Yodit Tarikwa

Geboren 1985 in Addis Abeba, Äthiopien, absolvierte Yodit Tarikwa ihr Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Ihr erstes Festengagement führte sie an das Schauspiel Frankfurt. Weitere Wegstationen waren, das Landestheater Niederösterreich, das Werk X, das Renaissance Theater Wien, das Maxim Gorki Theater Berlin sowie das Theater Basel. Sie arbeitete u. a. mit Robert Icke, Pınar Karabulut, Dennis Krauß und Bernadette Sonnenbichler.

Zu sehen in

Roland Schimmelpfennig beschreibt in präzisen, poetisch verdichteten Miniaturen und Momentaufnahmen lose Begegnungen, beiläufige Gesten und Konversationssplitter auf einer Party und entwirft das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft, die aufgrund einer Pandemie plötzlich zum Stillstand kommt. Über raffinierte Zeitsprünge, markante Brüche bzw. klug konstruierte Übergänge folgen wir unterschiedlichsten Figuren nach dieser Erschütterung in eine disparate und dissonante Zeit der sozialen Isolation.

Der Kreis um die Sonne
Premiere
Residenztheater
Sa 14 Nov

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» wird die menschliche Ordnung aus göttlicher Perspektive befragt.

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet das gesellschaftliche Panorama einer zutiefst verunsicherten Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. In Koproduktion mit der Münchener Biennale entsteht nun der zweite Teil des Musiktheater-Triptychons als einmalige Live-Film-Preview auf dem Marstallplatz.

M (2) – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (Wem nützt welcher Schrecken?)

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet das gesellschaftliche Panorama einer zutiefst verunsicherten Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. Es ist ein Beschreibungs- und Reaktionsversuch auf die Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten, ihren Einschränkungs- und Solidaritätsreflexen.

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens