bibiana Beglau, Nora Buzalka, Götz Schulte, Marcel Heuperman, Aurel Manthei, Franz Pätzold und Jürgen Stössinger aus dem Ensemble des Residenztheaters in Proben zur Inszenierung von Molières vitalem Freigeist.

Probenstart für Frank Castorf + das Resi-Ensemble

WELT/BÜHNE 2017/18 ARBEITSTREFFEN (FOTOGALERIE)

Gegen rechtsradikale Angriffe + für den Schutz der Kunstfreiheit

Solidaritätserklärung mit Oliver Frljić und dem Mladinsko Theater Ljubljana

Das Residenztheater erklärt sich solidarisch mit dem Mladinsko Theater, Ljubljana, Slowenien, und Regisseur Oliver Frljić im Protest gegen die rechtsradikalen kunstfeindlichen Angriffe auf das Gastspiel von "Our Violence and Your Violence", Oliver Frljićs Inszenierung von Peter Weiss' "Ästhetik des Widerstands", am 26. Mai 2018 beim Theaterfestival Divaldení Svět Brno in Brno, Tschechische Republik.
Das gewaltvolle Einschreiten der Rechtsradikalen einerseits und das reaktionslose Zusehen der Polizei andererseits stellen einen Angriff auf die Kunstfreiheit dar, die in einer Demokratie nicht in Frage gestellt werden darf. Besonders besorgniserregend ist das vergebliche Schutzansuchen der Festivalleitung gegenüber der Polizei. Es zeugt davon, dass von Seiten des Staates ein Klima der Angst gefördert und die Grundrechte der Demokratie nicht gewahrt wurden. Angriffe auf Kunstschaffende und Kunst sind unabhängig vom Nationalstaat in dem sie geschehen zu verurteilen.

Gegen rechtsradikale Angriffe + für den Schutz der Kunstfreiheit

"Seid un-
be-
sorgt!"
Ondřej
Adámek + Kathari-na Schmitt,
"Alles
klappt"

 

Gefeierte Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen!

Verpassen Sie nicht die letzten Vorstellungen u. a. von "Geächtet"

Im Juni und Juli verabschieden wir uns von Inszenierungen aus unserem Repertoire: Zum letzten Mal auf dem Spielplan stehen im Residenztheater Ayad Akhtars Erfolgsstück "Geächtet" am 2. Juli, "Kinde der Sonne" am 6. Juli sowie "Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie" am 17. Juli. Erleben Sie "Howl" am 15. Juli, "Foxfinder" am 18. Juli und "In einem Jahr mit 13 Monden" am 23. Juli zum letzten Mal im Marstall. Dernière feiern auch "Insgeheim Lohengrin" am 20. Juli und "Eines langen Tages Reise in die Nacht" am 27. Juli im Cuvilliéstheater.

Gefeierte Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen!

Faust-Festival München

Mit Martin Kušejs Inszenierung am 20. + 21. Juli im Resi

Das Faust-Festival München 2018 vereint vom 23. Februar bis 29. Juli 2018 zahlreiche Veranstaltungen zu Goethes Klassiker, darunter natürlich Fausts fanatische Ich-Show mit Werner Wölbern in der Titelrolle und Bibiana Beglau als Mephisto im Resi.

Faust-Festival München

Bühnenbildner Aleksandar Denić im Portrait der SZ

"Es war Verständnis auf den ersten Blick." Bühnenbildner Aleskandar Denić über sein Verhältnis zu Frank #Castorf. Sein Bühnenbild für Castorfs Molière-Inszenierung "Don Juan" (Premiere am 29. Juni im Resi) ist die 20. Zusammenarbeit der beiden.

Bühnenbildner Aleksandar Denić im Portrait der SZ

360° :: Karlstadt

Eine Begegnung mit Liesl Karlstadt im virtuellen Raum

Kostenloser Virtual Reality Film
ab 07 MAI
MO – SO 10:00 – 19:00 UHR
Tageskasse am Marstallplatz 5

Mit einer VR-Brille in das Labyrinth von Liesl Karlstadts Leben.

360° :: Karlstadt

Fliegendes Blatt 15/16

von Nora Gomringer

Von der Welt. In Ordnung.

Erst die Politik, dann die Liebe.
Erst die Liebe, dann die Politik.
Erst das Misstrauen, dann die Fehleinschätzung.
Erst die Fehleinschätzung, dann das Misstrauen.
Erst der Freund, dann das Engagement.

Fliegendes Blatt 15/16

Nicht man selbst sein müssen

Zum Ende machen wir noch einmal ernst: Es geht ums Spielen. Eine Tätigkeit, eine Haltung – und eine Grundsatzfrage. Dem Spieler und der Spielerin sind Authentizität und Glaubwürdigkeit, Selbstgewissheit und jene Identität fremd, die mit sich selbst im Reinen, aber arm an Möglichkeiten ist. Sie bestaunen die Zuverlässigkeit, den festen Glauben an eine planbare Zukunft, die Humorlosigkeit, die Geschlossenheit der Weltbilder, die Vergesslichkeit.

Nicht man selbst sein müssen

DAS SPIEL ALS POLITISCHER AKT: Die Spielzeit 2018/19 am Residenztheater

Am 17. Mai stellte Intendant Martin Kušej im Rahmen einer Pressekonferenz sein Programm für die kommende – seine letzte – Spielzeit am Residenztheater vor. Die Spielzeit 2018/19 wird keinesfalls eine Abschiedsspielzeit, sie ist bestimmt von großen anspruchsvollen Produktionen sowie reich an neuen, vielfältigen Spiel- und Erzählformen, mit denen Martin Kušej zusammen mit seinem Ensemble seit 2011 das Residenztheater prägt.

DAS SPIEL ALS POLITISCHER AKT: Die Spielzeit 2018/19 am Residenztheater

Martin Kušej über die Arbeit mit Schillers "Don Karlos"

"Als Theatermacher hat mich der feine und stringente Plot gereizt. Ein unglaubliches Drehbuch, das sehr kompliziert ist und eine Herausforderung für jedes Theater darstellt. Dazu die komplexen Figuren und die strenge klassische Sprache – etwas, was völlig verfällt und gepflegt werden sollte. Dann fand ich die schiere Größe des Unternehmens spannend: mehr als 60 verschiedene Szenen, fünf Akte, 14 Rollen und ein gigantischer historischer Abriss. (...) Schiller hat zwar geahnt, dass die idealistische Idee von der Freiheit nicht so einfach zu haben sein wird. Wir allerdings wissen vollends, dass wir es schon mehrfach vergeigt haben. Es gab keinen Moment in der Geschichte der Menschheit, der uns so nahe an die Freiheit herangebracht hat, wie in etwa vor 20 Jahren."

Martin Kušej über die Arbeit mit Schillers "Don Karlos"