Das Ende des Regens

von Andrew Bovell

Wenn in Alice Springs Fische vom Himmel fallen, muss das nichts Schlechtes heißen. Vielleicht markiert es das hoffnungsvolle Ende einer Generationen überdauernden und Kontinente umspannenden Familientragödie, die im London der 1960er Jahre ihren Anfang nimmt.

Es ist eine Geschichte von Schuld, Schweigen und Tod, die wie ein Fluch über den Familien Law und York liegt und die Schicksale der nachkommenden Generationen bewegt. In rück- und vorausblickenden Episoden an den verschiedensten Orten der Welt wird ein verzweigtes Geflecht emotionaler Bindungen ausgebreitet, das in der Begegnung zweier junger Menschen mitten in der australischen Wüste seinen tragischen Höhepunkt findet.

Der australische Dramatiker Andrew Bovell *1962 hat mit „Das Ende des Regens“ eine 80 Jahre umspannende Saga geschaffen über Menschen in einer immer kleiner werdenden Welt, über ihre Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe und Empathie.

Der Rumäne Radu Afrim, der für seine leuchtend-surrealen Inszenierungen moderner Großstadtgeschichten 2009 mit dem KulturPreis Europa ausgezeichnet wurde, arbeitet zum ersten Mal an einem deutschsprachigen Theater.

  • Vorstellungsdauer ca. 2 std. 15
  • Keine Pause
  • Regie Radu Afrim
  • Bühne und Kostüme Helmut Stürmer
  • Licht Markus Schadel
  • Choreographie Florentin Fieroiu
  • Video Meike Ebert
  • Dramaturgie Andreas Karlaganis
mit

Kurt-Meisel-Preis 2013 für Birgit Minichmayr

Förderpreise für Friederike Ott und Franz Pätzold

Birgit Minichmayr erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis. Die Mitglieder des Vereins der Freunde des Residenztheaters würdigen damit ihre schauspielerischen Leistungen in den letzten beiden Jahren. Der Förderpreis für junge Theatertalente geht in diesem Jahr an die beiden Ensemblemitglieder Friederike Ott und Franz Pätzold für ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen als "Pünktchen und Anton" in der Inszenierung von Thomas Birkmeir.

Kurt-Meisel-Preis 2013 für Birgit Minichmayr
05 Apr 13
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heute zum 25. Mal im Cuvilliéstheater: Radu Afrims poetische Inszenierung von "Das Ende des Regens"!

DAS RESIDENZTHEATER SPIELT WIEDER IM CUVILLIÉSTHEATER!

Ab Dezember steht neben Kafkas "Die Verwandlung" im Cuvilliéstheater u.a. auch Andrew Bovells "Das Ende des Regens" wieder auf dem Spielplan.

DAS RESIDENZTHEATER SPIELT WIEDER IM CUVILLIÉSTHEATER!

KURT-MEISEL-PREIS 2012 FÜR BIBIANA BEGLAU

FÖRDERPREIS FÜR ANDREA WENZL

Bibiana Beglau erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis des Vereins der Freunde des Residenztheaters in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater. Der Förderpreis für junge Theatertalente geht in diesem Jahr an Andrea Wenzl für ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen.

KURT-MEISEL-PREIS 2012 FÜR BIBIANA BEGLAU
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"Fragmente einer Sprache der Liebe"

Das Theater des Radu Afrim von Georges Banu

Als die älteren Kritiker, Kollegen in meinem Alter, aufstanden, um lautstark "Die drei Schwestern" von Radu Afrim zu verlassen, blieb ich verblüfft in der Loge sitzen, von wo aus ich die Szene beobachten konnte aber vor allem den Zuschauerraum mit seinen Stimmungsschwankungen. Als Lohn dafür bleibt mir das, was uns jede große Aufführung verschafft, sie prägt sich in das Gedächtnis ein, wird zu einer Erinnerung, die mich sowohl in Bezug auf Tschechow begleitet also auch hinsichtlich des Theaters und seiner Kraft, dessen Größe in der Inszenierung Radu Afrims deutlich wurde.

"Fragmente einer Sprache der Liebe"

DAS ENDE DES REGENS (FOTOGALERIE)