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Daniel Kehlmann liest "Tyll"

In Daniel Kehlmanns neuem Roman "Tyll" wird die mythische Figur des Till Eulenspiegel neu erfunden. Vor dem Hintergrund des grausamen Dreißigjährigen Krieges durchstreift der Vagant und Schausteller Tyll Ulenspiegel, der wegen Konflikten zwischen seinem Vater und der Kirche aus seinem Geburtsort fliehen muss, gemeinsam mit der Bäckerstochter Nele, das vom Krieg versehrte Land. Dabei trifft er auf viele seltsame Gestalten wie den melancholischen Henker Tilman, den sprechenden Esel Origines, ein exiliertes Königspaar oder den fanatischen Jesuiten Tesimond. Die Schicksale der Personen, denen er begegnet, zeigen ein Gesamtbild des verheerenden Konflikts, in das sich auch der mysteriöse Vagant Tyll, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben, einfügt. Gelesen wird der Roman über die Verwüstungen des Krieges und die Macht der Kunst vom Autor selbst, der u. a. für seinen 2005 erschienenen Roman "Die Vermessung der Welt" vielfach ausgezeichnet wurde. Im Januar 2018 wird sein Stück "Heilig Abend" im Residenztheater Premiere haben.

Es liest Daniel Kehlmann.  In Kooperation mit dem Rowohlt Verlag und der Buchhandlung Lehmkuhl.