Elias Eilinghoff

Geboren 1990 in Duisburg, absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Bereits währenddessen arbeitete er u. a. mit Andreas Kriegenburg, Sascha Nathan und Werner Wölbern zusammen. 2015 führte ihn sein Erstengagement an das Theater Basel, wo er u. a. in Inszenierungen von Regisseur*innen wie Nora Schlocker, Julia Hölscher, Simon Stone, Claudia Bauer und Thom Luz zu erleben war.

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Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Amphitryon
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 21 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 22 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 27 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 09 Dez
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 22 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 30 Dez

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Olympiapark in the Dark
Marstall, 19.00 Uhr
So 24 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 30 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Di 03 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Di 10 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
So 29 Dez

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Die drei Musketiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 26 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mo 02 Dez
Cuvilliéstheater, 18.30 Uhr
So 08 Dez
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 17 Dez

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Leonce und Lena
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 07 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 14 Dez

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Residenztheater, 18.30 Uhr
Mi 25 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 28 Dez