"Wir sind jung, wir sind stark, wir sind schön, wir sind Kunst und wir machen das auf unsere Art!"

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Theater spielen, Theater sehen, über Theater sprechen konnten etwa 300 Spieler von 14 bayerischen Theaterjugendclubs vom 9.-12. Juni 2016 beim 10. Treffen bayerischer Theaterjugendclubs am Residenztheater München.

4 Tage, 14 Vorstellungen, Workshops, Inszenierungsgespräche, eine Festivalparty und vieles mehr waren zu erleben. Ein Festival der Vielfalt, welche sich auch in den engagierten, oft politischen Produktionen zeigte, in welchen die Theatermacher von Morgen über eine gemeinsame Zukunft nachdachten.

Hier ein paar Festival-Feedbacks der jungen Theatermacher selbst:

"4 Tage, 3 Locations, 14 Theaterjugendclubs und 14 Inszenierungen… Klingt gut stimmt’s? War es auch. Also wir vom Gostner Hoftheater haben die Zeit in München auf jeden Fall sehr genossen! Nach einer ziemlich stressigen Anreise mit Platzregen und eindeutig zu viel Gepäck, lockerte die lustige Eröffnungsshow unsere Stimmung deutlich auf und steigerte sich weiter, als wir die ganzen anderen Clubs kennenlernten… […] Einer unserer Truppe beschrieb die Zeit am Festival als Seifenblase in einer anderen Welt – in einer 'Theaterwelt' […]. In diesen 4 Tagen ging es nur um uns als Schauspieler, unsere Werke, unsere verschiedenen Geschichten, jede Menge coole Menschen und all das in einer wunderschönen Umgebung. Selbst eine Woche nach dem Festival saßen wir immer noch alle mit unseren Bändchen ums Handgelenk auf unserer Probebühne in Nürnberg und haben uns zurück auf den Marstallplatz gewünscht. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und hoffen wieder genauso viele lustige theaterbegeisterte Jugendliche zu treffen."
(Gostner Theater-Jugendclub)

"Schon zu Beginn gab es keine Scheu, sich mit den anderen Teilnehmern zu unterhalten und wenn man damit anfing, war es, als kannte man sich schon seit dem Sandkasten. […] Generell war das Gemeinschaftsgefühl gigantisch, […] ich denke, dass es nicht gerade immer so ist, dass man sich nach nur knapp 75 Stunden wie eine große Familie fühlt, sich hinsetzt, einen Massagekreis bildet und dann fürs Erste so liegen bleibt, halb aufeinander, während einem durchs Haar gestreichelt wird oder sich alle an den Händen halten, man gemeinsam 'Amazing Grace' singt und du den Zusammenhalt ganz deutlich spüren kannst. Nach wenigen Stunden schließen wir Menschen in unser Herz, weil wir merken, es ist nicht alles schlecht und wenn wir etwas erreichen und ändern wollen, dann können und machen wir das. ''Wir sind jung, wir sind stark, wir sind schön, wir sind Kunst und wir machen das auf unsere Art!''
Mal wieder macht sich einfach deutlich, dass Theater junge Leute zusammenbringt. Vier Tage hatten wir nur großartige, tolerante Menschen um uns und wir vertreten alle ein und dieselbe Meinung: 'Wir sind ein Land, diese ganze Erde. Ein großes, großes Land.'"
(Eva-Marie Seidel, Spielerin)

"Wir, die Spieler von Jugendclub des Theater Ansbach möchte […] ganz herzlich Dankeschön sagen: Für das viele Theater, das wir bei euch sehen durften, die vielen richtig talentierten Gruppen, die interessante und auch herausfordernde und intime Stücke gezeigt haben. Uns selbst hat es so richtig Spaß gemacht, auf so einer Bühne zu spielen. Jetzt wissen wir sogar, was eine Inspizientin ist. Die Workshops waren eine Bereicherung, alle Workshop Gruppen haben ziemlich coole Arbeiten abgeliefert […]. Uns hat auch das morgendliche Aufwärmen und seine Gestaltung gut gefallen. Alles in allem war es ein unvergessliches Erlebnis, also: Danke, danke, danke."
(Theaterjugendclub Theater Ansbach)