Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

Das Residenztheater trauert um Hans-Joachim Ruckhäberle

Hans-Joachim Ruckhäberle, Dramaturg, Regisseur und Theatertheoretiker, ist am Morgen des 10. April 2017 im Alter von 69 Jahren verstorben. Er hat entscheidend das Münchner Theaterleben geprägt und seine Theaterpraxis auch in eine breite wissenschaftliche Arbeit und Lehre eingebracht. Für seine Zugewandtheit gegenüber Autoren, Schauspielern und der Theaterkunst als solcher haben wir ihm sehr zu danken. Die Gedenkfeier findet am Sonntag, 14. Mai, um 11 Uhr im Foyer "Zur schönen Aussicht" im Residenztheater statt.

Das Residenztheater trauert um Hans-Joachim Ruckhäberle

Neue Begegnungen: "Servus Salãm"

Junge Migranten + alteingesessene Münchner zusammen im Marstall

Was passiert, wenn Erzählungen von Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg auf Erzählungen über die Flucht aus Syrien treffen? 11 Alteingesessene Münchner und 11 junge Menschen, die neu in Bayern angekommen sind, treffen sich seit September regelmäßig im Rahmen von "Servus Salãm" – ab 11. Mai im Marstall.

Neue Begegnungen: "Servus Salãm"

KÖPFE IN STÜCKEN 13: EIGENZEITVERKNAPPUNG

Ein Fortsetzungsroman von Dietmar Dath

Die beiden Menschen, die Svenja wieder auf die Beine halfen, sahen ihr nicht nur ähnlich, sondern dabei auch noch verblüffend gut aus. Die Frau stellte sich als "Hallo, ich bin die Svenjana" vor und gab der Benommenen ein Papiertaschentuch, mit dem sie sich den Dreck von der Hand wischen konnte. Svenja dachte: Svenjana, das klingt einerseits wie ein Hörfehler für Swetlana, andererseits aber so, als wäre es eine Frage, wie eine leicht anzügliche Herausforderung: "Svenja, na?"

KÖPFE IN STÜCKEN 13: EIGENZEITVERKNAPPUNG

KÖPFE IN STÜCKEN 12: WEITERDREHEN WELTABWÄRTS

Ein Fortsetzungsroman von Dietmar Dath

Die Schreie des jungen Mannes, den sie gezwungen hatte, sein Leben in ihres rutschen zu lassen, ignorierte Svenja, so gut sie konnte, da sie sich konzentrieren musste, weil sie wusste, dass sie nicht einfach geradeaus laufen durfte, sonst würde sie, so nah an der überschriebenen Szene, ins schlechte Sterben zurückfallen. Ihr kraftvolles, wütend verzweifeltes Rennen war eine Art verkehrter Anlauf zu einem Sprung, der schon hinter ihr lag.

KÖPFE IN STÜCKEN 12: WEITERDREHEN WELTABWÄRTS

"Ich brenne. Wie eine Fackel werde ich durch diese Nacht rennen und alles in Flammen setzen." Phädra

PHÄDRAS NACHT (FOTOGALERIE )

INSGEHEIM LOHENGRIN (FOTOGALERIE)

"Nie soll dein Reiz

ent-schwin-den,

bleibst du von Zweifel rein!"

Richard Wagner,

"Lohen-

grin"

Macht braucht Zeugen im Marstall

Alexander Graf zu Lambsdorff und Stefan Kornelius diskutieren über Europas Zukunft

In der Spielzeit 2016/17 führt das Residenztheater die Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung fort: Regelmäßig laden wir zu einer Diskussion politischer, juristischer und gesellschaftstheoretischer Fragen ein, die jeweils von einem Journalisten der SZ moderiert wird. Nachdem wir uns in der letzten Spielzeit dem "Feind im Inneren" widmeten, richten wir jetzt den Blick auf verschiedene Zentren der Macht – und ihre Zeugen. Am 7. Mai spricht Stefan Kornelius, Leiter des Ressorts Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, im Marstall mit Alexander Graf zu Lambsdorff über die Konsequenzen des Brexit für Europa.

Macht braucht Zeugen im Marstall

"Ich bin ein Mensch."

"Was ist das."

Heiner Müller, "Mauser"

Heiner Müller am Resi

Der April steht im Zeichen von Heiner Müller mit dem Gastspiel "Der Auftrag" vom Schauspiel Hannover, der Wiederaufnahme von "Zement" im Residenztheater, Oliver Frljićs Premiere "Mauser" im Marstall + der Buchpremiere "Für alle reicht es nicht".

