Juliane
Köhler

wurde 1965 in Göttingen geboren. Nach ihrer Schauspielausbildung bei Uta Hagen in New York erhielt sie 1989 ihr erstes Engagement am Staatsstheater Hannover. 1993 wechselte sie nach München ans Bayerische Staatsschauspiel. Als Filmschauspielerin wurde sie durch ihre Rollen in „Aimée und Jaguar“, „Pünktchen und Anton“ sowie dem oscarprämierten Film „Nirgendwo in Afrika“ bekannt. Nach einem Engagement an den Münchner Kammerspielen ist sie seit 2001 wiederum Ensemblemitglied am Residenztheater. Eine häufige Zusammenarbeit verbindet sie mit Amélie Niermeyer, ebenso arbeitete sie mit Dieter Dorn, Jan Bosse, Barbara Frey, Karin Henkel, Martin Kušej und Tina Lanik.

Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, so z.B. 1999 mit dem Bundesfilmpreis als beste Schauspielerin, dem Bayrischen Filmpreis und dem Silbernen Bären der Berlinale.

Weitere Rollen am Residenztheater:
  • Persona als Alma
  • Juliane Köhler liest "Fräulein Else"
  • Kinderkriegen. Ein Musikstück als Alte Mutter
  • Hotel Capri als Christine
  • Die Ballade vom traurigen Café als Miss Amelia
  • My favourite song
  • Was ihr wollt als Viola, später verkleidet als Cesario
  • Das weite Land als Genia, seine Frau
  • "Im wunderschönen Monat Mai"
  • Phosphoros als Schäfer-Werle, Eva
  • Ente, Tod und Tulpe
  • Der Stein als Witha 1953 + Heidrun 1978 + Heidrun 1993
  • Drei Schwestern als Olga
  • Die Netzwelt als Morris
  • Iwanow als Sinaida Sawischna
  • Hexenjagd als Ann Putnam
  • Rückkehr in die Wüste als Mathilde Serpenoise
  • Der Schweinestall als Mutter Bertha
  • Die Troerinnen als Helena
  • Für immer schön als Cookie
  • Die Marquis Posas müssen gelüftet werden (Folge 8)
  • Der Balkon als Irma: Die Königin
  • Elektra als Klytämnestra
  • Kurt-Meisel-Preis 2019
Kurt-Meisel-Preis 2019

Kurt-Meisel-Preis 2019

Preisverleihung durch den Verein der Freunde des Residenztheaters

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ELEKTRA INHALTSANGABE

Bei ihrem ersten uns bekannten Auftritt auf der Bühne des klassischen griechischen Theaters, in den Choephoren des Aischylos, steht Elektra auf der Schwelle zwischen Matriarchat und Patriarchat. Ihr Vater Agamemnon hatte ihre Schwester Iphigenie für guten Wind auf dem Weg in den trojanischen Krieg geopfert. Nach dem Sieg der Griechen war er mit der trojanischen Prinzessin Kassandra nachhause zurückgekehrt. Seine Frau Klytämnestra ermordete mit ihrem Liebhaber Ägisth den Heimkehrer im Bad.

ELEKTRA INHALTSANGABE

Kurt-Meisel-Preis 2019 für Juliane Köhler

Förderpreise des Vereins der Freunde des Residenztheaters gehen an Lilith Häßle + Nils Strunk

Juliane Köhler, langjähriges Mitglied des Resi-Ensembles, erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Die Mitglieder des Vereins würdigen mit dem Preis Juliane Köhlers herausragende schauspielerische Leistungen am Residenztheater. Die Förderpreise für junge Theatertalente gehen in diesem Jahr an die Schauspielerin Lilith Häßle und den Schauspieler Nils Strunk. 

