Heute

Bild
HEINER MÜLLER FESTIVAL

Heute

Bild
HEINER MÜLLER FESTIVAL
von Heiner Müller
19:00 Residenztheater
Infos

Der Vorverkauf für die Weihnachtsferien 2012 (25. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013) startet bereits am 2. November. Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

26 Mai So

Marstall Café
15:00 bis 18:00

Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Mai 2013, öffnet sich von 15 bis 18 Uhr der Marstall inklusive Vorplatz für Performances und Szenenstudien zu Heiner Müller, eine offene Bühne mit Studierenden u. a. der Münchner Theater- und Kunsthochschulen. OPEN STAGE!

von Heiner Müller
HEINER MÜLLER FESTIVAL | EINFÜHRUNG 18.15
Residenztheater
19:00 bis 22:20
Abo 73

Nach drei Jahren Revolution und Bürgerkrieg kehrt Regimentskommandeur Gleb Tschumalow gleich dem ODYSSEUS in seine Heimat zurück wie in eine fremde Welt. Die Zementfabrik scheint dem Verfall preisgegeben und die revolutionären Träume und Visionen zerrinnen im Kampf um das alltägliche Überleben. Tschumalows Frau Dascha organisiert die Frauen und die Versorgung des örtlichen Kinderheims. Besitz und Familie zählen für sie nicht mehr, und ihrer revolutionären Aufgabe opfert sie wie MEDEA das gemeinsame Kind. Der bürgerliche Ingenieur Kleist provoziert in Tschumalow den Zorn des ACHILLEUS.

27 Mai Mo

Dramma per musica von Peter Kreuder und Maurus Pacher in einer Fassung von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner
Cuvilliéstheater
19:30 bis 21:45
Abo 11 A, Abo 11 B

LOLA! Die rote, fesche, blaue Lola, Lolita, Lulu, der Engel mit den feurigen Augen. Im 19. Jahrhundert hat sich eine junge Frau, die früh an den Konventionen eines ehrbaren Lebens gescheitert war, ihre eigene Identität neu geschaffen und sich selbst diesen Namen gegeben, dem sie damit bis heute einen Geschmack von schamloser Freiheit verleihen sollte: LOLA MONTEZ.

von Nikolai Gogol
Residenztheater
20:00 bis 22:00
Abo 12

Eine vom Rest der Welt vergessene Stadt, in der die Bewohner in einem Sumpf aus Korruption, Veruntreuung, Schieberei und Amoral versinken und doch nicht untergehen. In den Krankenhäusern steht der Dreck in den Fluren. Willkürliche Gerichtsurteile fällt der dauerbesoffene Stenograph, während der Richter auf die Jagd geht. In den Kneipen und Spielhöllen verschleudern die Honoratioren der Stadt die Gelder des Staates. So könnte es ewig weitergehen. Doch da wird ein Revisor angekündigt - und prompt wird Chlestakow, ein junger Mann auf der Durchreise, für eben jenen Revisor gehalten.

28 Mai Di

von Gian Maria Cervo, Marius von Mayenburg, Albert Ostermaier, Rafael Spregelburd
PUBLIKUMSGESPRÄCH IM ANSCHLUSS
Marstall
20:00 bis 21:45

"Call me god" hat der Attentäter auf eine Tarot-Karte geschrieben, die er am Tatort zurücklässt. Ein Jahr nach dem 11. September 2001 erschießt ein Serienmörder im Großraum Washington D.C. wahllos Passanten. "Nennt mich Gott" fordert er, und Polizei und Medien gehorchen. Während die USA zum Krieg gegen den Irak rüsten, der Tausende das Leben kosten wird, entzündet sich die Hysterie von Medien und Bevölkerung an einem Serienmörder, dessen Taten von kalter Präzision und unerklärlicher Systematik zu sein scheinen.

29 Mai Mi

von Ewald Palmetshofer
Marstall
20:00 bis 21:30

Hungrig kehren Franz und Karl zurück ins Elternhaus, wo sie längst nicht mehr willkommen sind. Die alten Eltern haben es sich so selbstgenügsam wie vergnüglich eingerichtet in ihrem Lebensabend – genauso wie die alte Nachbarin mit ihrer neuen Liebe. Sie lässt sich dennoch gern von ihrer Tochter Petra pflegen.

30 Mai Do

von Friedrich Schiller
Residenztheater
19:00 bis 21:00

Luise Miller liebt den Sohn des Präsidenten von Walter. Doch diese große Liebe provoziert Ängste und Intrigen. Luises Vater kennt die Welt der Mächtigen nur zu gut und möchte seine Tochter davor bewahren. Sekretär Wurm hatte sich Hoffnungen auf Luise gemacht und kämpft mit allen Mitteln um seine ausweglose Liebe.

von Franz Kafka
Cuvilliéstheater
19:00 bis 20:30
Abo 43 B

Der Angestellte Gregor Samsa findet sich nach einer unruhigen Nacht in seinem Bett als Ungeziefer wieder. Im kleinbürgerlichen Familienkosmos sorgt diese Metamorphose für Angst und Schrecken. Auch alle Eigenschaften, die ihn bisher auszeichneten, Mobilität, Anpassung und Arbeitseifer, sind mit einem Mal verloren gegangen.

31 Mai Fr

von Friedrich Schiller
Residenztheater
20:00 bis 22:00

Luise Miller liebt den Sohn des Präsidenten von Walter. Doch diese große Liebe provoziert Ängste und Intrigen. Luises Vater kennt die Welt der Mächtigen nur zu gut und möchte seine Tochter davor bewahren. Sekretär Wurm hatte sich Hoffnungen auf Luise gemacht und kämpft mit allen Mitteln um seine ausweglose Liebe.

von Dennis Kelly
JUNGES RESI
Marstall
20:00 bis 21:30

Nach "Katzelmacher" präsentiert das JUNGE RESI die zweite Produktion der intergroup, in der sich Jugendliche auf der Bühne mit Themen ihrer Generation auseinandersetzen.

