Spielzeit 2012/2013
Übersicht über die Premieren und Kooperationen des Residenztheaters in der Spielzeit 2012/2013
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Spielzeitheft 2012/2013 (Gestaltung HERBURG WEILAND)
PRESSEKONFERENZ SPIELZEIT 2012/2013 (FOTOGALERIE)
Hedda Gabler
von Henrik Ibsen / Regie Martin Kušej
Hedda Tesman ist eine junge Frau, die in der Welt wie in einem aufgeschlagenen Buch zu blättern scheint, und eine Seite ist schöner als die andere. Sie ist frisch verheiratet mit einem Mann, der munter die akademische Karriereleiter emporklettert und sie anbetet...
CALL ME GOD
von Gian Maria Cervo, Marius von Mayenburg, Albert Ostermaier, Rafael Spregelburd / Regie Marius von Mayenburg
Im Oktober 2002 erschütterte eine Serie von Morden die USA. Ein Heckenschütze tötete aus einem Auto heraus scheinbar wahllos Passanten. Mindestens zehn Menschen fanden den Tod, ehe der Attentäter gestoppt werden konnte.
Die Verwandlung
von Franz Kafka / in einer Fassung von Gísli Örn Garðarsson + David Farr / Regie Gísli Örn Garðarsson
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“ Vor genau hundert Jahren leitete Franz Kafka mit diesem berühmten ersten Satz eine Erzählung ein, die seither selbst zu den unruhigen Träumen der Weltliteratur zählt.
Die Ballade vom traurigen Café
nach Carson McCullers / in der Bearbeitung von Edward Albee / Regie Walter Meierjohann
Die Ballade vom traurigen Café spielt in einer Kleinstadt in den Südstaaten der USA. Hier lebt Miss Amelia Evans, eine sehr große, muskulöse, androgyne und wortkarge Frau, die einen kleinen Laden (den einzigen in der Stadt) unterhält, bei dem die Männer nach der Arbeit ihren Whiskey auf der Straße trinken können.
Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei und andere Blumen-, Frucht- und Dornenstücke zum 250. Geburtstage von Jean Paul.
Veranstaltungsreihe kuratiert von Albert Ostermaier
„Das Ziel dieser Dichtung ist die Entschuldigung ihrer Kühnheit.“ Und kühn ist es wirklich, was Jean Paul, 1763 in Wunsiedel geboren und 1825 in Bayreuth gestorben, der große bayerische Provinz- und Weltdichter, für die deutsche Literatur, vor allem den Roman geschaffen hat.
In Agonie
von Miroslav Krleža / Regie Martin Kušej
Niemand hat die Begabung oder die Kraft, diesen Leichnam chirurgisch zu öffnen, der unsere Wirklichkeit genannt wird, und einen Schnitt durch die Tiefe der Dinge zu machen, damit wir sehen, wer wir sind, was wir sind, wo wir stehen, wohin wir gehen. Niemand tut das.
Zement
von Heiner Müller / Regie Dimiter Gotscheff
Der Schlosser und Bolschewik Tschumalow kehrt aus dem Krieg zurück und traut seinen Augen nicht: Das Zementwerk verrottet, die Arbeiter verscherbeln fürs eigene Überleben, was nicht niet- und nagelfest ist, die Frauen haben ihre Kinder in die Heime gebracht...
RÄUBER. SCHULDENgenital
von Ewald Palmetshofer / Regie Alexander Riemenschneider
„Gesetzt den Fall, da kämen einer und eine und noch einige andere, die beschlössen, dass ihre Körper nicht länger zerfielen wie die vielen anderen, sondern weiterbestünden und damit bis in alle Ewigkeit.
Stiller
von Max Frisch / In Zusammenarbeit mt der Handspring Puppet Company / Regie Tina Lanik + Mervyn Millar
„Ich bin nicht Stiller!“ Bei der Einreise in die Schweiz wird der amerikanische Staatsbürger James L. White festgenommen. Man hält ihn für den Bildhauer Anatol Ludwig Stiller, einen Mann mit dunkler Vergangenheit, der seit Jahren als verschollen gilt.
Die schönen Tage von Aranjuez
von Peter Handke / Regie Daniela Löffner
„Und wieder ein Sommer. Und wieder ein schöner Sommertag. Und wieder eine Frau und ein Mann an einem Tisch im Freien, unter dem Himmel. Ein Garten. Eine Terrasse. Unsichtbare, nur hörbare Bäume, mehr Ahnung als Gegenwart, in einem sachten Sommerwind, welcher, von Zeit zu Zeit, die Szenerie rhythmisiert.