Heute

Bild
von Gian Maria Cervo, Marius von Mayenburg, Albert Ostermaier, Rafael Spregelburd
20:00 Marstall
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

"Und Sie liegen nachts wach und fragen sich, wo all die Möglich- keiten und Wege, wo all das Licht hin ist." Nis-Momme Stock- mann, "Phos- phoros"

"Im wunderschönen Monat Mai" (Fotogalerie)

Die Befristeten Programmheft (PDF)

Die Befristeten Programmheft (PDF)
Bild

DIE BEFRISTETEN (FOTOGALERIE)

MUSIK - THEATER - NAVIGATION / OPER OHNE GESANG

von Detlev Glanert

Musik zu gesprochenen Worten ist etwas außerordentlich Faszinierendes; im 19. Jahrhundert als Melodram eine eigene Gattung, im 20. Jahrhundert teilweise in die Filmmusik hinübergewechselt, bleibt es bis heute für Komponisten wie mich ein ungewöhnlicher Anziehungspunkt, weil man mit zwei verschiedenen Paar Ohren arbeiten muß und zugleich neue Versuche der Symbiose unternehmen kann.

MUSIK - THEATER - NAVIGATION / OPER OHNE GESANG

Valery Tscheplanowa erhält Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Theatertreffens 2014

Resi-Ensemblemitglied Valery Tscheplanowa erhält den diesjährigen Alfred-Kerr-Darstellerpreis für die beste Leistung eines jungen Schauspielers/einer jungen Schauspielerin im Rahmen des Theatertreffens für ihre Rolle der "Njurka" in Dimiter Gotscheffs Inszenierung von "Zement", mit der das 51. Berliner Theatertreffen am 2. Mai eröffnet wurde. Die Allein-Jurorin Edith Clever hat nach Besuch aller zum Theatertreffen 2014 eingeladenen Inszenierungen diese Entscheidung getroffen. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Die Preisverleihung fand am letztes Tag des des Theatertreffens im Haus der Berliner Festspiele statt.

Valery Tscheplanowa erhält Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Theatertreffens 2014

Das Residenztheater trauert um Rolf Boysen

Der Schauspieler Rolf Boysen verstarb am 16. Mai 2014 im Alter von 94 Jahren in München. Er prägte über Jahrzehnte die deutsche Theaterlandschaft. Der große Schauspieler konnte auf ein langes und reiches Bühnenleben zurückblicken mit den bedeutendsten Rollen der Dramenliteratur. Bis ins hohe Alter blieb Boysen der Bühne treu und gab im Residenztheater den Shylock in "Der Kaufmann von Venedig" (2001) sowie den Karl an der Seite von Thomas Holtzmann in Thomas Bernhards "Der Schein trügt" (2001) . Zuletzt brillierte er 2005 in Euripides "Die Backchen" in der Rolle des Dionysos. Am 2. Juli 2012 war er am Residenztheater zum letzten Mal mit der Lesung "Der Wij" von Nikolai Gogol in der Reihe "Nachtseiten" auf der Bühne zu erleben.

Das Residenztheater trauert um Rolf Boysen

Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"

Im Rahmen der Initiative "Kunst und Kultur für Respekt"

Im Anschluss an einzelne Aufführungen der Inszenierung "Urteile" findet in Kooperation mit der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus (FgR) der Landeshauptstadt München die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" mit den drei Themenschwerpunkten "Medien", "Staat" und "Kultur" statt. Sie richtet sich sowohl an das Publikum von "Urteile" als auch an alle Interessierte. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei!

Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"

Frühlings Erwachen! (LIVE FAST - DIE YOUNG) Programmheft (PDF)

Frühlings Erwachen! (LIVE FAST - DIE YOUNG) Programmheft (PDF)
Bild

FOTOSTRECKE SPIELZEITHEFT 2014/2015 MYRZIK JARISCH (FOTOGALERIE)

Bild 

"Wie einem das Herz hämmert!"
Nuran David Calis, "Frühlings Erwachen!"

