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Zeruya Shalev und Dima Wannous lesen

Ein Abend zum Thema Überleben

In Kooperation mit dem Literaturfest München

Die beiden Autorinnen erzählen, erzählen, wie sich Diktatur, Krieg, Gewalt in Biografien einschreiben. So wird Leben zu Literatur – und Literatur zu Leben.

Dima Wannous wurde 1982 in Damaskus geboren. Sie studierte dort und in Paris Französische Literatur sowie Übersetzung in Lyon und wohnt heute in Beirut. In Dunkle Wolken über Damaskus erzählt sie von den Folgen einer brutalen Diktatur: Ihre Figuren sind verletzt – körperlich und seelisch. Gleiches gilt für Zeruya Shalevs Romane, die untrennbar mit Israel verbunden sind. "Israel gibt diesen Figuren ihre Gefährdung", sagte Albert Ostermaier in einer Laudatio auf Shalev, "ihr Leben ist permanent gefährdet, auch wenn davon nichts zur Sprache kommt, ist es in der Sprache, in den Sätzen, in ihrer Erschütterbarkeit." Wie das klingt, hören wir in einem eigens für front:text verfassten Text.

Leider konnte Dima Wannous ihre Reise nach Deutschland nicht antreten. Ihre Geschichte wird dennoch zu Gehör kommen und der syrische Dichter und Journalist Yamen Hussein wird sie im Gespräch vertreten.

Es moderiert Sonja Zekri (Süddeutsche Zeitung)
Deutsche Lesung Sibylle Canonica

Karten 16.- / 12.- ausschließlich bei München Ticket unter 089 5481 8181 oder unter www.muenchenticket.de