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von Martin Sperr
20:00 Residenztheater
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

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Macht braucht Zeugen im Marstall

Alexander Graf zu Lambsdorff und Stefan Kornelius diskutieren über Europas Zukunft

In der Spielzeit 2016/17 führt das Residenztheater die Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung fort: Regelmäßig laden wir zu einer Diskussion politischer, juristischer und gesellschaftstheoretischer Fragen ein, die jeweils von einem Journalisten der SZ moderiert wird. Nachdem wir uns in der letzten Spielzeit dem "Feind im Inneren" widmeten, richten wir jetzt den Blick auf verschiedene Zentren der Macht – und ihre Zeugen. Am 7. Mai spricht Stefan Kornelius, Leiter des Ressorts Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, im Marstall mit Alexander Graf zu Lambsdorff über die Konsequenzen des Brexit für Europa.

Macht braucht Zeugen im Marstall

"Ich bin ein Mensch."

"Was ist das."

Heiner Müller, "Mauser"

NEUE DRAMATIK FÜR NEUE DYNAMIKEN: Die Spielzeit 2017/18 am Resi

Intendant Martin Kušej stellte am 26. April im Rahmen einer Pressekonferenz das Programm für die kommende Spielzeit 2017/18 vor. Der Spielplan folgt der politischen und gesellschaftskritischen Ausrichtung des Residenztheaters, dabei stehen viele Deutschsprachige Erst- und Uraufführungen auf dem Spielplan.

NEUE DRAMATIK FÜR NEUE DYNAMIKEN: Die Spielzeit 2017/18 am Resi

Heiner Müller am Resi

Der April steht im Zeichen von Heiner Müller mit dem Gastspiel "Der Auftrag" vom Schauspiel Hannover, der Wiederaufnahme von "Zement" im Residenztheater, Oliver Frljićs Premiere "Mauser" im Marstall + der Buchpremiere "Für alle reicht es nicht".

Heiner Müller am Resi

Statement von Martin Kušej zur Hetze gegen Oliver Frljić

"Wir verurteilen die kunstfeindlichen Proteste während der Aufführungen von Oliver Frljićs Inszenierungen der vergangenen Tage – 'Klątwa / Der Fluch' in Warschau sowie 'Naše nasilje i vaše nasilje / Unsere Gewalt und eure Gewalt' in Split – aufs schärfste und stellen uns der Hetze extremer Nationalisten gegen Regisseur Oliver Frljić entgegen. Wir erklären uns solidarisch mit den Kollegen des Teatr Powszechny in Polen und des Hrvatsko Narodno Kazalište in Kroatien. Das gewaltvolle Einschreiten der Nationalisten ist ein schwerer Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und gefährdet massiv die Kunstfreiheit, die nicht in Frage gestellt werden darf. Besonders besorgniserregend scheint uns, dass dieses Klima von offizieller Seite befördert wird. Nach seiner Inszenierung 'Balkan macht frei' freuen wir uns, mit Heiner Müllers 'Mauser' ab kommenden Donnerstag, 27. April, Oliver Frljićs zweite Münchner Arbeit im Marstall präsentieren zu können." Martin Kušej, Intendant des Residenztheaters, 25. April 2017

Statement von Martin Kušej zur Hetze gegen Oliver Frljić

"Has the world changed, or have I changed?"

Eines Morgens, aus unruhigen Träumen erwachend, im Ohr die alte Liedzeile: "Has the world changed, or have I changed?" Es ist der Petersburger Blutsonntag 1905, Berlin im Novemberregen 1923, ein Junitag im Jahr 1483 in London oder New York in den späten 1980ern. Und auch die schönen Tage von Aranjuez sind bereits vorbei.

"Has the world changed, or have I changed?"

Resi auf Reisen

Resi-Produktionen zu Gast bei Theatern und Festivals im In- und Ausland

Auch im April und Mai sind wir mit verschiedenen Inszenierungen zu Gast in Bozen, Meran, Hof, Brünn und Olmütz, um internationale Kooperationen zu fördern und einen regelmäßigen Gastspiel-Austausch mit Theatern und Festivals aus ganz Europa zu pflegen.

Resi auf Reisen

Das Resi ist zurück im Cuvilliéstheater!

Ende April sind wir mit "Eines langen Tages Reise in die Nacht", "Philoktet" und "Die Netzwelt" zurück im Rokoko-Theater und freuen uns auf die Premiere von Alvis Hermanis' Inszenierung "Insgeheim Lohengrin" am 5. Mai.

Das Resi ist zurück im Cuvilliéstheater!

Macht braucht Zeugen III. Die Türkei: Zerreissprobe am Bosporus

Günter Seufert und Christiane Schlötzer diskutieren

In der Spielzeit 2016/17 führt das Residenztheater die Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung fort: Regelmäßig laden wir in die "Schöne Aussicht" zu einer Diskussion politischer, juristischer und gesellschaftstheoretischer Fragen ein, die jeweils von einem Journalisten der SZ moderiert wird. Nachdem wir uns in der letzten Spielzeit dem "Feind im Inneren" widmeten, richten wir jetzt den Blick auf verschiedene Zentren der Macht – und ihre Zeugen. Am 23. April spricht Christiane Schlötzer, stellvertretende Ressortleiterin der Seite Drei der Süddeutschen Zeitung, mit Günter Seufert, Soziologe, Journalist und Autor zur Türkei über die Konsequenzen des Verfassungsreferendums in der Türkei.

Macht braucht Zeugen III. Die Türkei: Zerreissprobe am Bosporus

Das Residenztheater trauert um Hans-Joachim Ruckhäberle

Hans-Joachim Ruckhäberle, Dramaturg, Regisseur und Theatertheoretiker, ist am Morgen des 10. April 2017 im Alter von 69 Jahren verstorben. Er hat entscheidend das Münchner Theaterleben geprägt und seine Theaterpraxis auch in eine breite wissenschaftliche Arbeit und Lehre eingebracht. Für seine Zugewandtheit gegenüber Autoren, Schauspielern und der Theaterkunst als solcher haben wir ihm sehr zu danken.

Das Residenztheater trauert um Hans-Joachim Ruckhäberle

Ostern im Resi

Großes Schauspielertheater an den Feiertagen: "Jagdszenen aus Niederbayern", "Der Schweinestall", "Die Troerinnen", "Mensch Meier" + "Macbeth".
Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für den Theaterbesuch an Ostern.

Ostern im Resi

Resi-Gutschein ins Osternest

bequem zu Hause ausdrucken + Freude machen

Ostern steht schon vor der Tür, aber die Nester sind immer noch leer? An unserer Tageskasse am Marstallplatz oder online erhalten Sie neben Theaterkarten für alle Resi-Vorstellungen bis Mai auch Geschenkgutscheine.

Resi-Gutschein ins Osternest

Endlich wieder "Lehman Brothers"!

Die gefeierte Inszenierung von Stefano Massinis "Lehman Brother. Aufstieg und Fall einer Dynastie" ist am 9. April endlich wieder im Residenztheater zu sehen!

Endlich wieder "Lehman Brothers"!

"Man muss die Toten ausgraben, wieder und wieder"

Heiner Müllers "Zement" und die Erinnerung an eine vergessene Revolution

Am 8. April ist endlich wieder "Zement" von Heiner Müller in der Regie von Dimiter Gotscheff, zugleich die letzte Arbeit des Theaterregisseurs vor seinem Tod, im Residenztheater zu sehen. Die Inszenierung eröffnete 2014 das 51. Berliner Theatertreffen. Es spielen u. a. Bibiana Beglau, Sebastian Blomberg und Valery Tscheplanowa.

"Man muss die Toten ausgraben, wieder und wieder"

Arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen

In der dritten Ausgabe der Veranstaltungsreihe zu internationaler zeitgenössischer Dramatik "Welt / Bühne" kommen am 8. April arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen zu Wort.

