Böse, aber sexy

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"Weil ich den Liebhaber nicht spielen kann, hab ich beschlossen, hier den Dreckskerl aufzuführn": Pia Kristin Lobodzinski über das strategische Vorgehen des großen Intriganten Richard und seine Mitwisser, das Publikum. MEHR ...

Hinter den Kulissen von "Tartuffe"

Hinter den Kulissen von "Tartuffe"
Hinter den Kulissen von "Tartuffe"

Die Proben für eine Inszenierung bleiben meist verborgen: intensive Arbeitsprozesse in einem großen Team, intime Momente auf, neben und hinter der Bühne wurden hier von Matija Ferlin, Choreograph der Produktion, festgehalten. MEHR ...

Nachrichten aus der Produktion

Iwanow
Iwanow

In Deutschland gibt es ein berühmtes Missverständnis gegenüber Anton Tschechow, das sich über die Jahrzehnte fortpflanzt: Tschechow als russisches Klischee, wobei die Entfernung der Russen zu den Deutschen betont wird. Gerne haftet dann Konstantin Stanislawski gleich mit und seine gesamte Methode wird verdächtigt oder als überkommener Naturalismus gescholten. Wider die Schubladisierung dieses Denkens lohnt ein Blick auf die mit deutlich mehr Humor geführte Auseinandersetzung zwischen den beiden Protagonisten um Detailgenauigkeit und psychoakustische Fragen. Nicht zuletzt hat Tschechow zu Lebzeiten schon gegen dieses Klischee angeschrieben. Am besten wurde das von Ingrid Dlugosch beschrieben, deren Gedanken und Recherchen dazu der folgende Text wiedergibt. MEHR ...

Aufstieg und Fall: die Lehman Dynastie

Probenszene aus Marius von Mayenburgs Inszenierung von "Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie" © Andreas Pohlmann
Probenszene aus Marius von Mayenburgs Inszenierung von "Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie" © Andreas Pohlmann

Anhand der Geschichte dreier Brüder aus dem bayerischen Dorf Rimpar lässt sich wie an keiner anderen die rauschhafte Entwicklung des Finanzwesens nachvollziehen: Diese Geschichte erzählt das Familienepos "Lehman Brothers: Aufstieg und Fall einer Dynastie". Im Blog gibt's vor der Premiere einen historischen Überblick. MEHR ...

Tags: Premiere

Man muss verschlimmern!

"Er ist ein Kunstterrorist." Philipp Preuss spricht über seine Inszenierung von "Torquato Tasso" © Matthias Horn
"Er ist ein Kunstterrorist." Philipp Preuss spricht über seine Inszenierung von "Torquato Tasso" © Matthias Horn

Vor der Premiere von Goethes "Torquato Tasso" sprach Sebastian Huber mit dem Regisseur, Autor und bildenden Künstler Philipp Preuss, der sich in seinen Arbeiten intensiv mit der Künstlerfigur und ihrer Bedeutung auseinandersetzt, über eine veränderte Wahrnehmung des Künstlers und damit auch der Kunst. Themen wie Originalität und Wirkung stehen schon bei Goethe im Vordergrund und haben bis heute nicht an Aktualität verloren. MEHR ...

FACE FAUST

"Die Gewalt kommt aus dem Text, er ist vielmehr von der Wirklichkeit weitergeschrieben worden, von einer Wirklichkeit der Walpurgisnächte." © Matthias Horn
"Die Gewalt kommt aus dem Text, er ist vielmehr von der Wirklichkeit weitergeschrieben worden, von einer Wirklichkeit der Walpurgisnächte." © Matthias Horn

Im Blog versucht Schriftsteller Albert Ostermaier, der dramaturgisch an Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung mitgearbeitet hat, zu ergründen, wieso ein längst tot geglaubter Text für ihn am Ende plötzlich lebendiger denn je geworden ist – "unmittelbar, direkt, störend und verstörend, widersprüchlich und ohnmächtig mächtig wie die Wirklichkeit". MEHR ...

#TTW13 und ihr könnt live auf unserer Bühne mit dabei sein!
#TTW13 und ihr könnt live auf unserer Bühne mit dabei sein!

Premiere auf Twitter: In der Woche vom 9. bis 13. Dezember 2013 laden wir mit vier anderen Bühnen zur ersten Twitter-Theater-Woche Deutschlands ein! Das heißt: 5 Städte, 5 Theater, 5 Tage und v.a. auch 5 Inszenierungen via Twitter. Und ihr könnt bei uns live auf der Bühne mit dabei sein und darüber twittern. MEHR ...