Massiamy Diaby

Geboren 1996 in Frankfurt am Main, auf Poel, in Berlin und Accra aufgewachsen, sammelte Massiamy Diaby erste Theatererfahrungen am Jungen DT Berlin, wo sie bereits mit Nora Schlocker arbeitete. Seit 2016 studiert sie bis voraussichtlich 2020 an der Folkwang Universität der Künste in Essen Schauspiel. Währenddessen spielte sie bereits am Schauspiel Dortmund in der Regie von Ersan Mondtag und wurde damit zum Theatertreffen 2019 eingeladen sowie am Theater Basel, wo sie mit Robert Icke arbeitete. Mit Beginn der Spielzeit 2019 tritt sie ihr erstes festes Engagement an und wird Ensemblemitglied am Residenztheater.

Zu sehen in

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Der Preis des Menschen
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 27 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Do 10 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 11 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Di 22 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
Fr 25 Dez

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet das gesellschaftliche Panorama einer zutiefst verunsicherten Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. In Koproduktion mit der Münchener Biennale entsteht nun der zweite Teil des Musiktheater-Triptychons als einmalige Live-Film-Preview auf dem Marstallplatz.

M (2) – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (Wem nützt welcher Schrecken?)

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)