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nach Oskar Maria Graf
20:00 Marstall
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

KONGRESS DER AUTODIDAKTEN (FOTOGALERIE)

"Der Einfluss des Anführers auf das Denken der Gruppe soll so gering wie möglich gehalten werden."

"Kongress der Autodidakten"

"Es ist genau der richtige Morgen, um zur Hölle zu fliegen."

Arthur Miller, "Hexen- jagd"

NACHTS UND NEBENBEI: DER WEIBSTEUFEL (FOTOGALERIE)

"Die ganze Welt ist Bühne"

Münchner Merkur über "Nachts und Nebenbei"

"Wir haben einen Mangel an Platz – und ziehen daraus den Gewinn": Der Münchner Merkur stellt unsere Assistentenreihe "Nachts und Nebenbei" vor, bei der Resi-Assistenten aus den Abteilungen Regie, Dramaturgie, Bühne und Kostüm einmal monatlich eigene Arbeiten im Marstall Café präsentieren. In dieser Spielzeit beschäftigt sich jede Ausgabe mit einem Stück aus dem Resi-Repertoire, das aus verschiedenen Blickwinkeln neu betrachtet wird: "In der Reihe 'Nachts und nebenbei' beweisen Regieassistenten, dass mit Kreativität jeder noch so kleine Raum bespielbar ist. Die ganze Welt ist Bühne – warum dann nicht auch das Theatercafé."

"Die ganze Welt ist Bühne"
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"Greifbare Bedrohung"

Probenbericht

Die Süddeutsche Zeitung war bei den Proben zu "Wir sind jung. Wir sind stark." dabei und hat mit den jugendlichen Darstellern der intergroup über die Arbeit an diesem Stück gesprochen: "Spannend ist das natürlich, nachzuvollziehen, wie jemand auf einmal so radikalisiert wird, zum Täter wird, obwohl er einmal eine gute Basis hatte".

"Greifbare Bedrohung"

Wir sind jung. Wir sind stark. Programmheft (PDF)

Wir sind jung. Wir sind stark. Programmheft (PDF)
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"Der Stoff ist wahnsinnig aktuell"

Interview Deutschlandfunk

Vor der Premiere von "Wir sind jung. Wir sind stark." im Marstall sprach Regisseurin Anja Sczilinksi mit dem Deutschlandfunk über Ausgrenzung, die Kraft von Theater und über die Aktualität dieser Inszenierung: "Im Verlauf der Proben merkten wir, die Anschläge zur Zeit werden immer aggressiver und nähern sich dem an, was in der Geschichte bereits passiert ist. Und es ist ein großer Wunsch, dass das nicht wieder passiert. Und wenn man da drin ist und das sieht, will man es auch hoffentlich, dass es nie wieder passiert."

"Der Stoff ist wahnsinnig aktuell"

JUNGES RESI BRINGT BURHAN QURBANIS "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK" AUF DIE BÜHNE

Premiere mit Jugendlichen der intergroup am 5. Februar im Marstall

Anja Sczilinski, die Leiterin des JUNGEN RESI, inszeniert mit jugendlichen Darstellern "Wir sind jung. Wir sind stark" nach dem preisgekrönten Film von Burhan Qurbani, der von den ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 handelt. Die Autoren von "Wir sind jung. Wir sind stark.", Martin Behnke und Regisseur Burhan Qurbani, erhielten im Januar den Bayerischen Filmpreis für das beste Drehbuch, das vom JUNGEN RESI für die Bühne adaptiert wurde und nun zum ersten Mal im Theater zu sehen ist.

