Ulrike Willenbacher

Geboren 1955, erhielt Ulrike Willenbacher ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Sie war von 1983 bis 2001 an den Münchner Kammerspielen engagiert und wechselte 2001 mit Dieter Dorn an das Residenztheater. Gemeinsame Arbeiten verbinden sie mit Regisseur*innen wie Thomas Langhoff, Volker Schlöndorf, Werner Herzog, Christian Stückl, Jens-Daniel Herzog, Antoine Uitedaag, Franz Xaver Kroetz, Dieter Dorn, Marius von Mayenburg und Gísli Örn Garðarsson, Anne Lenk, Martin Kušej, David Bösch und Mateja Koležnik.

Zu sehen in

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es auch: Er leidet an Hypochondrie. Er kann und will sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer*innen – das der Sterblichkeit.

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker*innen, entwirft in raffinierten Zeitsprüngen, markanten Brüchen bzw. klug konstruierten Übergängen das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft zu Beginn einer Pandemie. Er zeigt seine Figuren bei losen Begegnungen und beiläufigen Gesten und erstellt so in präzisen, poetisch verdichteten Konversationssplittern, Miniaturen und Momentaufnahmen eine Kartografie der Krise.

Der Kreis um die Sonne
Residenztheater, 20.00 Uhr
Do 03 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mo 07 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Sa 19 Dez
Residenztheater, 18.30 Uhr
Fr 25 Dez
Residenztheater, 18.30 Uhr
Fr 01 Jan

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet Ewald Palmetshofer sein Theaterstück, eine hochmusikalische Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem Leben und der Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Die Verlorenen

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens