Heute

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von William Shakespeare
18:00 Residenztheater

Heute

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Ein Projekt von Milo Rau
19:00 Marstall
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

"Dieser Ort eignet sich nur zu gut für Überra-

schung-

en."

Molière, Tartuffe

"Antigone" am 24. Juni im Residenztheater

Vorstellung am Samstag trotz Sperrung des Platzes + Umleitung der Tramlinie

Am Samstag kommt es auf Grund der Großveranstaltung "Oper für alle" auf dem Max-Joseph-Platz zur Umleitung der Tram und Sperrung des Platzes für den Verkehr. Wir spielen trotzdem und zeigen Hans Neuenfels' Erfolgsinszenierung "Antigone" mit Valery Tscheplanowa in der Titelrolle. Wir empfehlen, ausreichend Zeit für Ihre Anfahrt einzuplanen + wünschen Ihnen einen schönen Theaterabend!

"Antigone" am 24. Juni im Residenztheater
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Letzte Chance: gefeierte Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen

Verpassen Sie nicht die letzten Vorstellungen u. a. von "Hexenjagd", "ICH ICH ICH" + "The Dark Ages"

Im Juni verabschieden wir uns von Inszenierungen aus unserem Repertoire: zum letzten Mal auf dem Spielplan stehen die gefeierten Inszenierungen "ICH ICH ICH" am 23. Juni im Residenztheater, "Madame Bovary" mit Sophie von Kessel in der Titelrolle am 24. Juni und Milo Raus politische Psychoanalyse unserer Zeit "The Dark Ages" 25. Juni im Marstall. Dernière feiert auch Tina Laniks Inszenierung "Hexenjagd" von Arthur Miller am 23. Juli im Residenztheater.

Letzte Chance: gefeierte Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen

Gemeinsam Grenzenlos

1. Juli – Aktionstag bayerischer Theater gegen Rechts

Angesichts mehrfacher Anfeindungen gegen Theater und Künstler haben sich die bayerischen Theater zu einem Bündnis für Offenheit und Toleranz zusammengeschlossen. Wir wollen ins Bewusstsein rufen, wie wichtig die Freiheit der Kunst und des Theaters für den Zusammenhalt unserer demokratischen Gesellschaft ist. Die Freiheit der Kunst ist ein hohes Gut. Nach politischer Indienstnahme der Künste durch die Nationalsozialisten wurde dies im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert.

Gemeinsam Grenzenlos

"Ich sah die besten Köpfe meiner Genera-tion zerstört vom Wahn-sinn, hungrig hyste-risch nackt" Allen Ginsberg, "Howl"

Marstallplan 2017 "Der Eindringling"

Der Eindringling stört. Er bricht ein in die Blase, in der es bequem und zugleich unerträglich zugeht, er ist der Fremdkörper, der sich in die gehegte und verabscheute Ordnung zwängt, der urplötzlich hereinplatzt und doch schon lange da war. Er stößt auf erbitterten Widerstand, wird sehnsüchtig erwartet, gleich wie kommt er unaufhaltsam und mit ihm die Veränderung. Denn nichts kann bleiben, wie es ist, und nichts ist quälender als die Unsicherheit vor dem Folgenden. Der Marstallplan 2017 sucht nach dem Auslöser, der Leben zerbrechen, der Gewohnheit und Glauben hinterfragen lässt, der durch Untergang das Neue hervorbringt. Gesellschaft definiert sich über gemeinsame Werte und Normen, reagiert auf ein Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit, doch wenn die Zwänge dadurch überhandnehmen, wird die Angst vor dem Chaos zur Sehnsucht. Knappes Budget, drei Wochen Probenzeit und kurze Auf- und Abbauzeiten sind die Bedingungen, unter denen vier junge Regisseure ab 30. Juni + 1. Juli ihre Arbeiten zeigen.

