Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

! = Premiere

 

22 bis 27 April Osterferien

28 Apr Mo

von Harold Pinter
18.45 EINFÜHRUNG
Residenztheater
19:30
Abo 11
nach Heinrich Mann
Marstall
20:00 bis 22:00

29 Apr Di

nach Louis-Ferdinand Céline
18.15 EINFÜHRUNG
Residenztheater
19:00 bis 23:30
Abo 24

30 Apr Mi

von Arthur Schnitzler
Residenztheater
19:00 bis 22:00
Abo 33

Fernsehaufzeichnung von "Zement"

Anlässlich des Berliner Theatertreffens 2014 zeichnen ZDF und 3sat jedes Jahr ausgewählte Inszenierungen auf. In diesem Jahr wird u.a. Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Heiner Müllers "Zement" aufgezeichnet, die Aufnahmen finden während der beiden Vorstellungen von "Zement" am 17. und 19. April 2014 im Residenztheater statt. Die Ausstrahlung ist während des Theatertreffens im Mai geplant. Der Vorverkauf für beide Vorstellungen läuft bereits.

Fernsehaufzeichnung von "Zement"
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Urteile / Yargilar

von Tunay Önder

Die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes und die Revue der dazugehörigen Ermittlungsakten und Medienberichte führen exemplarisch vor Augen, dass das Problem nicht allein die rassistischen Morde sind, und nicht allein der Rassismus Einzelner oder eines Netzwerkes, so wie es die Anklage gegen ein Trio oder Netzwerk nahelegt. Das Problem ist auch der institutionelle Rahmen und das alltägliche gesellschaftliche Fahrwasser, in denen solche Morde, Anschläge und Übergriffe passieren. Die Erregung über die Morde und ihre Täter bleibt eine leere Empörung, wenn sie nicht gleichzeitig auf die diskriminierende Routine innerhalb gesellschaftlicher Institutionen wie Polizei, staatliche Behörden, Medien, Schule und andere öffentliche Einrichtungen verweist. So außerordentlich die Morde waren, so un-außerordentlich ist die Allgegenwärtigkeit der Strukturen, Denkmuster und Einstellungen, die den Morden zugrunde liegt.

Urteile / Yargilar

"Wenn Du jedes Mal eins auf den Deckel kriegst und nichts dazu sagst, das finde ich nicht schön. Dann schläfst Du, meiner Meinung nach. Ich will nicht schlafen." aus "Urteile"

HANS WAS HEIRI (FOTOGALERIE)

"Ich habe große Verantwortung"

Kurz vor der Uraufführung von "Urteile" portraitiert der Berliner Tagesspiegel Regisseurin Christine Umpfenbach auf Seite 3 und sprach mit ihr u.a. über die Entstehung des Projektes und ihre große Verantwortung gegenüber den Angehörigen der Opfer. Und sie erzählt über ihre dokumentarische Arbeitsweise: "Ich habe gelernt, dem dokumentarischen Material zu vertrauen. Nichts dazu tun, nur das rohe Material, das hat mich elektrisiert. Eine Sehnsucht nach dem Echten."

"Ich habe große Verantwortung"

Das Resi feiert 450 Jahre Shakespeare

Shakespeare-Festival vom 10. bis 12. April

Auch ein Genie hat mal Geburtstag: William Shakespeare wird diesen April 450 - das wollen wir feiern! Feiern Sie dieses Jubiläum also mit uns, ganz ohne Geniekult, wie es einem Theatermann gefällt: auf der Bühne, wo seine Werke immer wieder neu geboren werden. Drei seiner großen Komödien stehen vom 10. bis 12. April auf dem Spielplan und zur Diskussion: Ausgehend von Michael Thalheimers Inszenierungen von "Ein Sommernachtstraum" (10. April) , Amélie Niermeyers "Was ihr wollt"-Interpretation (11. April) sowie Tina Laniks Inszenierung von "Der Widerspenstigen Zähmung" (12. April) werden einzelne Themen seines Werks näher beleuchtet. Wir laden Sie zusammen mit der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und der LMU zu Vorträgen und Diskussionen u. a. zu "Shakespeares Frauen" oder "Shakespeares Komödien" ein.

