The World is Mine

"Ich sehe meinen Vater immer noch vor mir, tropfend vom Salzwasser, gesprenkelt mit Sägemehl, wie er auf den Stuhl klettert, der hinter den Kulissen stand, die als stürmische Wellen klapperten. In diesem Moment umspielte das Kalklicht der Rampe seinen langen Bart und die zerfetzten Klamotten, aus denen er seine Arme empor streckte, während er die ganze Welt zu seiner eigenen erklärte. 'The World is Mine'. Das war für das gesamte Haus das Signal, in  ohrenbetäubenden Applaus auszubrechen, der nur noch übertönt wurde durch den Lärm auf der Hinterbühne, der als Sturm durchgehen sollte.
Es war ein künstliches Zeitalter, eines, dass sich seiner Emotionen schämte, und das Theater spiegelte seinen Geisteszustand. Es gewann immer die Tugend und das Laster bekam, was es angeblich verdiente. Dieses Zeitalter akzeptierte nichts Halbes; ein Mann war entweder ein Held oder ein Schurke und ein Frau tugendhaft oder niederträchtig." Eugene O’Neill

Eines langen Tages Reise in die Nacht

Eines langen Tages Reise in die Nacht

von Eugene O´Neill

Eines langen Tages Reise in die Nacht