Therese Willstedt

Therese Willstedt wurde 1984 in Schweden geboren. Im Jahr 2012 schloss sie ihre Ausbildung als Bühnenregisseurin an der Dänischen Nationalen Schule für Darstellende Kunst ab. Als Filmregisseurin drehte sie Dokumentarfilme, die auf dem Copenhagen Dox Festival gezeigt wurden und Kunstfilme für das Copenhagen Contemporary Center. Von 2016 bis 2017 war Therese Willstedt Geschäftsführerin des Dänischen Staatstheaters in Kopenhagen. 2017 wurde sie Intendantin des Regionteatern Blekinge-Kronoberg. Sie inszenierte am Schauspielhaus Köln und am Schauspiel Frankfurt. Zweimal war sie in Dänemark als Regisseurin des Jahres nominiert, 2013 für «The Robbers» am Aalborg Theater und 2015 für «The Elephantman» am Odense Theater.

Am Residenztheater inszeniert Therese Willstedt in der Spielzeit 2021/2022 «Die Kopenhagen-Trilogien».

Stücke

«Ein Mädchen kann nicht Dichterin werden!» Mit diesem Satz ihres Vaters wächst die dänische Schriftstellerin Tove Ditlevsen im Kopenhagen der 1920er-Jahre auf. Sie fühlt sich fremd in der eigenen Familie. Für das Talent der Tochter ist kein Platz. Trotz ihrer Begabung darf sie keine höhere Schule besuchen. Sie macht erst eine Lehre als Hausmädchen, später dann als Bürogehilfin, doch der Wunsch Schriftstellerin zu werden lebt in ihr weiter. Schließlich erfüllt sich ihr Wunsch von der großen literarischen Karriere – zu einem sehr hohen persönlichen Preis.

Die Kopenhagen-Trilogie
Premiere
Residenztheater
Fr 25 Mär