Vorschlag-Hammer

In der Süddeutschen Zeitung gibt es eine Kolumne mit dem Titel "Vorschlag-Hammer", in der Journalisten Kultur-Tipps geben. Da geht es gewissermaßen schon los – Vorschläge zur Abendgestaltung in München müssen nach Meinung der Redaktion dem Leser mit schwerem Gerät auf den Kopf gebrettert werden, wenn sie etwas gelten sollen. MEHR ...

Tags: Medien, Autor

Austauschbarer Zwanziger?

Branden Jacobs-Jenkins
Branden Jacobs-Jenkins

"Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Moment am Anfang des Lebens als Erwachsener, wenn man lernt, wie man Teil der 'Arbeitskraft' ist: wie verbringt man diese Phase, macht es einen Unterschied, auf welche Art man sie verbringt, und was bedeutet sie eigentlich?" Der junge amerikanische Autor Branden Jacobs-Jenkins ("Gloria") und sein Schreiben im Portrait. MEHR ...

Totales Theater: Joël Pommerat im Portrait

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Mit "Kreise/Visionen" hat Regisseurin Tina Lanik zum ersten Mal überhaupt ein Stück des französischen Konzeptautors Joël Pommerat auf eine Münchner Bühne gebracht. Acht clownesk in lila Hosenanzügen gekleidete Darsteller entführen den Zuschauer in eine abgedrehte Welt des menschlichen Scheiterns am Ideal der Selbstverwirklichung. Warum taten sich deutsche Regisseure mit dem Stoff des Franzosen lange so schwer? Pommerat ist mit seiner Schauspieltruppe Louis Brouillard heute immerhin zu einer der zentralen Figuren der zeitgenössischen Theaterlandschaft seines Heimatlandes avanciert. MEHR ...

Man muss verschlimmern!

"Er ist ein Kunstterrorist." Philipp Preuss spricht über seine Inszenierung von "Torquato Tasso" © Matthias Horn
"Er ist ein Kunstterrorist." Philipp Preuss spricht über seine Inszenierung von "Torquato Tasso" © Matthias Horn

Vor der Premiere von Goethes "Torquato Tasso" sprach Sebastian Huber mit dem Regisseur, Autor und bildenden Künstler Philipp Preuss, der sich in seinen Arbeiten intensiv mit der Künstlerfigur und ihrer Bedeutung auseinandersetzt, über eine veränderte Wahrnehmung des Künstlers und damit auch der Kunst. Themen wie Originalität und Wirkung stehen schon bei Goethe im Vordergrund und haben bis heute nicht an Aktualität verloren. MEHR ...

Im Dickicht der Tr/Bäume: Michael Thalheimers Interpretation von Shakespeares "Sommernachtstraum" © Matthias Horn
Im Dickicht der Tr/Bäume: Michael Thalheimers Interpretation von Shakespeares "Sommernachtstraum" © Matthias Horn

2014 hätte William Shakespeare (vermutlich) seinen 450. Geburtstag gefeiert. Am Resi stehen aktuell nicht nur vier Shakespeare-Inszenierungen auf dem Spielplan, anlässlich des runden Geburtstages wurde der Jubilar auch mit einem kleinen Festival gefeiert: Valerie Kiendl blickt im Blog zurück auf das Shakespeare-Jahr im Resi. MEHR ...

Alles dreht sich um die Liebe

"Eine unverkennbare, alterslose Stimme, zwischen Tiefe, Weisheit und explosiver Jugendlichkeit": Ian Fisher spielt die Rolle des Narren © Thomas Dashuber
"Eine unverkennbare, alterslose Stimme, zwischen Tiefe, Weisheit und explosiver Jugendlichkeit": Ian Fisher spielt die Rolle des Narren © Thomas Dashuber

Die Musik spielt in Amélie Niermeyers Inszenierung von Shakespeares "Was ihr wollt" eine zentrale Rolle, denn die Rolle des Narren ist mit dem amerikanischen Singer/Songwriter Ian Fisher besetzt. Im Blog erzählt Komponist Fabian Kalker, der mit Ian Fisher zusammen die Musik komponiert hat, von der Arbeit an "Was ihr wollt" und von der feinen Poesie der Liebe. MEHR ...