Drama Baby! Wie die Amerikaner ihre Stücke kriegen ...

Vortrag über amerikanisches Theater und Stücke

Am 20. Februar lädt das Residenztheater vor der Vorstellung von "Geächtet" um 19.00 Uhr unter dem Titel "Drama Baby! Wie die Amerikaner ihre Stücke kriegen ..." zu einem Vortrag der amerikanischen Regisseurin Amy Stebbins über amerikanisches Theater und US-Stücke in die Bar "Zur schönen Aussicht" ein. Stebbins ist im Rahmen eines Kunst- und Kultur-Stipendiums des Bundeskanzleramtes zu Gast am Residenztheater.

Mit Ayad Akhtars "Geächtet" ist innerhalb weniger Monate nach den Inszenierungen von Tracy Letts' "Eine Familie" und Jennifer Haleys "Die Netzwelt" das dritte zeitgenössische US-amerikanische Drama am Residenztheater zur Premiere gekommen. Amy Stebbins geht ausgehend vom Spielplan des Residenztheaters der Frage nach, was diese Stücke für die deutsche Bühne interessant macht: Vor der dritten Vorstellung von "Geächtet" blickt sie auf die lebendige Theaterszene Chicagos und betrachtet den besonderen, typisch amerikanischen Entstehungsprozess dieses Dramas vom Schreibtisch des Dramatikers bis zur Theaterbühne.

Amy Stebbins ist seit Oktober 2015 Bundeskanzlerstipendiatin in der Dramaturgie des Residenztheaters, wo sie sich mit der Intensivierung der transatlantischen Theaterbeziehungen beschäftigt. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt hier im institutionellen Austausch zwischen Deutschen und US-amerikanischen Theaterhäusern. Gleichzeitig arbeitet sie als Regisseurin und Librettistin, so zurzeit an "Mauerschau", einer abendfüllenden Oper für die Opernfestspiele der Bayerischen Staatsoper mit dem Komponisten Hauke Berheide und dem Videokünstlerduo Luftwerk. Stebbins' wissenschaftliche Arbeit untersucht die Schnittstellen zwischen Theater, Film und Oper. In ihrer Doktorarbeit an der Universität Chicago untersucht sie die politisch-ästhetischen Wagnisse der Volksbühne unter der Leitung von Frank Castorf in den 1990er Jahren, um sie einem amerikanischen Publikum zugänglich zu machen.

Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei. Karten für "Geächtet" gibt es an den Kassen der Staatstheater, online unter www.residenztheater.de sowie unter 089 2185 1940. 

 

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DIE NETZWELT (FOTOGALERIE)

EINE FAMILIE (FOTOGALERIE)

Eine Familie

Eine Familie

von Tracy Letts

Eine Familie
Geächtet

Geächtet

von Ayad Akhtar

Geächtet
Die Netzwelt

Die Netzwelt

von Jennifer Haley, Deutsch von Michael Duszat

Die Netzwelt