Kurt-Meisel-Preis 2019 für Juliane Köhler

Die Marquis Posas müssen gelüftet werden. Kommentar zur Folge 8

Eric Rahn kommentierte die Lesung Juliane Köhlers von Gisela Elsners Roman "Berührungsverbot" (1970). Die Schriftstellerin nimmt im Kontext von 1968 das kleinbürgerliche Milieu unter die Lupe, das der Elterngeneration verzweifelt mit sexuellen Eskapaden zu entrinnen versucht... MEHR ...
Die Marquis Posas müssen gelüftet werden. Kommentar zur Folge 8
Die Marquis Posas müssen gelüftet werden (Folge 8)

Die Marquis Posas müssen gelüftet werden (Folge 8)

Lesung und Kommentar zur deutschen Demokratie – Folge 8: 1968 Gisela Elsner "Berührungsverbot"

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Ihre letzte Chance!

Zum Sommeranfang verabschieden uns von einer gefeierten Inszenierung: "Die Troerinnen" in der Regie von Tina Lanik erleben Sie am 5. Juni zum letzten Mal im Residenztheater.

Ihre letzte Chance!
Elektra

Elektra

von Hugo von Hofmannsthal

Elektra

4 Premieren in 10 Tagen

Premierenrausch auf allen Resi-Bühnen mit "Der Balkon", "Ein Volksfeind", "Erschlagt die Armen!" + "Am Kältepol"

Innerhalb von 10 Tagen feiern 4 Neuinszenierungen auf den Bühnen des Residenztheaters Premiere: "Der Balkon" von Jean Genet ab 22. Februar im Marstall, Ibsens "Ein Volksfeind" ab dem 24. Februar im Resi, ab dem 2. März das Solo "Erschlagt die Armen!" im Marstall und die Uraufführung von Warlams Schalamows Erzählungen aus dem Gulag "Am Kältepol" am 3. März im Cuvilliéstheater.

4 Premieren in 10 Tagen

Der Balkon Programmheft Auszug (PDF)

Der Balkon Programmheft Auszug (PDF)
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DER BALKON

Inhaltsangabe

Der Balkon als Bühne für Politiker, die Nähe zueinander signalisieren wollen. Gleichzeitig zeigen solche Bilder die Distanz zum Volk, das nur ahnen kann, was dort gespielt wird. Spiegeln solche Inszenierungen unser Denken? Wird das Reale in Repräsentation und das Begehren in Bilder verwandelt, wie der Philosoph und Psychoanalytiker Jacques Lacan Jean Genets Komödie "Der Balkon" sieht? Tatsächlich stellt Genets Stück die Frage nach der Macht der Bilder in Form einer Verwechslungskomödie. Madame Irma bietet den Besuchern in ihrem "Haus der Illusionen" nicht nur Sex, sondern auch die Gelegenheit, in neue Identitäten zu schlüpfen.

DER BALKON

Für immer schön Programmheft Auszug (PDF)

Für immer schön Programmheft Auszug (PDF)
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FÜR IMMER SCHÖN (FOTOGALERIE)

Wir betteln nicht!

Syrische Witwen, die mit ihren Kindern in die Türkei geflohen sind, wollen in Sicherheit leben und eigenes Geld verdienen. Özgür Uludağ über den Alltag syrischer Kriegswitwen und ihrer türkischen Helfer in Istanbul. MEHR ...
Wir betteln nicht!

Rückkehr in die Wüste Programmheft Auszug (PDF)

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RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Fotogalerie)

Hundert Jahre Geschichte der Familie Serpenoise

Eine fiktive Familiengeschichte von Bernard-Marie Koltès

Im Jahre 1867 wird César Serpenoise als achtes Kind einer Familie von Bergleuten in einer Arbeitersiedlung geboren, die samt Häusern, Läden, Kirche, Straßen, Türen, Betten, Geschirr, Wäsche und sogar mit allen nächtlichen Träumen der müden Arbeiter restlos den Rozérieulles-Stahlwerken gehört. Ein paar Monate vor Césars Geburt hatte sich sein Vater an dem Tag, an dem sein ältester Sohn zum Militärdienst einrückte, mit einer Kugel in den Kopf das Leben genommen. Seine Leiche wurde an einem namenlosen Grab auf dem Friedhof der Siedlung entdeckt.

Hundert Jahre Geschichte der Familie Serpenoise
Für immer schön

Für immer schön

von Noah Haidle

Für immer schön