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Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

"Erschlagt die Armen!" im Radio

Feature auf B5 aktuell über Zino Weys Inszenierung im Marstall

"Es geht nicht darum, eine Figur darzustellen, sondern es geht darum, sich in einem Themenpool zu bewegen und verschiedene Blickwinkel einzunehmen." Solo-Schauspielerin Anna Drexler im Interview

"Erschlagt die Armen!" im Radio

"Ich irgend-wo
dazwi-schen" Shumona Sinha, "Er-schlagt die Armen!"

EIN VOLKSFEIND (FOTOGALERIE)

Fliegendes Blatt 10/16

Monika Rinck

DIE HERRSCHENDE MEINUNG

Meiner herrschenden Meinung nach, werden Sie sich

in den Abwassern der Gerber am besten erholen.

Es gibt keine Gefahren, aber es gibt Ihr Erspartes.

Der Erblasste im Bade langt nach dem Frottee,

das wechselt die Farbe, von tiefrot nach hellgelb.

Fliegendes Blatt 10/16

"Was uns zugrun-de gehen lässt, das sind Verdum-mung, Armut und Hässlich-keit." Henrik Ibsen, "Ein Volks-feind"

4 Premieren in 10 Tagen

Premierenrausch auf allen Resi-Bühnen mit "Der Balkon", "Ein Volksfeind", "Erschlagt die Armen!" + "Am Kältepol"

Innerhalb von 10 Tagen feiern 4 Neuinszenierungen auf den Bühnen des Residenztheaters Premiere: "Der Balkon" von Jean Genet ab 22. Februar im Marstall, Ibsens "Ein Volksfeind" ab dem 24. Februar im Resi, ab dem 2. März das Solo "Erschlagt die Armen!" im Marstall und die Uraufführung von Warlams Schalamows Erzählungen aus dem Gulag "Am Kältepol" am 3. März im Cuvilliéstheater.

4 Premieren in 10 Tagen

Fliegendes Blatt 09/16

Nora Gomringer

Zauberspruch

Scheinst nach außen ganz anders,
bist zweimal gewendet, dann
dreimal im Ja, dreimal im Nein.

Fliegendes Blatt 09/16

"Die Kunden wollen ernste Zere-monien." Jean Genet, "Der Balkon"

Das Residenztheater trauert um Wilfried Minks

Der Regisseur und Bühnenbildner Wilfried Minks ist am 13. Februar 2018 im Alter von 87 Jahren verstorben. Seine Arbeit als Bühnenbilder gab wichtige Impulse für die Entwicklung des Regietheaters. In seinen Inszenierungen widmete er sich sowohl klassischen Stoffen als auch der zeitgenössischen Dramatik.

Das Residenztheater trauert um Wilfried Minks

Faust-Festival München

Mit Martin Kušejs Inszenierung im Resi und einem Vortrag des Literaturwissenschaftlers Michael Jaeger über die Analogie der Moderne im Faust

Das Faust-Festival München 2018 vereint vom 23. Februar bis 29. Juli 2018 zahlreiche Veranstaltungen zu Goethes Klassiker, darunter natürlich Fausts fanatische Ich-Show mit Bibiana Beglau als Mephisto im Residenztheater.

Faust-Festival München

Clemens Pornschlegel über "Die Marquis Posas müssen gelüftet werden"

Um die Demokratie müsse gekämpft werden, heute wie früher, sagte der Literaturwissenschaftler Clemens Pornschlegel im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Gute Beispiele dafür liefere die Literatur. Es gebe eine deutsche Tradition des revolutionären Aufbruchs, die heute fast vergessen sei. An demokratische und revolutionäre Traditionen will eine Lesereihe mit Texten zur Demokratie erinnern, die das Münchener Residenztheater in Zusammenarbeit mit der Ludwig Maximilian-Universität München das ganze Jahr 2018 über veranstaltet. Clemens Pornschlegel, Literaturwissenschaftler am Institut für Deutsche Philologie in München, forscht seit langem über die politische Funktion der deutschen Dichtung. Über Heinrich Heine, Hugo Ball oder Rolf Dieter Brinkmann sagte er: "Ich lese aus deren Werken eine große Verzweiflung über die deutschen Zustände." Die neuen Verteilungskämpfe der Gegenwart zeigten, dass der Blick in die Vergangenheit notwendig sei.

Clemens Pornschlegel über "Die Marquis Posas müssen gelüftet werden"
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Fliegendes Blatt 08/16

von Nora Gomringer

Was ist gerecht

dass Zeit verstreicht

du alleine bist

das Boot einen grünen Anstrich bekommt

wenige über vieles nachdenken

Sonneneruptionen unser politisches Klima vorhersagen lassen

dass Zeit verstreicht

dass es ein Gedicht von Ernst Jandl gibt, das ich hier nicht abdrucken kann...

Fliegendes Blatt 08/16

HEILIG ABEND (FOTOGALERIE)

"Viel-leicht ist es manch-mal besser, etwas Falsches zu tun als nichts." Daniel Kehl-mann, "Heilig Abend"

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"Geächtet" inszeniert von Martin Kušej

Gastspiel "DIS-CRIMINI" des Teatro Stabile Torino

"Geächtet" von Ayad Akhtar ist seit 2016 im Repertoire des Residenztheaters. Am 2. und 3. Februar zeigen wir Martin Kušejs Turiner Inszenierung "DIS-CRIMINI (GEÄCHTET)". Das Gastspiel erleben Sie an nur zwei Abenden im Cuvilliéstheater auf italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Im Anschluss an die Vorstellung am 2. Februar findet ein Gespräch mit Autor Ayad Akhtar und Regisseur Martin Kušej statt.

"Geächtet" inszeniert von Martin Kušej

"Sind Sie eine Person?" Marivaux, "Der Streit"

Fliegendes Blatt 07/16

Befehl zur Genesung von Monika Rinck

Komm, lass uns zurückgehen in eine Zeit,
da waren wir alle wie Schlangen gewesen.
Ich aber, sagt es, bin nie eine Schlange gewesen.
Ich war damals eine Höhle hingegen.Ich war
die Höhle, in der die Schlangen sich wanden.
Es sagt: Ich war die größte der Höhlen gewesen,
das klassische Weinbett aus geräuchertem Speck
mit Brot und grünem Paprika.

Fliegendes Blatt 07/16
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