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von Anton Tschechow
19:30 Residenztheater

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20:00 Marstall Café
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

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AZ-"Stern des Jahres" für Shenja Lacher

Auszeichnung als "bester Schauspieler"

Resi-Ensemblemitglied Shenja Lacher erhielt den "Stern des Jahres" der Münchner Abendzeitung als "bester Schauspieler", mit dem die Kulturredaktion jedes Jahr herausragende Persönlichkeiten aus dem Münchner Kulturleben auszeichnet. Die Verleihung fand am 13. Februar 2015 im Münchner Lustspielhaus statt. In der Jurybegründung hiße es u.a.: "Unter Kusej ist er in Hauptrollen zu sehen – weil er so einen Abend locker auf gestählten Schultern tragen kann.

AZ-"Stern des Jahres" für Shenja Lacher

MICHELE SINGT, PAOLO CONTE NICHT (FOTOGALERIE)

"Baal" zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen

Wie die Berliner Festspiele mitteilen, ist das Residenztheater mit Frank Castorfs Inszenierung von "Baal" zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Die Produktion gehört damit zu den "zehn bemerkenswertesten Inszenierungen" des vergangenen Jahres, eine der höchsten Auszeichnungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Das 52. Berliner Theatertreffen wird von den Berliner Festspielen veranstaltet und findet vom 1. bis 17. Mai 2015 statt.

"Baal" zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen
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Statement von Martin Kušej

"Der Suhrkamp Verlag hat uns mitgeteilt, dass er heute eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragen wird, um die Absetzung der zukünftigen ‚Baal‘-Aufführungen in der Inszenierung Frank Castorfs im Residenztheater zu erwirken. Wir sind über diesen Schritt des Verlags außerordentlich irritiert und kämpfen dafür, dass die Inszenierung weiterhin im Residenztheater gezeigt werden kann.

Statement von Martin Kušej

"Faust" und "Peer Gynt" unter den "zehn wichtigsten Inszenierungen" bei Nachtkritik-Voting

Bei einer Abstimmung des Theaterportals nachtkritik.de wurden sowohl Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung als auch David Böschs Version von "Peer Gynt" unter die "zehn wichtigsten Inszenierungen des vergangenen Jahres" gewählt. Aus 45 Inszenierungen des letzten Jahres, die von der nachtkritik.de-Redaktion nominiert wurden, wählten die Leserinnen und Leser ihre zehn Favoriten für dieses "virtuelle Theatertreffen". Das Residenztheater schaffte es als einziges Haus gleich mit zwei Inszenierungen in die Endauswahl! Hier finden Sie die gesamte Auswahl des virtuellen Nachtkritik-Theatertreffens 2015.

"Faust" und "Peer Gynt" unter den "zehn wichtigsten Inszenierungen" bei Nachtkritik-Voting

EINE ZEIT IN DER HÖLLE

ARTHUR RIMBAUD

Ich warte auf Gott wie ein Vielfraß auf Speise. Ich bin von niederer Rasse, in Ewigkeit.

So liege ich nun an bretonischer Küste. Wie doch die Städte aufleuchten am Abend! Mein Tagewerk ist getan. Ich verlasse Europa. Seewinde werden mir die Lungen ausbrennen, verlorene Klimate die Haut beizen. Schwimmen, Gras brechen, jagen, rauchen vor allem, Branntweine trinken, stark wie kochendes Metall – es treiben wie die herzigen Ahnen am Feuer.

EINE ZEIT IN DER HÖLLE

Gefährliche Liebschaften Programmheft (PDF)

Gefährliche Liebschaften Programmheft (PDF)
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Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

Interview mit Bibiana Beglau

Vor der Premiere von "Baal" sprach Bibiana Beglau mit dem Studentenmagazin Philtrat über Unterhaltung, die Nulllinie und Herzkranzverfettung. Und darüber, welche Funktion Theater für sie haben soll: "Es ist auf der einen Seite das unterhaltende Moment der Ablenkung wie bei allen großen Romanen oder jetzt bei den großen Serien. Aber was darin auch steckt: Wir gucken in ein anderes Leben, wir verlassen das eigene Leben und erleben durch die Geschichte der anderen einen Teil von uns selber. Bei Menschen, die keine Geschichten mehr haben, wird es sehr gefährlich, weil eine Lücke entsteht, die durch alles Mögliche, z. B. Ideologien aufgefüllt wird. Eigentlich ist es ein Liebesdienst, um uns woanders hinzubringen und dadurch die Möglichkeit zu schaffen, etwas anderes zu sehen, eine Horizonterweiterung: Ich war nie in Afrika, aber ich habe eine Geschichte gehört … Es macht das Unmögliche zur Wahrheit."

Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN (FOTOGALERIE)

"Liebe ist etwas, das man benutzt, nicht etwas, dem man verfällt."

Christo- pher Hampton, "Gefähr- liche Lieb- schaf- ten"

Moment von Anarchie

Interview mit Frank Castorf

Vor seiner dritten Premiere am Residenztheater sprach Regisseur Frank Castorf mit der Münchner Abendzeitung über Pegida, Buhs in Bayreuth und Bertolt Brechts "Baal". Und über die Frage, ob denn sein Theater bei aller Weltkritik und apokalyptischen Stimmung irgendwelche Utopien habe: "Nein, ich würde nie jemanden mit meiner Ansicht belästigen, wie die Welt besser werden könnte. Wenn Utopie, dann liegt sie bei mir im Moment. Das Moment von Anarchie, von Vitalität ist das, was mich interessiert."

Moment von Anarchie

Münchens Kulturinstitutionen setzen Zeichen gegen Pegida

BR-Bericht über Anti-Pegida-Aktionen

Das Residenztheater und andere Münchner Kulturinstitutionen setzen eindeutige Zeichen gegen Pegida und für eine weltoffene, tolerante Stadt. Als sich am 22. Dezember Tausende Menschen am Max-Joseph-Platz versammelten, um sich eindeutig gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auszusprechen, konnte man an der Resi-Fassade lesen: "REGIDA - Residenztheater gegen Idiotisierung des Abendlandes". Cheframaturg Sebastian Huber erklärt dazu im BR-Interview, dass dieser Scherz ernst gemeint gewesen sei, insofern als jede Verengung des kulturellen Horizonts immer die Gefahr der Idiotisierung beinhalte und kulturelle Arbeit sich dagegen stellen müsse.

Münchens Kulturinstitutionen setzen Zeichen gegen Pegida

"Du musst das Tier herauslocken. In die Sonne mit dem Tier! Bezahlen! Ans Tageslicht mit der Liebe! Nackt in der Sonne unter dem Himmel!"
Bertolt Brecht, "Baal"

Spiegel Online Theater-Hits 2014

"Faust" eine der fünf besten Klassiker-Inszenierungen des Jahres 2014

Theaterkritiker von SPIEGEL und KulturSPIEGEL blicken zurück auf das vergangene Theaterjahr und haben die fünf besten Klassiker-Inszenierungen des Jahres 2014 ausgewählt. An erste Stelle steht Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung am Residenztheater:  "Es rumst gewaltig und blitzt wunderkerzenhell in der Action-Inszenierung, die der Münchner Staatstheaterchef Martin Kušej im eigenen Haus angerichtet hat - nach Art einer vergnüglichen Höllenfahrt. (…) Der beste Krawallzauber, den das deutsche Regietheater im Jahr 2014 zu bieten hatte."

Spiegel Online Theater-Hits 2014
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