Das Resi feiert 450 Jahre Shakespeare
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DER HAUSMEISTER (FOTOGALERIE)

"Pinter ist ein hervorragender Theaterautor"

Interview

Vor der Premiere von Harold Pinters "Der Hausmeister" sprach Regisseurin Andrea Breth mit dem Münchner Merkur über den großen Schauspieler Hans-Michael Rehberg, den Probenprozess der Inszenierung sowie über die Musikalität von Pinters Text und dessen surrealen Schwebezustand: "Man muss die Musikalität bei Pinter absolut ernstnehmen – über die Pausen darf man nicht weghopsen. Das ist das Genialische an Pinter, er ist wirklich ein Hundsfott an Genauigkeit. Man spürt, dass er sehr viel vom Theater wusste und mit Sicherheit ein guter Schauspieler war.

"Pinter ist ein hervorragender Theaterautor"

"Zement" eröffnet das 51. Berliner Theatertreffen

Mit der Aufführung von "Zement" beginnt das diesjährige Theatertreffen am Freitag, 2. Mai 2014. "Zement" von Heiner Müller ist Dimiter Gotscheffs letzte Regiearbeit und die fünfte Inszenierung des im Oktober 2013 verstorbenen Regisseurs, die zum Theatertreffen eingeladen wurde. Die Premiere am Münchner Residenztheater war am 5. Mai 2013. Mit einem eigenen "Focus Gotscheff" ehrt das Theatertreffen die Arbeit dieses großen Theatermanns. Die Juryentscheidung für Dimiter Gotscheffs letzte Regiearbeit "Zement" nimmt das Festival zum Anlass, die Theaterarbeit des Regisseurs in den Mittelpunkt zu rücken.

"Zement" eröffnet das 51. Berliner Theatertreffen

URTEILE-PROBEN (FOTOGALERIE)

Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"

Im Rahmen der Initiative "Kunst und Kultur für Respekt"

Im Anschluss an einzelne Aufführungen der Inszenierung "Urteile" findet in Kooperation mit der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus (FgR) der Landeshauptstadt München die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" mit den drei Themenschwerpunkten "Medien", "Staat" und "Kultur" statt. Sie richtet sich sowohl an das Publikum von "Urteile" als auch an alle Interessierte. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei!

Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"

Christine Umpfenbach erhält Theater-Förderpreis der Stadt München

Regisseurin Christine Umpfenbach wurde mit dem heute erstmals von der Stadt München vergebenen Förderpreis Theater für ihre künstlerische Arbeit als Regisseurin ausgezeichnet. Der mit 6.000 Euro dotierte und künftig biennal durch den Kulturausschuss des Stadtrats verliehene Förderpreis ist ein weiterer Beitrag der Stadt zur Förderung und Stärkung der Kunstszene. Es soll durch ihn eine künstlerisch herausragende Leistung oder eine ungewöhnliche künstlerische Position im Theaterbereich oder der Performance-Kunst gewürdigt werden. Christine Umpfenbachs neueste dokumentarische Theaterarbeit "Urteile" befasst sich mit den Münchner Morden des NSU sowie den Reaktionen des unmittelbaren Umfelds der Opfer, der Sicherheitsbehörden, Medien und Politiker und fragt nach den Ursachen und Strukturen für Vorverurteilung und Rassismus. Premiere ist am 10. April 2014 im Marstall.

Christine Umpfenbach erhält Theater-Förderpreis der Stadt München

"Nicht ich muss mich ändern, sondern das Fenster."
Harold Pinter, "Der Haus- meister"

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MÜNCHEN - DA BIN ICH (FOTOGALERIE)

Theater macht stark

"Das ist eine Chance, die man nur einmal im Leben bekommt." Der Münchner Merkur war bei den Proben zu unserem Jugendprojekt "München - da bin ich" dabei und sprach mit Regisseurin Teresa Rotemberg sowie den Jugendlichen: "Dieses Projekt ist anders als alle anderen Produktionen des Residenztheaters: Die Darsteller sind junge Flüchtlinge und Jugendliche nicht-deutscher Herkunft, die teilweise überhaupt nicht, manche ein wenig, andere gut Deutsch sprechen. Im Rahmen der vom Bundesinnenministerium geförderten Initiative 'Kultur macht stark' sollen sie bei diesem besonderen Theater die Möglichkeit haben, neue künstlerische Ausdrucksmittel kennenzulernen, sich auszuprobieren, zu experimentieren. Doch vor allem: gemeinsam etwas zu erarbeiten, das dann auf großer Bühne vor Publikum gespielt wird."

Theater macht stark
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