wurde 1994 geboren und begann 2014 sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien, das er 2018 abschloss. Er wirkte in zahlreichen Wiener Inszenierungen mit, darunter "Isabelle H. - geopfert wird immer" am Volkstheater Wien und "Kudlich - eine anachronistische Puppenschlacht" am Wiener Schauspielhaus. Beide Stücke von Thomas Köck. Am Residenztheater war er in der Spielzeit 2017/18 in "Bis ans Ende ihrer Tage" im Marstall zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 ist Max Gindorff Ensemblemitglied am Residenztheater.

Noch nie war Menschsein so wenig wert

"Trump kam durch Schulden an die Macht. Er hat sich selbst zum König der Schulden erklärt. Diese Schuld entspricht der Differenz zwischen angenommenem und realem Wert, zwischen Sprache und Bedeutung im politischen Leben und zwischen Schein und Wirklichkeit in der Regierung. Der Finanzmarkt ist die treibende Kraft unserer Zeit. Und wir sind gerade erst dabei, uns der Konsequenzen seiner Machtübernahme bewusst zu werden."

wurde 1934 in Braniewo/Polen geboren. Nach der Gärtnerlehre absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in West-Berlin. Er spielte in Mannheim, Heidelberg, Saarbrücken, Wilhelmshaven und Augsburg, bis ihn Hans Hollmann 1977 ans Theater Basel engagierte, wo er bis und mit der Ära Baumbauer blieb und u.a.

wurde 1965 in Göttingen geboren. Nach ihrer Schauspielausbildung bei Uta Hagen in New York erhielt sie 1989 ihr erstes Engagement am Staatsstheater Hannover. 1993 wechselte sie nach München ans Bayerische Staatsschauspiel. Als Filmschauspielerin wurde sie durch ihre Rollen in „Aimée und Jaguar“, „Pünktchen und Anton“ sowie dem oscarprämierten Film „Nirgendwo in Afrika“ bekannt. Nach einem Engagement an den Münchner Kammerspielen ist sie seit 2001 wiederum Ensemblemitglied am Residenztheater.

Neue Plattform für internationale Dramatik

Ab dieser Spielzeit startet das Residenztheater in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und unterstützt vom Verein der Freunde des Residenztheaters im Marstall eine neue Veranstaltungsreihe internationaler zeitgenössischer Dramatik.

Marstall

Der Marstall, erbaut von Leo von Klenze, diente der adeligen Gesellschaft Anfang des 19. Jahrhunderts als Hofreitschule. Doch mit dem Untergang der Monarchie findet auch das Reiten im Marstall ein Ende. 1971 wird im Marstall das Potential einer Studio- und Experimentierbühne erkannt und ein gutes Jahr später eröffnet Walter Schmidinger mit Franz Xaver Kroetz‘ Stück "Globales Interesse" die neu gewonnene Spielstätte.

Cuvilliéstheater

Als ein "feuriger Bühnenzauber" Mitte des 18. Jahrhunderts das gesamte Hoftheater niederbrennt, beschließt Kurfürst Max III. den Bau eines "neuen Opera Haußes". Das Ergebnis des Architekten François Cuvilliés wird von seinen Zeitgenossen als "Juwel des Rokoko" und als "wahrhaft europäisches Kunstwerk" gefeiert: das Cuvilliéstheater.

Residenztheater

Ein unverhältnismäßiger Luxus in einer schweren Zeit, oder eine dringend notwendige Maßnahme, um der Stadt ein neues kulturelles Gesicht zu geben – nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wird das Bauvorhaben des neuen Residenztheaters 1948 heiß diskutiert.

SCHILF

Schulinterne Lehrerfortbildung – zu verschiedenen Themen möglich!
Sie wollen für Ihr Kollegium eine kreative Fortbildung organisieren? Dies ist mit verschiedenen unterschiedlichen Schwerpunkten möglich. Je nach Schwerpunkt und Gruppe dauert diese zwischen 3 bis 6 Zeitstunden. Für nähere Informationenkontaktieren Sie bitte per Mail: anja.sczilinski@residenztheater.de

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