Arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen

In dieser Spielzeit startete das Residenztheater unter dem Titel "Welt / Bühne" in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und unterstützt vom Verein der Freunde des Residenztheaters im Marstall eine neue Veranstaltungsreihe internationaler zeitgenössischer Dramatik.

Die bereits dritte Ausgabe von "Welt / Bühne" stellt am 8. April Texte arabisch- und persischsprachiger Dramatikerinnen vor, die das Bild der Frau im Nahen Osten differenzieren, sie zu Wort kommen lassen. Mahin Sadri etwa stellt in ihrem Stück "Akklimatisation" die Geschichten dreier Iranerinnen dem Wandel der Zeit gegenüber. Aliya Khalidi erzählt in "Anbara" die wahre Geschichte der libanesischen Frauenrechtlerin Anbara Salam Al-Khalidi, die es 1927 als eine der ersten Frauen im Mittleren Osten wagte, ihren Schleier öffentlich abzulegen. Die ägyptische Autorin Laila Soliman präsentiert in ihrem Stück "No desert roses" den Wandel der ägyptischen Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten und setzt ihn in Bezug zur Rolle der Frau.
Jede szenische Lesung wird vorab kurz eingeführt, im Anschluss an die Lesungen durch die Resi-Ensemblemitglieder ist das Publikum zur Diskussion eingeladen.
Der Vorverkauf läuft. Karten zum Preis von 9 Euro (8 Euro ermäßigt) gibt es an der Tageskasse am Marstallplatz 5, telefonisch unter 089 2185 1940 sowie online.

 

In der ersten Ausgabe "Welt / Bühne I" am 5. November 2016 wurden in szenischen Lesungen Texte der syrischen Autoren Mudar al Haggi, Wael Kadour und Mohammad Al Attar im Marstall vorgestellt. Allen drei Stücken ist immanent, dass ihr Autor Teil der Handlung wird. Die Involvierung in die beschriebene Situation, der Versuch über neutrale Identifikationsfiguren dem fremden Zuschauer den Eintritt in die wirre Erfahrungswelt des Bürgerkriegs zu ermöglichen, erscheint hier als zentrales Element. 

Am 18. Februar gab es zeitgenössische Dramatik in einer Sprache, die seit langem Objekt politischer Auseinandersetzungen und aus diesem Grund in der Theaterliteratur wenig präsent ist. In "Welt / Bühne II" wurden in szenischen Lesungen Texte der kurdischen Autoren Mirza Metin und Emin Yalçinkaya vorgestellt. 

Internationale zeitgenössische Dramatik

"Welt / Bühne" mit Monologen der Migration

Die vierte und letzte "Welt / Bühne" vor der Sommerpause präsentiert Monologe der Migration. Die Stücke von Wasim Ghrioui und Amer Hlehel ziehen Verbindungen in vier Länder, die sich als Ausgangspunkte, Zwischenhalte oder Zielorte von Fluchtbewegungen in der Geschichte finden: Palästina, Syrien, Libanon und Deutschland.

Internationale zeitgenössische Dramatik

WELT / BÜHNE (Fotogalerie)

Welt / Bühne III

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Welt / Bühne II

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Neue Plattform für internationale Dramatik

Veranstaltungsreihe "Welt / Bühne" mit dem Goethe Institut

Ab dieser Spielzeit startet das Residenztheater in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und unterstützt vom Verein der Freunde des Residenztheaters im Marstall eine neue Veranstaltungsreihe internationaler zeitgenössischer Dramatik.

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WELT / BÜHNE I

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