Heiner Müller Festival

"Und Morgen wird gemacht aus Jetzt und Hier"

Das Residenztheater lädt vom 24. bis 26. Mai zu einem Heiner-Müller-Wochenende mit Eigenproduktionen und Gastspielen rund um Heiner Müller und seine Themen Revolution und Geschichte, u.a. mit Dimiter Gotscheffs "Zement" und seiner Inszenierung von "VERKOMMENES UFER MEDEAMATERIAL LANDSCHAFT MIT ARGONAUTEN | Mommsens Block" vom Deutschen Theater Berlin.

Heiner Müller Festival

"eine eigene Kraft, die die Realität in Frage stellt"

Die Abendzeitung sprach vor dem Heiner Müller Festival mit Regiestudentin Magali Tosato über ihre Inszenierung von "Der Auftrag" und wieso man heute noch Heiner Müller inszenieren soll: "Die besondere Sprache von Müller hat mich gefangen genommen. Sie dient nicht nur der Kommunikation, sondern entwickelt einen Eigenwert, eine eigene Kraft, die die Realität in Frage stellt und neu erschafft."

"eine eigene Kraft, die die Realität in Frage stellt"

"Der Mensch ist ein unge- heuer zähes Tier. Er hat alle anderen Tiere um sich herum aufge- fressen und jetzt frisst er seines- glei- chen."

Miroslav Krleža, "In Agonie"

Bild 

räuber. schuldengenital Programmheft (PDF)

räuber. schuldengenital Programmheft (PDF)
Bild

"Dieses Gefühl, dass die Zeit festgefroren ist"

Sie sind viele, sie sind reich, und sie sind mächtig: Die Babyboomer bestimmen, wo es langgeht – in der Politik, in der Wirtschaft, in der Kultur. Warum kommen die Jüngeren nicht gegen sie an? Eine Polemik von Anita Blasberg in der ZEIT.

"Dieses Gefühl, dass die Zeit festgefroren ist"
Bild 

RÄUBER.SCHULDENGENITAL (FOTOGALERIE)

Bild 

"ihr könnt kein Morgengrau'n erfinden euch, das nicht ihr selber seid"
Ewald Palmetshofer, "räuber.schuldengenital" 

"nicht so schnitzlerisch edel"

Während der Proben für Miroslav Krležas "In Agonie" sprach Regisseur Martin Kušej mit der österreichischen Tageszeitung Kurier über die Bedeutung des jugoslawischen Autors Krleža als eurpäischer Dramatiker, die Unterschiede zu Karl Kraus und die Aktualität seiner Stücke: "Dass wir uns heute wieder so intensiv mit 1913/14, dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen beschäftigen, zeigt, dass diese Ereignisse ein Jahrhundert später immer noch nachwirken."

"nicht so schnitzlerisch edel"

Abo-Verkauf für die neue Spielzeit ab 13. Mai

Am 13. Mai 2013 startet unser Abonnement-Verkauf für die Spielzeit 2013/2014! Genießen Sie die zahlreichen Vorteile eines Spielzeit-Abonnements im Residenztheater und sehen Sie sechs Vorstellungen im Residenztheater auf Ihrem festen Platz sowie eine Vorstellung im Cuvilliéstheater und im Marstall.

Abo-Verkauf für die neue Spielzeit ab 13. Mai

"Und Morgen wird gemacht aus Jetzt und Hier"
Heiner Müller

Neue "Lesen und Lauschen"-Reihe zur Erinnerung an Otfried Preußler

Im Mai beginnt eine weitere Reihe "Lesen und Lauschen": Zu Ehren Otfried Preußlers, der in diesem Jahr 90. Geburtstag gefeiert hätte, wurde 2013 zum Otfried-Preußler-Jahr erklärt. Anlässlich dieses Jubiläums lesen und spielen Schauspieler aus dem Ensemble drei seiner großartigen Kinderbücher. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Neue "Lesen und Lauschen"-Reihe zur Erinnerung an Otfried Preußler

"Da ist noch etwas Genossin Freiheit"
Heiner Müller, "Zement"

"Regisseur Gotscheff will die Welt neu gestalten"

Vor der Premiere seiner Inszenierung von Heiner Müllers "Zement" sprach Regisseur Dimiter Gotscheff mit dem Münchner Merkur über die "ungeheuer produktive Kraft" des Hungers, über Utopien, die ewig währen - und natürlich über Heiner Müller: "Für mich sind diese Texte – ob sie nun von Sophokles stammen oder von Müller – eine Fundgrube, ein Geröll. Da kann man einfach nur zugreifen und mitgestalten."

"Regisseur Gotscheff will die Welt neu gestalten"

Spielzeit 2013/2014

Ende April präsentierte Intendant Martin Kušej im Rahmen einer Pressekonferenz seine Pläne für die neue Spielzeit 2013/2014 am Residenztheater: das Jahr der unruhigen Träume. Die neue Spielzeit beginnt am 14. September 2013. Die neuen Spielzeithefte liegen an unseren Spielstätten und am Zentralen Kundenschalter am Marstallplatz 5 aus.

Spielzeit 2013/2014
Bild 

"ZEMENT"-PROBEN (FOTOGALERIE)

THEATERFLOHMARKT UND VERSTEIGERUNG (FOTOGALERIE)