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von Harold Pinter
19:30 Residenztheater
Infos

Der reguläre Vorverkauf beginnt einen Monat vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Verkauf bereits am Werktag davor. Änderungen vorbehalten.

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Letzte Chance: Vier Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen

Verpassen Sie nicht die letzten Vorstellungen u. a. von "Lola Montez" und "FaustIn and Out"!

Zum Ende dieser Spielzeit verabschieden wir uns von vier Inszenierungen aus unserem Repertoire: Am 13. Juli lassen wir im Cuvilliéstheater ein letztes Mal "Lola Montez" wieder aufleben, das Herz von Ludwig I. entflammen und die Gemüter der Münchner Bevölkerung zum Kochen bringen. Ebenfalls zum letzten Mal auf dem Spielplan steht tags darauf, am 14. Juli, im Residenztheater Harold Pinters "Der Hausmeister" in einer Inszenierung von Andrea Breth. Und am 18. Juli sind im Cuvilliéstheater zum letzten Mal Birgit Minichmayr und Oliver Nägele in Elfriede Jelineks "FaustIn and Out" in einer Inszenierung von Johan Simons zu erleben. Außerdem steht im Resi am 28. Juli mit Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" ein wahrer Klassiker in einer gefeierten Inszenierung zum vorerst letzten Mal auf dem Programm.

Letzte Chance: Vier Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen

"Dieses Irren- haus ist mein Zu- hause."
Tracy Letts, "Eine Familie"

"Ich wollte mir nichts ausdenken"

Christine Umpfenbachs Inszenierung von "Urteile" wurde zu den Berliner Autorentheatertagen 2015 ans Deutsche Theater eingeladen. Vor der Berliner Vorstellung sprach das ATT-Blog mit der Regisseurin über ihre Inszenierung und die dokumentarische Arbeit: "Ich fand es in diesem Fall besonders wichtig, dass ich mit Aussagen arbeite, die ich von Menschen bekomme, die zu selten gehört wurden. Ich wollte mir nichts ausdenken."

"Ich wollte mir nichts ausdenken"

Antonius und Cleopatra Programmheft (PDF)

Antonius und Cleopatra Programmheft (PDF)
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Marstallplan: "Luxus braucht Sklaverei"

Zum Ende der Spielzeit wartet das Residenztheater noch einmal mit fünf Premieren in zwei Tagen auf: Der Marstallplan ist ein Minifestival in unserer kleinsten Spielstätte, das jungen Regisseuren eine Plattform bereitstellt, um sich auszuprobieren und ihre Arbeiten gemeinsam zu zeigen. Der Marstallplan 2015 steht unter dem Thema "Luxus braucht Sklaverei": Wie leben wir und auf wessen Kosten? Wer zahlt den Preis von Luxus und Wachstum? Und wo bleibt die persönliche Möglichkeit einer Wahl oder eines Eingriffs? Wo die Chance auf Veränderung? Das Sommerfestival Marstallplan 2015 stellt sich diesen Fragen und lädt junge Regisseure zum Thema ein.

Marstallplan: "Luxus braucht Sklaverei"

ANTONIUS UND CLEOPATRA (FOTOGALERIE)

"Der Frieden macht die Leute krank."
William Shakes- peare, "Antoni- us und Cleopa- tra"

THOMAS UND TRYGGVE (FOTOGALERIE)

"Gegenrede - Alternativen hören"

Ganztägige Lesung gegen das Treffen der G7-Staatschefs

Am 8. Juni, dem letzten Tag des G7-Gipfels, laden das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele und das Münchner Volkstheater in Zusammenarbeit mit Attac München zu einer ganztägigen Lesung gegen das Treffen der G7-Staatschefs und deren Politik unter dem Titel "Gegenrede - Alternativen hören". Die Lesung ist am Montag, 8. Juni von 12 bis 20 Uhr am Richard-Strauss-Brunnen in der Fußgängerzone.

"Gegenrede - Alternativen hören"
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"Bosnien, ein Land voller Nichts. Ich zog weg und fand die Last meiner Träume."
Oliver Frljić, "Balkan macht frei"

Identität und Heimatverlust

Interview mit Oliver Frljić

Vor der Uraufführung von "Balkan macht frei" im Marstall sprach die Abendzeitung mit Autor und Regisseur Oliver Frljić über Identität, Heimatverlust und seine Arbeit hier in Deutschland: "Ich finde es ehrlicher, meine Biografie und Meinungen in die Performance zu werfen. Wir reden in Europa immer über Menschenrechte, schließen aber systematisch eine Menge Menschen genau davon aus. Ich bin jetzt ein Bosnier in Deutschland mit einem Arbeitsvertrag. Klar, ich bin nicht auf der Baustelle, sondern im Theater. Aber ich thematisiere auch, wie ich mich auf diesem westlichen Markt behaupten und anbieten muss."

Identität und Heimatverlust

Balkan macht frei Programmheft (PDF)

Balkan macht frei Programmheft (PDF)
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BALKAN MACHT FREI (FOTOGALERIE)

ICH ICH ICH (FOTOGALERIE)

TAG DER KULTURELLEN VIELFALT

21. Mai 2015: Aktionstag gegen TTIP, CETA & Co

Seit Juli 2013 finden die Verhandlungen zu TTIP – der geplanten Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft – zwischen den USA und der EU statt. Ziel dieses Freihandelsabkommens ist insbesondere der Abbau von Handelshemmnissen innerhalb des gemeinsamen Wirtschaftsraumes.

Welche Auswirkungen TTIP auf den europäischen Kulturbetrieb haben wird, ist unklar. Zwar wird in der Präambel der Leitlinien für die Verhandlungen den Vertragsparteien ausdrücklich das Recht eingeräumt, Maßnahmen u. a. zur Förderung der kulturellen Vielfalt – wie im UNESCO-Übereinkommen von 2005 festgeschrieben – zu treffen; ob der Kulturbereich damit von TTIP ausgenommen ist, ist jedoch offen. Wird Kultur als Ware gesehen und die öffentliche Förderung von Kulturinstitutionen damit als Handelshemmnis gewertet, das zu einer Wettbewerbsverzerrung führt? In der Finanzierung durch die öffentliche Hand im Gegensatz zu privatem Mäzenatentum und Sponsoring liegt einer der Hauptunterschiede im Kulturbetrieb zwischen Europa und den USA.

Reden Sie mit bei der Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Informieren Sie sich und beteiligten Sie sich an der Debatte!

TAG DER KULTURELLEN VIELFALT

"Alle denken nur an sich. Nur ich denke an mich." 
Eugéne Labiche, "ICH ICH ICH"

Endlich wieder TheaterBar!

Nächste offene Bühne am 27. Mai im Marstall Café

Am Mittwoch, den 27. Mai 2015 um 20 Uhr im Marstall Café geben wir die Bühne wieder frei für alle Kreativen dieser Stadt!

Kommt zu uns auf die Bühne und wir schauen zu! Egal ob Student, Künstlerin oder Oma, Tante, Neffe oder Nachbar, Lehrerin, Schüler oder Senior – Jung und Alt können bei der TheaterBar mit eigenen, bekannten oder unbekannten Texten, Szenen, Songs, Artistik-, Tanz-, Gesangs- oder Slapstickeinlagen den Abend mitgestalten. Alles ist erlaubt, jeder ist willkommen – lediglich ein zeitliches Limit wird gesetzt!

Endlich wieder TheaterBar!
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