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Kuttner erklärt die Welt

Staffel 1, Folge 3: "In jedem ächten Manne ist ein Idiot versteckt, der will spielen"

"In jedem ächten Manne ist ein Idiot versteckt, der will spielen" Nachdem sich Jürgen Kuttner im Mai den sogenannten WHAMs (den weißen heterosexuellen alten Männern) zuwandte, gilt sein Blick der ausgleichenden Gerechtigkeit halber diesmal der gesamten Spezies Männer. Ausgehend von Nietzsches (Selbst-)Erkenntnis wird die männlich konnotierte Schnittstelle zwischen Spiel und (Größen-)Wahnsinn, Klinik und Kunst ins Visier genommen. Inwiefern bei der Themenwahl autobiographische Details eine Rolle spielen, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Was bekannt ist über Kuttners Erkenntnispirsch, die Aufklärung und Unterhaltung, Hermeneutik und Heureka verbindet, fasste Ricarda Bethke im "Freitag" einst so zusammen: "Dr. Jürgen Kuttners Vorträge sind intensivste Fernseherziehung, die allerdings nicht im Fernsehen stattfindet, sondern im Theater. Um seine Methode zu erklären, könnte man an ein Fuchsjagd-Gleichnis denken. Ein schlaues, rötlich schimmerndes Erkenntnismoment taucht sekundenlang in den Bildfolgen alter Fernsehaufzeichnungen vor seinem geistigen Auge auf, und er, Kuttner, muss es am Schwanz zu packen kriegen."

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