Kurt-Meisel-Preis 2016 für Oliver Nägele

Förderpreise für Genija Rykova und Valerie Pachner

Resi-Schauspieler Oliver Nägele, der bereits seit 2001 dem Ensemble des Residenztheaters angehört, erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Die Mitglieder des Vereins würdigen damit Nägeles herausragende schauspielerische Leistungen am Residenztheater. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Förderpreise für junge Theatertalente gehen in diesem Jahr an die beiden Schauspielerinnen Genija Rykova, die seit 2012 am Resi spielt, sowie Valerie Pachner, die seit 2013 dem Ensemble angehört. Die Förderpreise sind mit je 3.000 Euro dotiert.

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Stefan Meissner, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Residenztheaters: „Die alljährliche Vergabe unserer Preise, die echte, durch Abstimmung unter den Abonnenten und Freunden des Residenztheaters ermittelte Publikumspreise sind, ist für uns ein sehr wichtiger Bestandteil der Unterstützung und Förderung des Residenztheaters und eines Ensembles. Dabei spielt natürlich nicht nur der finanzielle Aspekt, sondern auch die besondere Art der Anerkennung der schauspielerischen Leistungen durch die Publikumsabstimmung eine wichtige Rolle. Nach zwei Jahren Vergabe unserer Förderpreise an Regieteams im Rahmen des Marstallplans freuen wir uns außerdem sehr, dieses Jahr wieder junge Ensemblemitglieder auszuzeichnen, die unseren Mitgliedern und den Abonnenten des Residenztheaters durch ihre schauspielerischen Leistungen ganz besonders aufgefallen sind." 

Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Theatermatinee am Sonntag, den 10. Juli, um 11.00 Uhr im Residenztheater statt. Der Eintritt ist frei. 

Die Förderpreise des Vereins der Freunde des Residenztheaters werden seit 1983, der Kurt-Meisel-Preis seit 1997 verliehen. Bereits zum vierten Mal wurden die Preisträger in einer Abstimmung auch mit den Stimmen der Abonnentinnen und Abonnenten des Residenztheaters ermittelt.

Oliver Nägele wurde 1957 in Frankfurt am Main geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. 1980 erhielt er sein erstes Engagement am Schauspielhaus Bremen, zwei Jahre später folgte ein Engagement am Staatstheater Stuttgart. 1984 wechselte er an das Schauspiel Frankfurt und von dort an das Schauspielhaus Bochum. Von 1996 bis 2001 war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen und wechselte 2001 mit Dieter Dorn ans Bayerische Staatsschauspiel. Er arbeitete u.a. mit Frank P. Steckel, Andrea Breth, Peter Zadek, Jan Bosse und Dieter Dorn. Außerhalb des Theaters ist er in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen.

Aktuell ist Oliver Nägele am Residenztheater in Martin Kušejs Inszenierungen von „Iwanow“ und ICH ICH ICH“ zu sehen sowie in „Das goldene Vlies“ (Regie Anne Lenk), „Hoppla, wir leben!(Regie Anne Lenk) und „Prinz Friedrich von Homburg“ (Regie David Bösch).

Förderpreisträgerin Genija Rykova wurde 1986 im sibirischen Irkutsk geboren. Nach einer zweijährigen Tanz- und Gesangsausbildung begann sie, Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München zu studieren. Schon vor Ende ihrer Schauspielausbildung spielte sie verschiedene Rollen, die sie u.a. ans Prinzregententheater, ans Metropol Theater München und ans Akademietheater führten. Sie spielt auch in Kurzfilmen, TV und Kino. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters. 2012 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst.

Zur Zeit spielt Genija Rykova am Residenztheater in Mateja Koležniks Inszenierung von „Nora oder Ein Puppenheim“ und in Martin Kušejs Inszenierung von „Iwanow“ sowie in „Wir sind Gefangene“ (Regie Robert Gerloff), „Peer Gynt“ (Regie David Bösch), „Das Chamäleon: Wer ‚Ich’ sagt, lügt schonmal“ (Regie Jürgen Kuttner), „Gefährliche Liebschaften“ (Regie Katrine Wiedemann), „BUNBURY oder VON DER NOTWENDIGKEIT, ERNST ZU SEIN“ (Regie Marius von Mayenburg) und „Zement“ (Regie Dimiter Gotscheff).

Valerie Pachner wurde 1987 in Wels (Österreich) geboren, erhielt ihre Schauspielausbidlung am Max Reinhardt Seminar in Wien, welche sie 2013 abschloss. Während des Studiums las sie bei den Werkstatttagen am Burgtheater, spielte bereits in „räuber.schuldengenital“ am Residenztheater sowie in diversen Kurzfilmen und in Thomas Woschitz' Kinofilm "BAD LUCK". Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Ensemblemitglied am Residenztheater.

Valerie Pachner ist aktuell in „Drei Schwestern“ (Regie Tina Lanik), „Hexenjagd“ (Regie Tina Lanik), „Antonius und Cleopatra“ (Regie Thomas Dannemann) und „Hoppla, wir leben!“ (Regie Anne Lenk) am Residenztheater zu sehen.

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Kurt-Meisel-Preis 2016 für Oliver Nägele

Förderpreise für Genija Rykova und Valerie Pachner

Resi-Schauspieler Oliver Nägele, der bereits seit 2001 dem Ensemble des Residenztheaters angehört, erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Die Mitglieder des Vereins würdigen damit Nägeles herausragende schauspielerische Leistungen am Residenztheater. Die Förderpreise für junge Theatertalente gehen in diesem Jahr an die beiden Schauspielerinnen Genija Rykova, die seit 2012 am Resi spielt, sowie Valerie Pachner, die seit 2013 dem Ensemble angehört. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Theatermatinee am Sonntag, den 10. Juli, um 11.00 Uhr im Residenztheater statt!

Kurt-Meisel-Preis 2016 für Oliver Nägele
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Nora oder Ein Puppenheim

Nora oder Ein Puppenheim

Schauspiel in drei Akten von Henrik Ibsen

Nora oder Ein Puppenheim

NORA ODER EIN PUPPENHEIM (FOTOGALERIE)

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DAS GOLDENE VLIES (FOTOGALERIE)

PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG (FOTOGALERIE)

Iwanow

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Hexenjagd

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Das goldene Vlies

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von Franz Grillparzer

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Prinz Friedrich von Homburg

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