Arabisch- und persischsprachige Dramatikerinnen

KlassenKasse

Jedes Kind sollte ins Theater gehen können: Die Freunde des Residenztheaters unterstützen die KlassenKasse. Damit wird für Kinder aus finanzschwachen Familien, die sich einen Theaterbesuch nicht leisten können, der Eintritt komplett übernommen. Spenden auch Sie!

KlassenKasse

Multimedia Story "Die Troerinnen"

Mit der multimedia story kommen Sie hinter die Kulissen und sind bei der Entstehung der Resi-Inszenierung live dabei. Erfahren Sie mehr über den Krieg in Troja und die Bezüge zu Frauen in heutigen Kriegen. Der Probenprozess und die Arbeiten in den Werkstätten bleiben beim Theaterbesuch verborgen, die multimedia story führt Sie backstage und zeigt die Arbeitsprozesse für "Die Troerinnen."

Multimedia Story "Die Troerinnen"

Gastspiel des Schauspiel Hannover

"Der Auftrag" am 31. März und 1. April im Residenztheater

Die Inszenierung von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner mit Corinna Harfouch über den Export der Französischen Revolution in die Kolonien

Gastspiel des Schauspiel Hannover
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nachts und nebenbei

Die Assistentenreihe ist mit einer neuen Ausgabe zurück im Marstall

Die Resi-Assistenten aus den Bereichen Regie, Dramaturgie und Bühne nehmen sich das Repertoire des Residenztheaters vor, denken die Stücke weiter, erzählen, was es nicht auf die Bühne geschafft hat, oder stellen klar, wie es besser gewesen wäre. Denn sie sind immer dabei, hören und sehen alles. Diesmal buchstabieren sie in experimentellen und improvisierten Beiträgen zwischen Theater und Musik, Party und Performance nichts geringeres als "Glaube", "Liebe" und "Hoffnung" neu.

nachts und nebenbei

KÖPFE IN STÜCKEN 10: Mehr Zeit als Raum

Ein Fortsetzungsroman von Dietmar Dath

Regionen hoben sich, Kaskaden rollten aus, Vorhänge fielen. Schwindende Achsenabstände drückten Schüttwinkel zusammen. Was vormals Staat und Gesellschaft gewesen und jetzt Schauspiel geworden war, passte sich dem Ausfall einer abgelehnten Szene an.

KÖPFE IN STÜCKEN 10: Mehr Zeit als Raum

KÖPFE IN STÜCKEN 09: Der große Publikummer

Ein Fortsetzungsroman von Dietmar Dath

Viel Zeit blieb Svenja nicht. Die Umstände erbarmten sich und kamen ihr zu Hilfe: Erste Schaulustige, teils Passanten, teils aber auch Wohnungs-, Arbeits- und Namenlose, hatten den Unfall bemerkt und stiegen neugierig durch die große Lücke im Schaufenster, um sich den Schaden und das Leiden genauer anzusehen. Die reine Rolle wich zurück vor ihnen, klackerte mit dem frechen Schwenkarm, rasselte in aufkommender Territorialangst. Svenja erkannte sofort ihre winzige, flüchtige Chance: die Aussicht auf eine Drehung des Bühnenbildes.

KÖPFE IN STÜCKEN 09: Der große Publikummer

Internationale Wochen gegen Rassismus auch 2017 unter Beteiligung des Residenztheaters

Diskussionen zur Offenheit der Gesellschaft und Rassismus im Alltag

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 stehen vom 14. bis 23. März begleitend zu Vorstellungen der Inszenierungen "Geächtet", "Urteile" und "Wir sind und jung. Wir sind stark." Diskussionsveranstaltungen zur Offenheit der Gesellschaft und Rassismus auf dem Spielplan des Residenztheaters.

Internationale Wochen gegen Rassismus auch 2017 unter Beteiligung des Residenztheaters