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Normalität und Schrecken

I. Die vielen Gesichter Amerikas

Die Kooperation des Residenztheaters mit der Süddeutschen Zeitung geht in die dritte Runde. In regelmäßig stattfindenden Diskussionen, jeweils moderiert von einem Journalisten der SZ, geht es um gesellschaftspolitische Fragen der Gegenwart. In dieser Spielzeit stehen aktuelle Phänomene im Zentrum, die von der (mal plötzlichen, mal schleichenden) Aufkündigung von Gewissheiten, Standards und Normativen geprägt sind. Der deutliche Rechtsruck in Europa, der frappierende Erfolg der Populisten allerorten, das Scheitern der Jamaika-Sondierungen im November 2017, die #metoo-Debatte, Dieselaffäre, Panama Papers - die Gesellschaft ist in Bewegung wie lange nicht mehr, politische Floskeln sind nicht länger gedeckt. Was ist noch NORMALITÄT? Sehen wir die Umbrüche unserer Zeit mit Gewinn – oder mit SCHRECKEN?
Im Januar 2018 ist der Amtsantritt Donald Trumps ein Jahr her. Zeit, die auffälligen und beiläufigen Entscheidungen, die kurz- und langfristigen politischen Folgen seiner bisherigen Amtszeit für Amerika und die Welt zu untersuchen. War viel Aufregung um nichts oder haben wir den Urknall noch gar nicht gehört?

Zu Gast Thomas Bagger, seit 2017 Leiter der außenpolitischen Abteilung im Bundespräsidialamt, war bereits im Januar 2017 bei uns, um die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten zu analysieren. Bagger war bis 2017 Chef des Planungsstabes des Auswärtigen Amts, 2009 bis 2011 leitete er das Büro des Außenministers in Berlin, zuvor Auslandsstationen an den deutschen Botschaften in Washington, Ankara und Prag.

Moderator Stefan Kornelius, seit 2000 SZ-Außenpolitikchef, moderierte auch die letzte Diskussion mit Thomas Bagger. Er schreibt vor allem über Europa- und Sicherheitspolitik. Zuvor war er als Korrespondent und Büroleiter in Washington, Berlin und Bonn stationiert. 

Eintritt frei mit Einlasskarten.

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.

 

Zur schönen Aussicht
  • Sa 20. Jan 18, 17:30 Uhr