JUNGES RESI BRINGT BURHAN QURBANIS "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK" AUF DIE BÜHNE

Wir sind jung. Wir sind stark. (Fotogalerie)

"auf unserem eigenen Klischee ausrutschen"

Interview mit Bijan Zamani

Vor der Premiere von Ayad Akhtars "Geächtet" sprach der Münchner Merkur mit Hauptdarsteller Bijan Zamani über Wohnungsbesichtigungen unter falschem Namen, Toleranz und Klischees: "Alle Figuren haben einen klischierten Stempel auf der Stirn: ihre Religion. Und wir sind es in unserer Wahrnehmung auch gewöhnt, das Handeln eines Menschen mit diesem Stempel in Verbindung zu bringen – vor allem bei den konfliktbeladenen Religionen. Das Schöne an dem Stück ist, dass es unsere Gewohnheiten benutzt, um uns aufs Glatteis zu führen, sodass wir selber auf unserem eigenen Klischee ausrutschen."

"auf unserem eigenen Klischee ausrutschen"

"Balkan macht frei" + "Philoktet" unter den zehn wichtigsten Inszenierungen des letzten Jahres

"Virtuelles Theatertreffen" von nachtkritik.de

Bei einer Publikums-Abstimmung des Theaterportals nachtkritik.de wurden sowohl "Balkan macht frei" von Oliver Frljić als auch Ivan Panteleevs Inszenierung von Heiner Müllers "Philoktet" unter die "zehn wichtigsten Inszenierungen des vergangenen Jahres" gewählt. Aus 47 Inszenierungen des letzten Jahres, die von der nachtkritik.de-Redaktion nominiert wurden, wählten die Leserinnen und Leser ihre zehn Favoriten für dieses "virtuelle Theatertreffen". Das Residenztheater schaffte es erneut mit zwei Inszenierungen in die Top 10!

"Balkan macht frei" + "Philoktet" unter den zehn wichtigsten Inszenierungen des letzten Jahres

"Es ist Zeit, dass wir aufwachen. Zeit, dass wir aufhören, nur Lippenbekenntnisse zum Islam und zu islamischer Kunst abzulegen. Wir stützen uns auf die Griechen, die Römer… – wo doch der Islam auch zu dem gehört, was uns ausmacht. Aber Gott bewahre, wenn jemand tatsächlich versucht, uns daran zu erinnern."

Ayad Akhtar, "Geächtet"

Das Chamäleon: Wer "Ich" sagt, lügt schonmal Programmheft (PDF)

Das Chamäleon: Wer "Ich" sagt, lügt schonmal Programmheft (PDF)
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DAS CHAMÄLEON: WER "ICH" SAGT, LÜGT SCHONMAL (FOTOGALERIE)

"Das Beste ist, sich selbst ignorieren zu können."

Interview mit Jürgen Kuttner

"'Ich' ist ja eine kühne Behauptung. Wer sich seiner selbst so sicher ist, dem würde ich erst einmal gleich misstrauen." Vor der Premiere von "Das Chamäleon: Wer 'Ich' sagt, lügt schonmal" sprach Regisseur und Darsteller Jürgen Kuttner mit der Süddeutschen Zeitung über Adorno und Glamourgirls, das Über-Ich und Diskurstheater sowie über sein Verhältnis zu seinem eigenen Ich: "Wenn das Ich sich erst einmal zu Wort meldet, dann hat man Probleme, dann fängt man an, sich auf die Couch zu legen, überlegt, hat man das richtig, das falsch gemacht.

"Das Beste ist, sich selbst ignorieren zu können."

Mensch Meier Programmheft (PDF)

Mensch Meier Programmheft (PDF)
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MENSCH MEIER (FOTOGALERIE)

NSU-Prozess: Die Protokolle des dritten Jahres als Film

Lesung in Zusammenarbeit mit dem SZ-Magazin

Wie schon in den beiden Jahren zuvor dokumentiert das SZ-Magazin im Januar 2016 die Verhandlung im NSU-Prozess mit Originaltönen, die gekürzt, aber sonst unverändert wiedergegeben werden. Das daraus entstandene Protokoll erschien im gedruckten SZ-Magazin und wurde in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Münchner Volkstheater und dem Residenztheater von Ensemblemitgliedern gelesen und auf Film aufgezeichnet.

NSU-Prozess: Die Protokolle des dritten Jahres als Film