Heute

Bild
nach Heinrich Mann
20:00 Marstall

Heute

Bild
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
20:00 Residenztheater
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere
Bild 

Gísli Örn Garðarssons "Sturm" zum Start der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014

Die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014 stehen unter dem Titel "Inselreiche". Passend dazu wurde das Festival am 3. Mai 2014 mit Gísli Örn Garðarssons Inszenierung von Shakespeares "Der Sturm" eröffnet, das in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen entstanden ist. Ende Mai wird bei den Ruhrfestspielen zudem Nis-Momme Stockmanns "Phosphoros" in einer Inszenierung von Anne Lenk uraufgeführt.

Gísli Örn Garðarssons "Sturm" zum Start der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014

Fernsehausstrahlung von "Zement" am 3. Mai auf 3sat

Anlässlich des Berliner Theatertreffens 2014 wurde Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Heiner Müllers "Zement", die am 2. Mai 2014 das Theatertreffen eröffnet, von ZDF/3sat fürs Fernsehen aufgezeichnet. Die Ausstrahlung findet am Samstag, den 3. Mai 2014, um 20.15 Uhr auf 3sat statt!

Fernsehausstrahlung von "Zement" am 3. Mai auf 3sat

"Innere Erschütterung"

Interview

Zur Eröffnung des Berliner Theatertreffens sprach Bibiana Beglau mit dem Berliner Tagesspiegel über Frank Castorf, Einbauküchen und Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung, die das Theatertreffen eröffnet."'Zement' wollte Mitko schon immer machen. Der Aufbruch dieses über Jahrhunderte geschundenen Volkes, das einfach nicht mehr kann und sich lieber über vier Generationen erschießen lässt, damit die fünfte vielleicht einen Apfel mehr und eine Arbeitsstunde weniger hat, dieses Helle der Revolution hatte für ihn die gleiche Wertigkeit wie die Kehrseite: der Verrat, der Fanatismus, die Säuberungen. (…) Es ist Mitko gelungen, diese innere Erschütterung, diese Moleküle in den Leuten zum Vibrieren zu bringen. Du spürst das manchmal richtig im Publikum."

"Innere Erschütterung"

"Zement" eröffnet das 51. Berliner Theatertreffen

Mit der Aufführung von "Zement" beginnt das diesjährige Theatertreffen am Freitag, 2. Mai 2014. "Zement" von Heiner Müller ist Dimiter Gotscheffs letzte Regiearbeit und die fünfte Inszenierung des im Oktober 2013 verstorbenen Regisseurs, die zum Theatertreffen eingeladen wurde. Die Premiere am Münchner Residenztheater war am 5. Mai 2013. Mit einem eigenen "Focus Gotscheff" ehrt das Theatertreffen die Arbeit dieses großen Theatermanns. Die Juryentscheidung für Dimiter Gotscheffs letzte Regiearbeit "Zement" nimmt das Festival zum Anlass, die Theaterarbeit des Regisseurs in den Mittelpunkt zu rücken.

"Zement" eröffnet das 51. Berliner Theatertreffen
Bild 
Bild 
Bild 

Urteile / Yargilar

von Tunay Önder

Die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes und die Revue der dazugehörigen Ermittlungsakten und Medienberichte führen exemplarisch vor Augen, dass das Problem nicht allein die rassistischen Morde sind, und nicht allein der Rassismus Einzelner oder eines Netzwerkes, so wie es die Anklage gegen ein Trio oder Netzwerk nahelegt. Das Problem ist auch der institutionelle Rahmen und das alltägliche gesellschaftliche Fahrwasser, in denen solche Morde, Anschläge und Übergriffe passieren. Die Erregung über die Morde und ihre Täter bleibt eine leere Empörung, wenn sie nicht gleichzeitig auf die diskriminierende Routine innerhalb gesellschaftlicher Institutionen wie Polizei, staatliche Behörden, Medien, Schule und andere öffentliche Einrichtungen verweist. So außerordentlich die Morde waren, so un-außerordentlich ist die Allgegenwärtigkeit der Strukturen, Denkmuster und Einstellungen, die den Morden zugrunde liegt.