Heiner Müller am Resi

Statement von Martin Kušej zur Hetze gegen Oliver Frljić

"Wir verurteilen die kunstfeindlichen Proteste während der Aufführungen von Oliver Frljićs Inszenierungen der vergangenen Tage – 'Klątwa / Der Fluch' in Warschau sowie 'Naše nasilje i vaše nasilje / Unsere Gewalt und eure Gewalt' in Split – aufs schärfste und stellen uns der Hetze extremer Nationalisten gegen Regisseur Oliver Frljić entgegen. Wir erklären uns solidarisch mit den Kollegen des Teatr Powszechny in Polen und des Hrvatsko Narodno Kazalište in Kroatien. Das gewaltvolle Einschreiten der Nationalisten ist ein schwerer Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und gefährdet massiv die Kunstfreiheit, die nicht in Frage gestellt werden darf. Besonders besorgniserregend scheint uns, dass dieses Klima von offizieller Seite befördert wird. Nach seiner Inszenierung 'Balkan macht frei' freuen wir uns, mit Heiner Müllers 'Mauser' ab kommenden Donnerstag, 27. April, Oliver Frljićs zweite Münchner Arbeit im Marstall präsentieren zu können." Martin Kušej, Intendant des Residenztheaters, 25. April 2017

Statement von Martin Kušej zur Hetze gegen Oliver Frljić

"Has the world changed, or have I changed?"

Eines Morgens, aus unruhigen Träumen erwachend, im Ohr die alte Liedzeile: "Has the world changed, or have I changed?" Es ist der Petersburger Blutsonntag 1905, Berlin im Novemberregen 1923, ein Junitag im Jahr 1483 in London oder New York in den späten 1980ern. Und auch die schönen Tage von Aranjuez sind bereits vorbei.

"Has the world changed, or have I changed?"

Resi auf Reisen

Resi-Produktionen zu Gast bei Theatern und Festivals im In- und Ausland

Auch im April und Mai sind wir mit verschiedenen Inszenierungen zu Gast in Bozen, Meran, Hof, Brünn und Olmütz, um internationale Kooperationen zu fördern und einen regelmäßigen Gastspiel-Austausch mit Theatern und Festivals aus ganz Europa zu pflegen.

Resi auf Reisen
Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

von Lewis Carroll

Bild

Das Resi ist zurück im Cuvilliéstheater!

Ende April sind wir mit "Eines langen Tages Reise in die Nacht", "Philoktet" und "Die Netzwelt" zurück im Rokoko-Theater und freuen uns auf die Premiere von Alvis Hermanis' Inszenierung "Insgeheim Lohengrin" am 5. Mai.

Das Resi ist zurück im Cuvilliéstheater!

Macht braucht Zeugen III. Die Türkei: Zerreissprobe am Bosporus

Günter Seufert und Christiane Schlötzer diskutieren

In der Spielzeit 2016/17 führt das Residenztheater die Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung fort: Regelmäßig laden wir in die "Schöne Aussicht" zu einer Diskussion politischer, juristischer und gesellschaftstheoretischer Fragen ein, die jeweils von einem Journalisten der SZ moderiert wird. Nachdem wir uns in der letzten Spielzeit dem "Feind im Inneren" widmeten, richten wir jetzt den Blick auf verschiedene Zentren der Macht – und ihre Zeugen. Am 23. April spricht Christiane Schlötzer, stellvertretende Ressortleiterin der Seite Drei der Süddeutschen Zeitung, mit Günter Seufert, Soziologe, Journalist und Autor zur Türkei über die Konsequenzen des Verfassungsreferendums in der Türkei.

Macht braucht Zeugen III. Die Türkei: Zerreissprobe am Bosporus

Endlich wieder "Lehman Brothers"!

Die gefeierte Inszenierung von Stefano Massinis "Lehman Brother. Aufstieg und Fall einer Dynastie" ist am 9. April endlich wieder im Residenztheater zu sehen!

Endlich wieder "Lehman Brothers"!

"Man muss die Toten ausgraben, wieder und wieder"

Heiner Müllers "Zement" und die Erinnerung an eine vergessene Revolution

Am 8. April ist endlich wieder "Zement" von Heiner Müller in der Regie von Dimiter Gotscheff, zugleich die letzte Arbeit des Theaterregisseurs vor seinem Tod, im Residenztheater zu sehen. Die Inszenierung eröffnete 2014 das 51. Berliner Theatertreffen. Es spielen u. a. Bibiana Beglau, Sebastian Blomberg und Valery Tscheplanowa.

"Man muss die Toten ausgraben, wieder und wieder"

Arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen

In der dritten Ausgabe der Veranstaltungsreihe zu internationaler zeitgenössischer Dramatik "Welt / Bühne" kommen am 8. April arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen zu Wort.

Arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen

KlassenKasse

Jedes Kind sollte ins Theater gehen können: Die Freunde des Residenztheaters unterstützen die KlassenKasse. Damit wird für Kinder aus finanzschwachen Familien, die sich einen Theaterbesuch nicht leisten können, der Eintritt komplett übernommen. Spenden auch Sie!

KlassenKasse

Gastspiel des Schauspiel Hannover

"Der Auftrag" am 31. März und 1. April im Residenztheater

Die Inszenierung von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner mit Corinna Harfouch über den Export der Französischen Revolution in die Kolonien

Gastspiel des Schauspiel Hannover
Bild