Heute

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von Harold Pinter
19:30 Residenztheater
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

Ein Platz für alle: der Max-Joseph-Platz

Belebter Ort statt Verkehrshölle: Unterstützen Sie die Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes!

Der Max-Joseph-Platz ist einer der unattraktivsten Plätze Münchens: Obwohl die Kulisse mit Residenztheater, Residenz, Palais an der Oper und Nationaltheater imposant ist, gibt es auf dem Platz kaum urbanes Leben – es herrscht Verkehrschaos. Studierende der Technischen Universität München (TUM) haben auf Initiative der Bayerischen Staatsoper Vorschläge für eine neue Gestaltung und Bespielung des Platzes erarbeitet. Neben der Bayerischen Staatsoper unter Intendant Niklaus Bachler unterstützen auch die beiden anderen großen staatlichen Institutionen um den Max-Joseph-Platz das Projekt: die Residenz und das Residenztheater!

Ein Platz für alle: der Max-Joseph-Platz

"Sie sagen: Das Leben ist schön. Aber was ist, wenn es nur so er- scheint!"

Anton Tsche- chow, "Drei Schwes- tern"

GO DOWN, MOSES (FOTOGALERIE)

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Deutschlandpremiere von Romeo Castelluccis "Go down, Moses" am Resi

Gastspiel am 12. + 13 März

Am 12. + 13. März zeigt das Residenztheater die Deutschlandpremiere von Romeo Castelluccis "Go down, Moses", das in wuchtigen Bildern und mit der Kraft des biblischen Textes von den Unsicherheiten der alttestamentarischen Figur erzählt, von einer Mutter, die ihr Kind aussetzt und verlässt, vom Goldenen Kalb als zentraler Metapher unserer Gesellschaft und vom Motiv des Exodus. Der Vorverkauf läuft!

Deutschlandpremiere von Romeo Castelluccis "Go down, Moses" am Resi
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SING MAL WAS AUF RUSSISCH... (FOTOGALERIE)

Residenztheater beteiligt sich an den internationalen Wochen gegen Rassismus 2015

u.a. Gastspiel des Schauspiel Köln im Marstall

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 stehen im Zeitraum vom 16. bis 29. März 2015 neben Vorstellungen der Inszenierungen "Urteile" und "Die Lücke" – einem Gastspiel des Schauspiels Köln – zwei Diskussionsveranstaltungen der Reihe "Alltag und Rassismus" auf dem Spielplan des Residenztheaters.

Residenztheater beteiligt sich an den internationalen Wochen gegen Rassismus 2015

"Erlaubt ist was gefällt."
Johann Wolf- gang Goethe, "Tor- quato Tasso"

Kušej-Statement zum "Baal"-Vergleich

"Der Suhrkamp Verlag hat das Residenztheater auf die sofortige Einstellung weiterer Aufführungen der 'Baal'-Inszenierung von Frank Castorf und Zahlung einer Vertragsstrafe verklagt. Gestern ist es nach sechseinhalbstündiger Verhandlung vor dem Landgericht München zu einem Vergleich gekommen, der die Minimalpositionen beider Seiten abbildet: Die Inszenierung in ihrer jetzigen Form kann noch einmal in München und einmal beim Theatertreffen in Berlin gezeigt werden. Man kann uns aber natürlich nicht das Theaterspielen verbieten, sondern nur die Verwendung bestimmter Texte in bestimmten Zusammenhängen. Wir werden daher selbstverständlich nach einem kreativen Umgang mit der entstandenen Situation suchen. Das sind wir dieser wirklich außergewöhnlichen Inszenierung, allen Beteiligten auf und hinter der Bühne und vor allem dem Publikum schuldig."

Kušej-Statement zum "Baal"-Vergleich

AZ-"Stern des Jahres" für Shenja Lacher

Auszeichnung als "bester Schauspieler"

Resi-Ensemblemitglied Shenja Lacher erhielt den "Stern des Jahres" der Münchner Abendzeitung als "bester Schauspieler", mit dem die Kulturredaktion jedes Jahr herausragende Persönlichkeiten aus dem Münchner Kulturleben auszeichnet. Die Verleihung fand am 13. Februar 2015 im Münchner Lustspielhaus statt. In der Jurybegründung hiße es u.a.: "Unter Kusej ist er in Hauptrollen zu sehen – weil er so einen Abend locker auf gestählten Schultern tragen kann.

