Böse, aber sexy

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"Weil ich den Liebhaber nicht spielen kann, hab ich beschlossen, hier den Dreckskerl aufzuführn": Pia Kristin Lobodzinski über das strategische Vorgehen des großen Intriganten Richard und seine Mitwisser, das Publikum. MEHR ...

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2015 sind in circa eine Million Menschen aus Syrien, Albanien, Serbien, Irak oder dem Kosovo nach Deutschland geflohen. Davon kamen 21 300 nach München. Doch das sind nur Zahlen. Die einzelnen Schicksale oder gar den Menschen, der sich hinter dem Wort "Flüchtling" verbirgt, kennen wir meistens nicht. So ging es auch elf "alteingesessenen Münchnern" die dem Aufruf des JUNGEN RESI folgten und sich im vergangenen September für ein gemeinsames Theaterprojekt mit jugendlichen Flüchtlingen meldeten. MEHR ...

Der Eiserne Vorhang

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Eine schwebende Last von 5,8 Tonnen Gewicht, die über die Not-Auslösung in Bewegung gesetzt wird. Sie kann nicht mehr gestoppt werden, bis sie sich kontrolliert aber unaufhaltsam auf den Bühnenboden herabsenkt. Begleitet wird das Hinabgleiten des Eisernen Vorhangs durch eine glockenartige Sirene. MEHR ...

Zerbrechliche Schönheit: Der Krieg und wir

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Der Krieg ist medial allgegenwärtig. Er ist omnipräsent in seiner Erscheinung als Schreckensszenario ferner Orte, eingebunden in die Dramaturgie der Berichterstattung der jeweiligen Medien. Laura Marie Sturtz sprach vor der Premiere von "Die Troerinnen" mit dem Videokünstler Florian Schaumberger über die Macht der Kriegsbilder und seine Videoarbeit für die Inszenierung. MEHR ...

Nachrichten aus der Produktion

Iwanow
Iwanow

In Deutschland gibt es ein berühmtes Missverständnis gegenüber Anton Tschechow, das sich über die Jahrzehnte fortpflanzt: Tschechow als russisches Klischee, wobei die Entfernung der Russen zu den Deutschen betont wird. Gerne haftet dann Konstantin Stanislawski gleich mit und seine gesamte Methode wird verdächtigt oder als überkommener Naturalismus gescholten. Wider die Schubladisierung dieses Denkens lohnt ein Blick auf die mit deutlich mehr Humor geführte Auseinandersetzung zwischen den beiden Protagonisten um Detailgenauigkeit und psychoakustische Fragen. Nicht zuletzt hat Tschechow zu Lebzeiten schon gegen dieses Klischee angeschrieben. Am besten wurde das von Ingrid Dlugosch beschrieben, deren Gedanken und Recherchen dazu der folgende Text wiedergibt. MEHR ...

Lauter kleine Paragraphen

"Am Ende will niemand schuld sein." Szene aus David Böschs Inszenierung von "Glaube Liebe Hoffnung" © Thomas Dashuber
"Am Ende will niemand schuld sein." Szene aus David Böschs Inszenierung von "Glaube Liebe Hoffnung" © Thomas Dashuber

"Am Ende will niemand schuld sein." Vor der Premiere zu David Böschs Inszenierung von "Glaube Liebe Hoffnung" sprach Dramaturgie-Hospitantin Christine Lauck mit einer Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für Frauen über die Aktualität von Horváths Stück: "Das passiert so heute auch noch". MEHR ...

Lieblingsszenen

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Bei den Schülern der Rudolf-Steiner-Schule in München-Schwabing hat unser Kinderstück "Pinocchio" offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Nach ihrem Vorstellungsbesuch im Dezember 2015 haben die Kinder in 30 farbenfrohen Bildern ihre Lieblingsszenen festgehalten und zu jedem Bild einen Brief verfasst. MEHR ...

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