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Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht!

Buchpräsentation mit Vorträgen und Gesprächen

Wie wird Europa in zehn Jahren aussehen? Wie wird sich der Begriff von Demokratie gewandelt haben? Wie werden wir zusammenleben? Zum Ende der Intendanz von Martin Kušej wirft das bei Hanser erschienene Buch „Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht“, einen Blick auf die Jahre 2011-2019 zurück. Herausgeber Georg Diez hat Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Sparten sowie Künstlerinnen und Künstler, die dem Residenztheater verbunden waren, um Beiträge gebeten, die zusammen das Bild eines knappen Jahrzehnts Zeitgeschichte im Spiegel der Programme des Residenztheaters geben. Zur Präsentation dieses Buches wird er sich nun mit Denkerinnen und Denkern, Autorinnen und Autoren, Schauspielerinnen und Schauspielern zu einem Ausblick auf die Zukunft der Demokratie in Europa und die Rolle der Künste in bewegten Zeiten im Residenztheater treffen.

Mit Georg Diez, Srećko Horvat, Jo Lendle, Kathrin Röggla und Schauspielern und Schauspielerinnen des Ensembles

In Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Residenztheater

Eintritt 12,-

Residenztheater
  • Di 22. Jan 19, 20:00 Uhr
  • premiere 22 Jan 19

Die Intendanz Martin Kušej: als Buch!

Texte über die ästhetische Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen 2011-2019

Von 2011 bis 2019 leitete Martin Kušej das Münchner Residenztheater – acht politisch dramatische Jahre: von den Hoffnungen des Arabischen Frühlings bis zur Krise der liberalen Demokratien. Kušej und sein Ensemble verstanden ihre Arbeit immer als künstlerische Auseinandersetzung mit dieser Gegenwart und öffneten das traditionelle Theater für neue Formen. Der Rückblick auf diese Ära verbindet zeitdiagnostische Essays internationaler Autorinnen und Autoren über unsere Welt und das Theater mit Erinnerungen aus dem künstlerischen Team um Kušej. Notizen und Fotos dokumentieren einzelne Inszenierungen. Dieses Buch richtet sich nicht nur an das Publikum des Residenztheaters, sondern an alle, die das Theater als einen unverzichtbaren Ort der gesellschaftlichen Debatte verstehen.

Die Intendanz Martin Kušej: als Buch!