Marstallplan 2017 "Der Eindringling"

KÖPFE IN STÜCKEN 15: VON BAHNHÖFEN UMSTELLT

Ein Fortsetzungsroman von Dietmar Dath

Kopflosigkeit brach auf dem Platz aus, der von einem guten Dutzend Bahnhöfen umstellt war, zwischen deren Mauerwerk, Beton- und Glasfronten in mittlerer bis großer Entfernung nichts als eine unüberschaubare Menge weitere Bahnhöfe auszumachen war. Ein Bettler schubste einen andern Bettler beiseite, um Svenja aus dem Weg zu springen, ein dicker Katholik bekreuzigte sich, eine Mutter stieß ihren Kinderwagen von sich, als wollte sie den Säugling als Brandopfer in Molochs Ofen schubsen.

KÖPFE IN STÜCKEN 15: VON BAHNHÖFEN UMSTELLT

"Ich will Ihnen absolut nichts ver-kaufen, ich will etwas mit Ihnen teilen." "Kreise / Visionen"

KREISE/VISIONEN (FOTOGALERIE)

KÖPFE IN STÜCKEN 14: UNERLAUBTE UMTRIEBE

Ein Fortsetzungsroman von Dietmar Dath

Svenja drückte die Augen fest zu, um den Stresskopfschmerz einzuschüchtern, der aufkommen wollte. Dann senkte sie den Kopf und riss die Augen weit auf, um den Boden der Tatsachen direkt vor ihren Füßen deutlich genug zu erkennen. Was sich ihr als Erstes zeigte, war eine hundsrotzgewöhnliche Bahnhofsvorplatztaube mit skarabäusgrünem Hals.

KÖPFE IN STÜCKEN 14: UNERLAUBTE UMTRIEBE

Sichern Sie sich jetzt ihren Platz im Resi

mit einem Abo für die Spielzeit 2017/18

Unser Abonnement-Verkauf für die Spielzeit 2017/2018 läuft! Genießen Sie die zahlreichen Vorteile eines Abonnements im Residenztheater und sehen Sie mit sechs Vorstellungen im Residenztheater und je einer im Cuvilliéstheater + Marstall einen Querschnitt des Repertoires auf Ihrem festen Platz.

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RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE (Fotogalerie)

"Schau dir meine Füße an, Mathieu: Da hast du den Mittel-punkt der Welt" "Rück-kehr in die Wüste"

ZUR FREIHEIT DES WORTES + DER KUNST

Für die Lesung aus "Unter Sachsen: Zwischen Wut und Willkommen" im Rahmen des Literaturfest Meißen

Das Residenztheater spricht sich für die Freiheit von Kunst und Wort und gegen Zensur und das Verbot von Literatur aus, daher unterstützen wir das Literaturfest Meißen mit seiner Lesung aus "Unter Sachsen: Zwischen Wut und Willkommen". Lokalpolitiker der CDU wollen die Lesung am 8. Juni im Rathaus verhindern, um das Ansehen ihrer Partei und des Landes nicht zu beschädigen. Sie übersehen, welchen Schaden sie damit der demokratischen Debattenkultur zufügen.

ZUR FREIHEIT DES WORTES + DER KUNST

Hundert Jahre Geschichte der Familie Serpenoise

Eine fiktive Familiengeschichte von Bernard-Marie Koltès

Im Jahre 1867 wird César Serpenoise als achtes Kind einer Familie von Bergleuten in einer Arbeitersiedlung geboren, die samt Häusern, Läden, Kirche, Straßen, Türen, Betten, Geschirr, Wäsche und sogar mit allen nächtlichen Träumen der müden Arbeiter restlos den Rozérieulles-Stahlwerken gehört. Ein paar Monate vor Césars Geburt hatte sich sein Vater an dem Tag, an dem sein ältester Sohn zum Militärdienst einrückte, mit einer Kugel in den Kopf das Leben genommen. Seine Leiche wurde an einem namenlosen Grab auf dem Friedhof der Siedlung entdeckt.

Hundert Jahre Geschichte der Familie Serpenoise
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Multimedia Story "Die Troerinnen"

Mit der multimedia story kommen Sie hinter die Kulissen und sind bei der Entstehung der Resi-Inszenierung live dabei. Erfahren Sie mehr über Troja und die Bezüge zu Frauen in heutigen Kriegen. Den Probenprozess und die Arbeiten in den Werkstätten erleben: Mit der multimedia story kommen Sie backstage zu den Arbeitsprozessen für "Die Troerinnen."

Multimedia Story "Die Troerinnen"