#Spiegelwelten

Ein Bild aus der Ausstellung "Inszeniert" in der Kunsthalle München: Nan Goldin, C putting on her makeup at Second Tip, Bangkok 1992, Cibachrome, 40,7 × 50,2 cm, Courtesy Sammlung Goetz München
Ein Bild aus der Ausstellung "Inszeniert" in der Kunsthalle München: Nan Goldin, C putting on her makeup at Second Tip, Bangkok 1992, Cibachrome, 40,7 × 50,2 cm, Courtesy Sammlung Goetz München

Sind wir tatsächlich nur Schauspieler in unserem eigenen Leben? Ist unsere Realität nichts als Inszenierung? Wie bestimmen Fiktion und Inszenierung unsere Realität? Was gaukeln uns die Bilder der Medien vor?

Elmgreen & Dragset, Last Performance, 2009, 70 x 90 x 4 cm (Spiegel), 70 x 35 x 14 cm (Tisch), 87 x 39 x 49 cm (Stuhl), Edition 2/2, Courtesy Sammlung Goetz, München © Elmgreen & Dragset, VG Bild-Kunst, Bonn, 2016Elmgreen & Dragset, Last Performance, 2009, 70 x 90 x 4 cm (Spiegel), 70 x 35 x 14 cm (Tisch), 87 x 39 x 49 cm (Stuhl), Edition 2/2, Courtesy Sammlung Goetz, München © Elmgreen & Dragset, VG Bild-Kunst, Bonn, 2016Solche Fragen sind in unserem von Medien bestimmten Alltag von größter Aktualität und gewinnen beispielsweise durch die sozialen Netzwerke, in denen wir uns täglich bewegen, zunehmend an Dringlichkeit. Auch zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen thematisieren mit Fotografien und Filmen, mit Skulpturen und Installationen das heikle Verhältnis von Schein und Sein. Dabei beziehen sie sich auf die schillernden Welten des Theaters, der Oper und des Balletts und lassen sich inspirieren von prunkvoller Architektur, opulenten Bühnenbildern und Spektakeln, von Rollenspiel und Maskerade.

Die neueste Ausstellung mit dem Titel "Inszeniert! Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst" in der Kunsthalle München versammelt nahezu 90 Highlights aus der Sammlung Goetz u.a. mit Werken von Matthew Barney, Stan Douglas, Nan Goldin, Candida Höfer, Ulrike Ottinger, Cindy Sherman, Jeff Wall. Alle Exponate entstanden im Zeitraum von 1972 bis 2013 und können somit als Querschnitt des Wechselspiels zwischen Kunst und Bühne in der Gegenwart gelten. Mehr als 20 Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit Theaterarchitektur als kulturellem und gesellschaftlichem Raum und mit dem Illusionismus der Bühne auseinander. Sie thematisieren die Bedeutung des Zuschauers und stellen grundlegende Fragen nach Identität und Rollenmodellen.

Anlässlich der Ausstellung, die ab heute bis 6. November in der Kunsthalle zu sehen ist, veranstaltet das Resi zusammen mit der Kunsthalle einen Fotowettbewerb unter dem Motto "Spiegelwelten".

Künstler und Theatermacher nutzen häufig Spiegel als Metaphern für unsere Selbst- und Weltwahrnehmung. Sie fragen: Bildet ein Spiegel die Realität einfach nur ab? Was passiert mit mir und meiner Welt im Spiegel?

Zeigt uns vom 19.8. bis 23.10.16 auf Instagram eure #Spiegelwelten! Wer das Thema technisch und künstlerisch überzeugend umsetzt und sein Foto mit einem Titel versieht, kann Folgendes gewinnen:

1. PREIS
Ausstellungsbesuch mit Resi-Schauspielerin Bibiana Beglau, ein Überraschungsmenü in der Café • Bar • Brasserie Kunsthalle und eine Übernachtung im Hotel Bayerischer Hof*

2. bis 4. PREIS
Ausstellungsbesuch mit Bibiana Beglau*

 

*Alle Gewinne für zwei Personen. Die Termine für den Ausstellungsbesuch, das Dinner und die Übernachtung werden im Laufe des Septembers bekanntgegeben. Weitere Infos zum Fotowettbewerb und den Teilnahmebedingungen findet ihr hier