FRÜHLINGS ERWACHEN! (LIVE FAST - DIE YOUNG) (FOTOGALERIE)

Bild 

Gísli Örn Garðarssons "Sturm" zum Start der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014

Die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014 stehen unter dem Titel "Inselreiche". Passend dazu wurde das Festival am 3. Mai 2014 mit Gísli Örn Garðarssons Inszenierung von Shakespeares "Der Sturm" eröffnet, das in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen entstanden ist. Ende Mai wird bei den Ruhrfestspielen zudem Nis-Momme Stockmanns "Phosphoros" in einer Inszenierung von Anne Lenk uraufgeführt.

Gísli Örn Garðarssons "Sturm" zum Start der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014

Fernsehausstrahlung von "Zement" am 3. Mai auf 3sat

Anlässlich des Berliner Theatertreffens 2014 wurde Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Heiner Müllers "Zement", die am 2. Mai 2014 das Theatertreffen eröffnet, von ZDF/3sat fürs Fernsehen aufgezeichnet. Die Ausstrahlung findet am Samstag, den 3. Mai 2014, um 20.15 Uhr auf 3sat statt!

Fernsehausstrahlung von "Zement" am 3. Mai auf 3sat

"Innere Erschütterung"

Interview

Zur Eröffnung des Berliner Theatertreffens sprach Bibiana Beglau mit dem Berliner Tagesspiegel über Frank Castorf, Einbauküchen und Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung, die das Theatertreffen eröffnet."'Zement' wollte Mitko schon immer machen. Der Aufbruch dieses über Jahrhunderte geschundenen Volkes, das einfach nicht mehr kann und sich lieber über vier Generationen erschießen lässt, damit die fünfte vielleicht einen Apfel mehr und eine Arbeitsstunde weniger hat, dieses Helle der Revolution hatte für ihn die gleiche Wertigkeit wie die Kehrseite: der Verrat, der Fanatismus, die Säuberungen. (…) Es ist Mitko gelungen, diese innere Erschütterung, diese Moleküle in den Leuten zum Vibrieren zu bringen. Du spürst das manchmal richtig im Publikum."

"Innere Erschütterung"

"Zement" eröffnet das 51. Berliner Theatertreffen

Mit der Aufführung von "Zement" beginnt das diesjährige Theatertreffen am Freitag, 2. Mai 2014. "Zement" von Heiner Müller ist Dimiter Gotscheffs letzte Regiearbeit und die fünfte Inszenierung des im Oktober 2013 verstorbenen Regisseurs, die zum Theatertreffen eingeladen wurde. Die Premiere am Münchner Residenztheater war am 5. Mai 2013. Mit einem eigenen "Focus Gotscheff" ehrt das Theatertreffen die Arbeit dieses großen Theatermanns. Die Juryentscheidung für Dimiter Gotscheffs letzte Regiearbeit "Zement" nimmt das Festival zum Anlass, die Theaterarbeit des Regisseurs in den Mittelpunkt zu rücken.

"Zement" eröffnet das 51. Berliner Theatertreffen
Bild 
Bild 
Bild 

Urteile / Yargilar

von Tunay Önder

Die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes und die Revue der dazugehörigen Ermittlungsakten und Medienberichte führen exemplarisch vor Augen, dass das Problem nicht allein die rassistischen Morde sind, und nicht allein der Rassismus Einzelner oder eines Netzwerkes, so wie es die Anklage gegen ein Trio oder Netzwerk nahelegt. Das Problem ist auch der institutionelle Rahmen und das alltägliche gesellschaftliche Fahrwasser, in denen solche Morde, Anschläge und Übergriffe passieren. Die Erregung über die Morde und ihre Täter bleibt eine leere Empörung, wenn sie nicht gleichzeitig auf die diskriminierende Routine innerhalb gesellschaftlicher Institutionen wie Polizei, staatliche Behörden, Medien, Schule und andere öffentliche Einrichtungen verweist. So außerordentlich die Morde waren, so un-außerordentlich ist die Allgegenwärtigkeit der Strukturen, Denkmuster und Einstellungen, die den Morden zugrunde liegt.

Urteile / Yargilar

"Wenn Du jedes Mal eins auf den Deckel kriegst und nichts dazu sagst, das finde ich nicht schön. Dann schläfst Du, meiner Meinung nach. Ich will nicht schlafen." aus "Urteile"