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Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

"Das Beste ist, sich selbst ignorieren zu können."

Interview mit Jürgen Kuttner

"'Ich' ist ja eine kühne Behauptung. Wer sich seiner selbst so sicher ist, dem würde ich erst einmal gleich misstrauen." Vor der Premiere von "Das Chamäleon: Wer 'Ich' sagt, lügt schonmal" sprach Regisseur und Darsteller Jürgen Kuttner mit der Süddeutschen Zeitung über Adorno und Glamourgirls, das Über-Ich und Diskurstheater sowie über sein Verhältnis zu seinem eigenen Ich: "Wenn das Ich sich erst einmal zu Wort meldet, dann hat man Probleme, dann fängt man an, sich auf die Couch zu legen, überlegt, hat man das richtig, das falsch gemacht.

"Das Beste ist, sich selbst ignorieren zu können."

Mensch Meier Programmheft (PDF)

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MENSCH MEIER (FOTOGALERIE)

NSU-Prozess: Die Protokolle des dritten Jahres als Film

Lesung in Zusammenarbeit mit dem SZ-Magazin

Wie schon in den beiden Jahren zuvor dokumentiert das SZ-Magazin im Januar 2016 die Verhandlung im NSU-Prozess mit Originaltönen, die gekürzt, aber sonst unverändert wiedergegeben werden. Das daraus entstandene Protokoll erschien im gedruckten SZ-Magazin und wurde in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Münchner Volkstheater und dem Residenztheater von Ensemblemitgliedern gelesen und auf Film aufgezeichnet.

NSU-Prozess: Die Protokolle des dritten Jahres als Film

Auszeichnungen für Valery Tscheplanowa, Franz Pätzold und "König Ödipus"

AZ-Sterne des Jahres sowie tz-Rosensträuße des Jahres für Resi-Schauspieler

Zum Jahresende wurden die beiden Resi-Ensemblemitglieder Valery Tscheplanowa und Franz Pätzold mit den Kulturpreisen der Münchner Abendzeitung sowie der tz ausgezeichnet. Valery Tscheplanowa erhielt sowohl den AZ-"Stern des Jahres" als "beste Schauspielerin“ als auch den tz-Rosenstrauß des Jahres, mit denen die Kulturredaktionen der beiden Tageszeitungen jedes Jahr herausragende Persönlichkeiten und Leistungen aus dem Münchner Kulturleben auszeichnen. Resi-Schauspieler Franz Pätzold erhielt ebenfalls den "Stern des Jahres" der Abendzeitung als "bester Schauspieler" für seine Rollen in "Baal", "Balkan macht frei" und "Philoktet". Die tz zeichnete zudem Mateja Koležniks Inszenierung von "König Ödipus" mit einem Rosenstrauß aus.

Auszeichnungen für Valery Tscheplanowa, Franz Pätzold und "König Ödipus"

Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung jetzt auf DVD!

"Zement" von Heiner Müller nach Gladkow in der Regie von Dimiter Gotscheff, zugleich die letzte Arbeit des Theaterregisseurs vor seinem Tod, eröffnete 2014 das 51. Berliner Theatertreffen. Das ZDF und 3sat zeichneten diese Inszenierung anlässlich des Theatertreffens am 17. und 19. April 2014 während der Vorstellungen am Residenztheater auf. Nun ist die Aufzeichnung auch als DVD in der Reihe "DIE THEATER EDITION" erschienen.

Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung jetzt auf DVD!
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"Die Fessel hat kein Loch als in die Fessel
Und keinen Freund als deinen Feind hast du."

Heiner Müller, "Philoktet"

"Die Verteidigerin"

Interview mit Meike Droste

Vor der Premiere von "Das goldene Vlies" sprach Medea-Darstellerin Meike Droste, die zum ersten Mal am Residenztheater arbeitet, mit der Süddeutschen Zeitung über ihre Rolle in der ARD-Serie "Mord mit Aussicht", Bühnenmorde und vor allem über ihre Sicht auf Grillparzers Medea-Figur: "Für mich erlischt in dem Moment etwas in ihr, der Mord an den Kindern ist absolute Rache an dem, der sie verraten hat und gleichzeitig ein nicht anders können, weil sie alles verloren hat. Und vor allem ist er die Erfüllung eines Fluchs, der am Beginn der Geschichte steht."

"Die Verteidigerin"

DAS GOLDENE VLIES (FOTOGALERIE)

Die Rolle des Verfassungsschutzes im NSU-Prozess

BR-Aufzeichnung von "Alltag und Rassismus" zum Nachhören

Am Samstag wurde im Anschluss an die Vorstellung "Urteile" über die Münchner Opfer des NSU die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" fortgesetzt. Antonia von der Behrens und Yavuz Narin, beides Anwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess, sowie Florian Ritter, Mitglied des Bayerischen Untersuchungsausschusses NSU, diskutierten über die Rolle des Verfassungsschutzes im NSU-Prozess: Schützt der Verfassungsschutz oder gefährdet er unsere Sicherheit? Der NSU-Prozess deckt zahlreiche Sicherheitslücken auf und ermittelt exemplarisch zu Fragen unser aller "Staats"-Sicherheit. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ina Krauss (Bayern 2).

Die Rolle des Verfassungsschutzes im NSU-Prozess

"Aktuell, bitter und schmerzhaft"

Goethe Institut über "Balkan macht frei"

Für das Goethe Institut beschreibt Journalist Jürgen Berger, wie Theaterautorinnen und -autoren auf aktuelle Krisen und Kriege reagieren, indem sie die Abschottungstendenzen des saturierten Mittelstandes dieser Welt akzentuieren. Über Oliver Frljićs Inszenierung "Balkan macht frei" im Marstall schreibt er: "Frljić hat (...) nicht zuletzt mit einer realen Waterboarding-Szene vorgeführt, wie aktuell, bitter und schmerzhaft Theater sein kann."

"Aktuell, bitter und schmerzhaft"

"Weil eine Fremd' ich bin, aus fernem Land,

Verachten sie mich, sehn auf mich herab,

Und eine scheue Wilde bin ich ihnen,

Die Unterste, die Letzte aller Menschen."

Franz Grillparzer, "Das goldene Vlies"

"Wer ist wir und wer sind die?"

SZ-Interview mit Maximilian Dorner

Im Rahmen der Initiative "Was geht? Kunst und Inklusion" zeigte das Residenztheater im November 2015 unter dem Titel "Freaks (1932-2015)" eine szenische Lesung von Tod Brownings Film "Freaks" mit Filmausschnitten im Marstall. Vorab sprach die Süddeutsche Zeitung mit Regisseur und Autor Maximilian Dorner, der die Rolle der Cleopatra übernahm: "Wer ist wir und wer sind die? Er gibt ein Bewusstsein dafür, dass wir und die gar nicht so weit voneinander entfernt sind."

"Wer ist wir und wer sind die?"
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FAUST-Preis für Bibiana Beglau

Wichtigster Theaterpreis für Bibiana Beglaus Rolle als Mephisto in Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung

Am 14. November 2015 wurde Residenztheater-Ensemblemitglied Bibiana Beglau für ihre Rolle als Mephisto in Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung in der Kategorie Darsteller/Darstellerin Schauspiel mit dem deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichnet. Der FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. In ihrer Dankesrede forderte Bibiana Beglau die Theater dazu auf, ihre Kunst mit allen zu teilen und die Zuschauerräume auch für alle Geflüchteten zu öffnen.

FAUST-Preis für Bibiana Beglau
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