Das Ende des Regens

von Andrew Bovell

Wenn in Alice Springs Fische vom Himmel fallen, muss das nichts Schlechtes heißen. Vielleicht markiert es das hoffnungsvolle Ende einer Generationen überdauernden und Kontinente umspannenden Familientragödie, die im London der 1960er Jahre ihren Anfang nimmt.

Es ist eine Geschichte von Schuld, Schweigen und Tod, die wie ein Fluch über den Familien Law und York liegt und die Schicksale der nachkommenden Generationen bewegt. In rück- und vorausblickenden Episoden an den verschiedensten Orten der Welt wird ein verzweigtes Geflecht emotionaler Bindungen ausgebreitet, das in der Begegnung zweier junger Menschen mitten in der australischen Wüste seinen tragischen Höhepunkt findet.

Der australische Dramatiker Andrew Bovell *1962 hat mit „Das Ende des Regens“ eine 80 Jahre umspannende Saga geschaffen über Menschen in einer immer kleiner werdenden Welt, über ihre Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe und Empathie.

Der Rumäne Radu Afrim, der für seine leuchtend-surrealen Inszenierungen moderner Großstadtgeschichten 2009 mit dem KulturPreis Europa ausgezeichnet wurde, arbeitet zum ersten Mal an einem deutschsprachigen Theater.

  • Vorstellungsdauer ca. 2 std. 15
  • Keine Pause
  • Regie Radu Afrim
  • Bühne und Kostüme Helmut Stürmer
  • Licht Markus Schadel
  • Video Meike Ebert
  • Choreographie Florentin Fieroiu
  • Dramaturgie Andreas Karlaganis
mit

Das Ende des Regens Programmheft (PDF)

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