Luana Velis

Geboren 1988 in Bergisch-Gladbach, studierte Luana Velis an der Folkwang Universität der Künste in Bochum Schauspiel. Beim Theatertreffen der deutschsprachigen Schauspielstudierenden 2015 wurde sie mit einem Solopreis ausgezeichnet. 2016/2017 war sie am Schauspielhaus Bochum engagiert, von 2017 bis 2019 im Ensemble des Schauspiel Frankfurt. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseur*innen Luk Perceval, Jan-Christoph Gockel, Hasko Weber, Roger Vontobel, Julia Hölscher, Marius von Mayenburg und Viktor Bodó. Die NRW-Kritikerumfrage kürte Luana Velis zur besten Nachwuchsschauspielerin der Spielzeit 2016/2017. Für ihre Hauptrolle im Kinofilm «Luz» von Tilman Singer wurde sie beim brasilianischen Fantapoa Filmfestival als «Beste Schauspielerin» ausgezeichnet und ist damit seit dem Frühjahr im Kino zu sehen.

Zu sehen in

Zurück aus dem Krieg wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf.

Amphitryon

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Dekalog
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 26 Jun
ggf. Restkarten an der Abendkasse
Ausverkauft

«Es waren ihrer sechs» erzählt minutiös und packend vom Schicksal der sechs Mitglieder einer Widerstandszelle – vier Studierende und ein Professorenpaar – an der Münchner Universität vom Moment der Verhaftung bis zu ihrer Hinrichtung durch das NS-Regime. Der polnische Regisseur Michał Borczuch macht den Roman zum Ausgangspunkt einer Recherche über Heldenbilder und Formen des Widerstands in unserer Gegenwart.

Es waren ihrer sechs