August
Zirner

wurde 1956 in Illinois (USA) geboren und zog Anfang der 1970er Jahre nach Europa. Zunächst besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, in den folgenden Jahren erhielt er Engagements am Volkstheater Wien, in Hannover, Wiesbaden und am Wiener Burgtheater. Von 1980 bis 1988 war er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Er spielte in einer Kooperation des Theaters in der Josefstadt mit den Wiener Festwochen, "Die Ähnlichen", in der Regie von Peter Stein. Er wirkte unter anderem bei den Inszenierungen „Auf dem Lande“ in der Regie von Luc Bondy am Züricher Schauspielhaus sowie in „Wesele“ in der Regie von Andrzej Wajda bei den Salzburger Festspielen mit. Am Münchner Volkstheater war er an „Die Ziege“ von Edward Albee in der Regie von Christian Stückl beteiligt.

Er spielte in vielen Filmen, beispielsweise „Das Versprechen“ in der Regie von Margarethe von Trotta und „Stadtgespräch“ in der Regie von Rainer Kaufmann. In „Tara Road“ (Regie Gillies MacKinnon) spielte er 2005 an der Seite von Andy McDowell. Der Film „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky, an welchem er beteiligt war, erhielt 2008 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Für den Film „Wut“ (Regie Züli Aladağ) über Jugendgewalt erhielt Zirner 2007 den Grimme-Preis als bester Schauspieler. Seit der Spielzeit 2011/12 steht er auf der Bühne des Münchner Residenztheaters.

weitere Termine
Residenztheater
  • Mi 22. Okt 14, 19:30 Uhr
  • Mi 29. Okt 14, 19:30 Uhr
  • Sa 01. Nov 14, 19:00 Uhr
  • Di 25. Nov 14, 19:30 Uhr
Weitere Rollen am Residenztheater:
  • Die Ballade vom traurigen Café als Der Erzähler / Henry Macy
  • Das weite Land als Doktor von Aigner, ihr geschiedener Gatte

Konfrontation mit Julika

aus dem Roman „Stiller, Aufzeichnungen im Gefängnis“

Max Frisch (1954): Unstimmigkeit unserer Existenz durch irgendeine Art von Selbstüberforderung, die zur Selbstentfremdung führt und schließlich zur Sterilität, weil es uns nicht gelingt, uns selbst anzunehmen – das ist, psychologisch gesprochen, das Problem.

Konfrontation mit Julika
Stiller

Stiller

nach Max Frisch

Stiller

Die Anstrengung einer Erinnerung

Interview

Vor der Premiere von "Stiller" sprach Dramaturg Andreas Karlaganis mit den beiden künstlerischen Leitern der weltbekannten Handspring Puppet Company Basil Jones und Mervyn Millar über ihre außergewöhnliche Arbeit an dieser Produktion, bei der sowohl Schauspieler als auch Puppen auf der Bühne stehen: "Wir sagen oft, dass ein Schauspieler nicht sterben kann. Er lebt immer, wenn er auf der Bühne ist. Im Unterschied zur Puppe, die erstmal tot ist. Die Arbeit der Puppenspieler besteht darin, sie zum Leben zu bringen. Wenn wir Schauspieler zu Puppenspielern ausbilden, investieren wir viel Zeit darin, die Illusion von Leben in ein Objekt zu bringen und wie man dieses Leben mit Emotion und Gedanken verknüpft."

Die Anstrengung einer Erinnerung

Die Ballade vom traurigen Café Programmheft (PDF)

Die Ballade vom traurigen Café Programmheft (PDF)
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Die Ballade vom traurigen Café

Die Ballade vom traurigen Café

nach Carson McCullers in der Bearbeitung von Edward Albee

Die Ballade vom traurigen Café

DIE BALLADE VOM TRAURIGEN CAFÉ (FOTOGALERIE)

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Eyjafjallajökull-Tam-Tam Programmheft (PDF)

Eyjafjallajökull-Tam-Tam Programmheft (PDF)
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Das weite Land

Das weite Land

von Arthur Schnitzler

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DAS WEITE LAND (FOTOGALERIE)