Kurt-Meisel-Preis 2019 für Juliane Köhler

Förderpreise des Vereins der Freunde des Residenztheaters gehen an Lilith Häßle + Nils Strunk

Juliane Köhler, langjähriges Mitglied des Resi-Ensembles, erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Die Mitglieder des Vereins würdigen mit dem Preis Juliane Köhlers herausragende schauspielerische Leistungen am Residenztheater. Die Förderpreise für junge Theatertalente gehen in diesem Jahr an die Schauspielerin Lilith Häßle und den Schauspieler Nils Strunk. 

Bereits zum 22. Mal vergibt der Verein der Freunde des Residenztheaters den Kurt-Meisel-Preis an ein Ensemblemitglied des Residenztheaters, darunter in den vergangenen Jahren Bibiana Beglau, Sibylle Canonica, Cornelia Froboess, Birgit Minichmayr, Oliver Nägele, Thomas Loibl und Franz Pätzold. Die Förderpreise des Vereins der Freunde des Residenztheaters werden seit 1983, der Kurt-Meisel-Preis seit 1997 verliehen. Bereits zum siebten Mal wurden die Preisträger in einer Abstimmung auch mit den Stimmen der Abonnentinnen und Abonnenten des Residenztheaters ermittelt.

Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Theatermatinee am Sonntag, den 5. Mai um 11.00 Uhr im Residenztheater statt. Der Eintritt beträgt 6,– Euro zugunsten der KlassenKasse. So wird mit jeder gekaufte Matineekarte der Theaterbesuch eines Kindes aus finanziell benachteiligten Familien finanziert.

Der Verein der Freunde des Residenztheaters teilt hierzu mit:

"Seit 26 Jahren beeindruckt uns Juliane Köhler nun schon als Ensemblemitglied des Residenztheaters in Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie war unter der Intendanz von Eberhard Witt zwischen 1993 und 2001 in Amélie Niermeyers Inszenierung "Der Streit" oder in Thomas Teicherts Inszenierung "Andromache" und unter der Intendanz von Dieter Dorn zwischen 2001 und 2011 unter anderem als Elisabeth in Amélie Niermeyers Inszenierung "Maria Stuart" oder als Marie in Martin Kušejs "Woyzeck"-Inszenierung auf der Bühne zu erleben. Seit dem Beginn der Intendanz von Martin Kušej am Residenztheater spielte sie unter anderem Hauptrollen in Inszenierungen wie "Was ihr wollt" von Amélie Niermeyer, "Die Ballade vom traurigen Café" von Walter Meierjohann, "Für immer schön" von Kathrin Plüttner oder "Der Balkon" von Ivica Buljan. Zuletzt feiert sie als Klytämnestra in Ulrich Rasches Inszenierung "Elektra" Premiere am Haus.

Wir gratulieren der Ausnahmeschauspielerin Juliane Köhler ganz herzlich zum diesjährigen Kurt-Meisel-Preis! Neben ihrer Theaterkarriere ist sie seit vielen Jahren auch sehr erfolgreich als Filmschauspielerin tätig - unter anderem konnte man sie 2001 in Caroline Links Oscar-prämiertem Drama "Nirgendwo in Afrika" erleben.

Ebenso sehr herzlich gratulieren wir Nils Strunk und Lilith Häßle zu den beiden Förderpreisen 2019!!

Nils Strunk spielte während seines Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin bereits an der Staatsoper im Schillertheater, am Deutschen Theater Berlin und an der Schaubühne. Mit Martin Kušejs Inszenierung "Phädras Nacht" wurde er 2017 Ensemblemitglied am Residenztheater und beeindruckte uns in den vergangenen zwei Spielzeiten unter anderem in den Titelrollen in Martin Kušejs "Don Karlos"-Inszenierung und in "Marat/Sade" unter der Regie von Tina Lanik.

Lilith Häßle beeindruckt uns jedes Mal aufs Neue in ihren äußerst unterschiedlichen Rollen auf der Bühne des Residenztheaters. Bereits während des Studiums spielte sie in Produktionen am Schauspiel Stuttgart, Theater Freiburg sowie am Landestheater Tübingen. Nach ihrem Studium war sie von 2014/15 bis 2017 am Staatstheater Mainz engagiert, gastierte am Theater im Bauturm in Köln und wechselte anschließend mit Beginn der Spielzeit 2017/18 ans Residenztheater.

"Wer sich nur selbst spielen kann, ist kein Schauspieler", hat Johann Wolfgang von Goethe gesagt. Juliane Köhler, Lilith Häßle und Nils Strunk beweisen uns in jede ihrer Inszenierungen immer wieder aufs Neue, wie groß ihre Freude und ihr Mut zur Verwandlung ist."

 

Kurt-Meisel-Preis 2019

Kurt-Meisel-Preis 2019

Preisverleihung durch den Verein der Freunde des Residenztheaters

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Der Spieler

Der Spieler

von Fjodor M. Dostojewskij

DER SPIELER
Marat/Sade

Marat/Sade

von Peter Weiss

Marat/Sade
Elektra

Elektra

von Hugo von Hofmannsthal

Elektra
Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini

Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini

von Federico Bellini

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Für immer schön

Für immer schön

von Noah Haidle

Für immer schön
Don Karlos

Don Karlos

von Friedrich Schiller

Don Karlos
Gloria

Gloria

von Branden Jacobs-Jenkins

Gloria
Ein Volksfeind

Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen

Ein Volksfeind
Der Balkon

Der Balkon

von Jean Genet

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Rückkehr in die Wüste

Rückkehr in die Wüste

von Bernard-Marie Koltès

Rückkehr in die Wüste
Phädras Nacht

Phädras Nacht

Ein Projekt von Albert Ostermaier + Martin Kušej

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Die Troerinnen

Die Troerinnen

von Euripides/Jean-Paul Sartre

Die Troerinnen
Antigone

Antigone

von Sophokles

Antigone
Die Räuber

Die Räuber

von Friedrich Schiller

Die Räuber
Iwanow

Iwanow

von Anton Tschechow

Iwanow
Hexenjagd

Hexenjagd

von Arthur Miller

Hexenjagd
Drei Schwestern

Drei Schwestern

von Anton Tschechow

Drei Schwestern
Was ihr wollt

Was ihr wollt

von William Shakespeare

Was ihr wollt
Die Ballade vom traurigen Café

Die Ballade vom traurigen Café

nach Carson McCullers in der Bearbeitung von Edward Albee

Die Ballade vom traurigen Café

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Das weite Land

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von Arthur Schnitzler

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