Mobile immobil

"Das Mobile ist fixiert, die Verhältnisse können von den Figuren selbst nicht mehr aus dem Gleichgewicht gebracht werden" © Matthias Horn
"Das Mobile ist fixiert, die Verhältnisse können von den Figuren selbst nicht mehr aus dem Gleichgewicht gebracht werden" © Matthias Horn

Im Blog beschreibt Amy Stebbins die Grundsituation in Ivan Panteleevs Inszenierung von Heiner Müllers "Philoktet" anhand des Bühnenraums von Johannes Schütz, der von einem Mobile bestimmt wird: "Das Mobile ist fixiert, die Verhältnisse können von den Figuren selbst nicht mehr aus dem Gleichgewicht gebracht werden. " MEHR ...

Permanente Beobachtung: Schauspielerin Katrin Röver in der Überwachungskamera eines Parkhauses © Sebastian Arlt
Permanente Beobachtung: Schauspielerin Katrin Röver in der Überwachungskamera eines Parkhauses © Sebastian Arlt

In vielen Stücken der neuen Spielzeit am Residenztheater richtet sich der Verdacht nach innen, sitzt der (vermeintliche) Feind im eigenen Lager, stellt sich heraus, dass Richter und Täter identisch sind: Das gilt sowohl für die ganz großen klassischen Stoffe als auch für modernere Dramen und insbesondere für die zeitgenössischen Stücke. Diese Überlegungen waren auch Ausgangspunkt für die Gestaltung des neuen Spielzeitheftes, für das der Münchner Fotograf Sebastian Arlt die Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles mit verschiedenen Überwachungstechniken porträtiert hat. MEHR ...

Was bin ich?

Was ist der Mensch? David Bösch und Shenja Lacher mit Zwiebel
Was ist der Mensch? David Bösch und Shenja Lacher mit Zwiebel

Das berühmte Bild von der Zwiebel, die nur aus Häuten besteht und kein Inneres besitzt, treibt Peer Gynt, den zweiten großen Kern-Forscher der europäischen Dramatik neben Goethes Faust, am Ende seines Lebens zur Verzweiflung. Wir haben vor der Premiere von "Peer Gynt" Regisseur David Bösch und Hauptdarsteller Shenja Lacher eine Zwiebel in die Hand gedrückt. MEHR ...

Piscators Etagenbühne als Gesellschaftspyramide

Der Darsteller, isoliert in seinem Kämmerchen, wird sprichwörtlich zum Gefangenen des Systems © Thomas Dashuber
Der Darsteller, isoliert in seinem Kämmerchen, wird sprichwörtlich zum Gefangenen des Systems © Thomas Dashuber

Für Anne Lenks Neuinszenierung von Ernst Tollers Zeitstück "Hoppla, wir leben!" im Cuvilliéstheater hat Bühnenbildnerin Judith Oswald eine riesige Etagenbühne in Form einer Pyramide entworfen. Im Blog wirft Jonas Meyer-Wegener einen Blick auf das Vorbild der Uraufführungsinszenierung von Erwin Piscator 1927 in Berlin. MEHR ...

FACE FAUST

"Die Gewalt kommt aus dem Text, er ist vielmehr von der Wirklichkeit weitergeschrieben worden, von einer Wirklichkeit der Walpurgisnächte." © Matthias Horn
"Die Gewalt kommt aus dem Text, er ist vielmehr von der Wirklichkeit weitergeschrieben worden, von einer Wirklichkeit der Walpurgisnächte." © Matthias Horn

Im Blog versucht Schriftsteller Albert Ostermaier, der dramaturgisch an Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung mitgearbeitet hat, zu ergründen, wieso ein längst tot geglaubter Text für ihn am Ende plötzlich lebendiger denn je geworden ist – "unmittelbar, direkt, störend und verstörend, widersprüchlich und ohnmächtig mächtig wie die Wirklichkeit". MEHR ...

Alles dreht sich um die Liebe

"Eine unverkennbare, alterslose Stimme, zwischen Tiefe, Weisheit und explosiver Jugendlichkeit": Ian Fisher spielt die Rolle des Narren © Thomas Dashuber
"Eine unverkennbare, alterslose Stimme, zwischen Tiefe, Weisheit und explosiver Jugendlichkeit": Ian Fisher spielt die Rolle des Narren © Thomas Dashuber

Die Musik spielt in Amélie Niermeyers Inszenierung von Shakespeares "Was ihr wollt" eine zentrale Rolle, denn die Rolle des Narren ist mit dem amerikanischen Singer/Songwriter Ian Fisher besetzt. Im Blog erzählt Komponist Fabian Kalker, der mit Ian Fisher zusammen die Musik komponiert hat, von der Arbeit an "Was ihr wollt" und von der feinen Poesie der Liebe. MEHR ...

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