Sophie von Kessel

Geboren in Mexiko-City, studierte Sophie von Kessel am Max Reinhardt Seminar in Wien und an der Juilliard School in New York. Sie wurde Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen und spielte am Schauspiel Köln sowie am Deutschen Theater Berlin. 2008 und 2009 gab sie die Buhlschaft im «Jedermann» bei den Salzburger Festspielen. Seit 2001 war sie immer wieder in verschiedenen Produktionen am Residenztheater zu sehen und gehört seit 2011 zum Ensemble. Sie arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Martin Kušej, Jan Bosse, Andreas Kriegenburg und Mateja Koležnik zusammen. 2017 war sie an der Seite von John Malkovich in «Just Call Me God» u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben.

Zu sehen in

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet ein gesellschaftliches Panorama der Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. Im und um den Marstall entsteht eine Großstadt, die von Darsteller*innen und Publikum gemeinsam bevölkert wird und unser aktuelles Sicherheitsempfinden auf den Prüfstand stellt.

M (1) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Wer hat Angst vor was eigentlich?)

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet das gesellschaftliche Panorama einer zutiefst verunsicherten Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. In Koproduktion mit der Münchener Biennale entsteht nun der zweite Teil des Musiktheater-Triptychons als einmalige Live-Film-Preview auf dem Marstallplatz.

M (2) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Wem nützt welcher Schrecken?)

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben ausgestattet sind.

Sommergäste

Während wir voll Freude die ersten Vorstellungen, die Sie bald wieder auf der Bühne erwarten werden, vorbereiten, möchten wir Sie zu einem ersten Schnupperblick ins Residenztheater einladen: Und zwar – ganz wie im Museum – in Form eines Rundgangs, auf dem bestens vertraute Orte in ein theatrales Licht getaucht werden und sich manche Tür öffnet, die für das Publikum sonst verschlossen bleibt. In Miniaturszenen testen wir, wie sich Momente aus unserem Repertoire in der neuen Lebenssituation anhören,  womöglich ganze neue Resonanzen erleben und wie Schauspieler*innen und Zuschauer*innen sich wieder begegnen können – mit dem gebotenen Sicherheitsabstand, aber auch mit aller Direktheit, die dem Theater eigen ist und die uns in der derzeitigen Vereinzelung so fehlt.

Theaterparcours