AZ-"Stern des Jahres" für Shenja Lacher

MICHELE SINGT, PAOLO CONTE NICHT (FOTOGALERIE)

"Baal" zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen

Wie die Berliner Festspiele mitteilen, ist das Residenztheater mit Frank Castorfs Inszenierung von "Baal" zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen. Die Produktion gehört damit zu den "zehn bemerkenswertesten Inszenierungen" des vergangenen Jahres, eine der höchsten Auszeichnungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Das 52. Berliner Theatertreffen wird von den Berliner Festspielen veranstaltet und findet vom 1. bis 17. Mai 2015 statt.

"Baal" zum Berliner Theatertreffen 2015 eingeladen
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Statement von Martin Kušej

"Der Suhrkamp Verlag hat uns mitgeteilt, dass er heute eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragen wird, um die Absetzung der zukünftigen ‚Baal‘-Aufführungen in der Inszenierung Frank Castorfs im Residenztheater zu erwirken. Wir sind über diesen Schritt des Verlags außerordentlich irritiert und kämpfen dafür, dass die Inszenierung weiterhin im Residenztheater gezeigt werden kann.

Statement von Martin Kušej

"Faust" und "Peer Gynt" unter den "zehn wichtigsten Inszenierungen" bei Nachtkritik-Voting

Bei einer Abstimmung des Theaterportals nachtkritik.de wurden sowohl Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung als auch David Böschs Version von "Peer Gynt" unter die "zehn wichtigsten Inszenierungen des vergangenen Jahres" gewählt. Aus 45 Inszenierungen des letzten Jahres, die von der nachtkritik.de-Redaktion nominiert wurden, wählten die Leserinnen und Leser ihre zehn Favoriten für dieses "virtuelle Theatertreffen". Das Residenztheater schaffte es als einziges Haus gleich mit zwei Inszenierungen in die Endauswahl! Hier finden Sie die gesamte Auswahl des virtuellen Nachtkritik-Theatertreffens 2015.

"Faust" und "Peer Gynt" unter den "zehn wichtigsten Inszenierungen" bei Nachtkritik-Voting

EINE ZEIT IN DER HÖLLE

ARTHUR RIMBAUD

Ich warte auf Gott wie ein Vielfraß auf Speise. Ich bin von niederer Rasse, in Ewigkeit.

So liege ich nun an bretonischer Küste. Wie doch die Städte aufleuchten am Abend! Mein Tagewerk ist getan. Ich verlasse Europa. Seewinde werden mir die Lungen ausbrennen, verlorene Klimate die Haut beizen. Schwimmen, Gras brechen, jagen, rauchen vor allem, Branntweine trinken, stark wie kochendes Metall – es treiben wie die herzigen Ahnen am Feuer.

EINE ZEIT IN DER HÖLLE

Gefährliche Liebschaften Programmheft (PDF)

Gefährliche Liebschaften Programmheft (PDF)
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Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

Interview mit Bibiana Beglau

Vor der Premiere von "Baal" sprach Bibiana Beglau mit dem Studentenmagazin Philtrat über Unterhaltung, die Nulllinie und Herzkranzverfettung. Und darüber, welche Funktion Theater für sie haben soll: "Es ist auf der einen Seite das unterhaltende Moment der Ablenkung wie bei allen großen Romanen oder jetzt bei den großen Serien. Aber was darin auch steckt: Wir gucken in ein anderes Leben, wir verlassen das eigene Leben und erleben durch die Geschichte der anderen einen Teil von uns selber. Bei Menschen, die keine Geschichten mehr haben, wird es sehr gefährlich, weil eine Lücke entsteht, die durch alles Mögliche, z. B. Ideologien aufgefüllt wird. Eigentlich ist es ein Liebesdienst, um uns woanders hinzubringen und dadurch die Möglichkeit zu schaffen, etwas anderes zu sehen, eine Horizonterweiterung: Ich war nie in Afrika, aber ich habe eine Geschichte gehört … Es macht das Unmögliche zur Wahrheit."

Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN (FOTOGALERIE)