Plakatkampagne 2021/2022

Eine Kooperation von Residenztheater und Pinakothek der Moderne

Andreas Beck, Staatsintendant Residenztheater, und Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Sammlungsleiter Gegenwartskunst Bayerische Staatsgemäldesammlungen/Pinakothek der Moderne, sind an in München lebende und/oder arbeitende Künstler*innen herangetreten, die Stückplakate und Programmhefttitel der neuen Inszenierungen der Spielzeit 2021/2022 für das Münchner Residenztheater zu visualisieren. Wir freuen uns sehr, diese Kooperation auch in der nächsten Spielzeit 2022/2023 fortzusetzen.

 

Andreas Beck: «Kunst ist mitunter auch ein Re-Agieren auf das Können der Anderen. Theaterplakate sind immer Versprechungen. Theater und Bildende Kunst gehen seit jeher Hand in Hand. In dieser Spielzeit, nach der langen Schließung, sind viele unserer Produktionen schon weiter gediehen als sonst üblich. Auf diesem Umstand basiert unsere Zusammenarbeit. Bildende Künstler*innen unserer Stadt wählten Motive für Plakate zu unseren Theaterarbeiten aus; eine Reaktion auf die Arbeit der darstellenden Kolleg*innen. Die bildende Kunst spiegelt unsere Theaterarbeiten, ganz direkt und gleich vor Ort. So entstehen neue Allianzen.»

 

Die Motive stammen von Boban Andjelkovic, Gabi Blum, Jutta Burkhardt, Veronica Burnuthian, Miro Craemer, Nana Dix, Katharina Gaenssler, Philipp Gufler, Caro Jost, Eva Leitolf, Mehmet & Kazim, Olaf Metzel, Beate Passow, Valio Tchenkov, Gülbin Ünlü und Johannes Tassilo Walter.


Vom 17. Mai bis 24. Juli 2022 sind die Plakate der Spielzeit 2021/2022 im Wintergarten der Pinakothek der Moderne ausgestellt.

 

Eine Kooperation von Residenztheater und Pinakothek der Moderne

Nana Dix

Motiv aus der Serie Raven's Cry Part 2 (2015)

Olaf Metzel

112:104 (1991)

Beate Passow

 Ausschnitt aus Brüssel (2017)

Jutta Burkhardt

Wolkenkammer #1 (2014)

CARO JOST

Streetprint Pinakothek der Moderne (2020)

Valio Tchenkov

Der Drang (2021)

Philipp Gufler

Detail aus Philipp Gufler «Quilt #29 (Dirkje Kuik)», 2019 Courtesy BQ, Berlin

Katharina Gaenssler

Décollage FOLK_D_01 (2014)

Johannes Tassilo Walter

Detail aus strange formal issues (2021)

Veronica Burnuthian

Ohne Titel (2021)

Miro Craemer

Detail aus Transforming Baldia (2019)

Gabi Blum

Videostill der Performance und Installation Skenographia (2014)

Eva Leitolf

aus der Serie Deutsche Bilder – Eine Spurensuche (1992-1994)

Mehmet & Kazim

Identität, du scharfe Peperoni (2019)

Beate Passow

Fräulein B. und Frau P. (1994)

Gülbin Ünlü

daily truth (2020)

Boban Andjelkovic

Ohne Titel (2021)