Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan

Lesung und Gespräch mit Navid Kermani

Für seine Romane und Erzählungen vielfach ausgezeichnet, genießt Navid Kermani zugleich als Berichterstatter aus den Kriegs und Krisengebieten hohes Ansehen. In seinem neuen Buch richtet er den Blick auf Osteuropa: Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort über den Kaukasus bis nach Isfahan, der Heimat seiner Eltern.

Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird, und von Menschen, deren Geschichten wahr sind und sich doch widersprechen.

Navid Kermani erhielt für seine Romane, Essays und Reportagen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Kleist-Preis, Joseph-Breitbach-Preis, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen.

In Kooperation mit dem C.H. Beck Verlag, der Buchhandlung Lehmkuhl und der Stiftung Literaturhaus München.

Residenztheater
  • Di 20. Feb 18, 20:00 Uhr
mit
  • Navid Kermani
  • Niels Beintker, BR Moderation