Urteile / Yargilar

"Wenn Du jedes Mal eins auf den Deckel kriegst und nichts dazu sagst, das finde ich nicht schön. Dann schläfst Du, meiner Meinung nach. Ich will nicht schlafen." aus "Urteile"

HANS WAS HEIRI (FOTOGALERIE)

"Ich habe große Verantwortung"

Kurz vor der Uraufführung von "Urteile" portraitiert der Berliner Tagesspiegel Regisseurin Christine Umpfenbach auf Seite 3 und sprach mit ihr u.a. über die Entstehung des Projektes und ihre große Verantwortung gegenüber den Angehörigen der Opfer. Und sie erzählt über ihre dokumentarische Arbeitsweise: "Ich habe gelernt, dem dokumentarischen Material zu vertrauen. Nichts dazu tun, nur das rohe Material, das hat mich elektrisiert. Eine Sehnsucht nach dem Echten."

"Ich habe große Verantwortung"

Das Resi feiert 450 Jahre Shakespeare

Shakespeare-Festival vom 10. bis 12. April

Auch ein Genie hat mal Geburtstag: William Shakespeare wird diesen April 450 - das wollen wir feiern! Feiern Sie dieses Jubiläum also mit uns, ganz ohne Geniekult, wie es einem Theatermann gefällt: auf der Bühne, wo seine Werke immer wieder neu geboren werden. Drei seiner großen Komödien stehen vom 10. bis 12. April auf dem Spielplan und zur Diskussion: Ausgehend von Michael Thalheimers Inszenierungen von "Ein Sommernachtstraum" (10. April) , Amélie Niermeyers "Was ihr wollt"-Interpretation (11. April) sowie Tina Laniks Inszenierung von "Der Widerspenstigen Zähmung" (12. April) werden einzelne Themen seines Werks näher beleuchtet. Wir laden Sie zusammen mit der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und der LMU zu Vorträgen und Diskussionen u. a. zu "Shakespeares Frauen" oder "Shakespeares Komödien" ein.

Das Resi feiert 450 Jahre Shakespeare
Bild 

DER HAUSMEISTER (FOTOGALERIE)

"Pinter ist ein hervorragender Theaterautor"

Interview

Vor der Premiere von Harold Pinters "Der Hausmeister" sprach Regisseurin Andrea Breth mit dem Münchner Merkur über den großen Schauspieler Hans-Michael Rehberg, den Probenprozess der Inszenierung sowie über die Musikalität von Pinters Text und dessen surrealen Schwebezustand: "Man muss die Musikalität bei Pinter absolut ernstnehmen – über die Pausen darf man nicht weghopsen. Das ist das Genialische an Pinter, er ist wirklich ein Hundsfott an Genauigkeit. Man spürt, dass er sehr viel vom Theater wusste und mit Sicherheit ein guter Schauspieler war.

"Pinter ist ein hervorragender Theaterautor"

URTEILE-PROBEN (FOTOGALERIE)

Christine Umpfenbach erhält Theater-Förderpreis der Stadt München

Regisseurin Christine Umpfenbach wurde mit dem heute erstmals von der Stadt München vergebenen Förderpreis Theater für ihre künstlerische Arbeit als Regisseurin ausgezeichnet. Der mit 6.000 Euro dotierte und künftig biennal durch den Kulturausschuss des Stadtrats verliehene Förderpreis ist ein weiterer Beitrag der Stadt zur Förderung und Stärkung der Kunstszene. Es soll durch ihn eine künstlerisch herausragende Leistung oder eine ungewöhnliche künstlerische Position im Theaterbereich oder der Performance-Kunst gewürdigt werden. Christine Umpfenbachs neueste dokumentarische Theaterarbeit "Urteile" befasst sich mit den Münchner Morden des NSU sowie den Reaktionen des unmittelbaren Umfelds der Opfer, der Sicherheitsbehörden, Medien und Politiker und fragt nach den Ursachen und Strukturen für Vorverurteilung und Rassismus. Premiere ist am 10. April 2014 im Marstall.

Christine Umpfenbach erhält Theater-Förderpreis der Stadt München

"Nicht ich muss mich ändern, sondern das Fenster."
Harold Pinter, "Der Haus- meister"

Bild 

MÜNCHEN - DA BIN ICH (FOTOGALERIE)