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MARSTALLPLAN 2: Fragebogen

von Max Frisch

Marstallplan 2

Max Fisch ist ein Leben lang ein Fragender gewesen: „Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?“ Insgesamt elf Fragebögen veröffentlichte Max Frisch in seinem „Tagebuch 1966-1971“. Sie sind thematisch geordnet: Ehe, Frauen, Hoffnung, Humor, Geld, Freundschaft, Kinder, Heimat, Eigentum, Tod. Über zweihundert Fragen stellt Frisch unkommentiert dem Leser und wahrscheinlich sich selbst. Sie betreffen das Leben in seinen gewöhnlichen wie existenziellen Momenten und ergeben gesammelt einen Baukasten zur immerwährenden Ich-Suche.

Alexander Riemenschneider, geboren 1981, arbeitete zunächst als Musiker in Bands und für das Theater Bonn, bevor er an der Theaterakademie Hamburg Regie studierte. Im Mai 2009 schloss er sein Studium mit einer Inszenierung von „Caligula“ von Albert Camus auf Kampnagel in Hamburg ab und arbeitete anschließend am Jungen Schauspielhaus Hamburg, in Potsdam, Göttingen und Bonn. Seine Adaption des Romans „Der Schaum der Tage“ von Boris Vian erhielt Einladungen zu mehreren europäischen Festivals. Am Deutschen Theater Berlin hat Alexander Riemenschneider das Stück „süßer vogel undsoweiter“ von Laura Naumann und „hamlet ist tot. keine schwerkraft“ von Ewald Palmetshofer inszeniert. In der Spielzeit 2012/13 wird er im Marstall des Residenztheaters die deutsche Erstaufführung von Palmetshofers jüngstem Stück „RÄUBER. SCHULDENgenital“ inszenieren.

 

Der reguläre Preis beträgt 9 Euro je Einzelvorstellung. Beim Kauf von Karten für mindestens 3 Einzelvorstellungen von Marstallplan 1 und/oder Marstallplan 2 erhalten Sie die Einzelkarte für je 6 Euro. Dieses Package ist nur telefonisch unter 089/2185 1940 und an den Kassen der Staatstheater erhältlich. Schüler und Studenten erhalten gegen Vorlage eines gültigen Ausweises Karten für 6 Euro je Einzelvorstellung.

  • premiere 06 Jul 12
  • Vorstellungsdauer ca. 1 std.
  • Regie Alexander Riemenschneider
  • Bühne Rimma Starodubzeva
  • Kostüme Lili Wanner
  • Dramaturgie Andreas Karlaganis
mit

Der Marstallplan

Zum Ende der Spielzeit wartet das Residenztheater noch einmal mit 6 Premieren in 2 Tagen auf: Der MARSTALLPLAN ist ein Minifestival in unserer kleinsten Spielstätte, das jungen Regisseuren eine Plattform bereitstellt, um sich auszuprobieren und ihre Arbeiten gemeinsam zu zeigen.

Der Marstallplan
06 Jul 12

der letzte Hochstapler-Applaus. und morgen wird gefeiert: das große Fest der Hochstapelei! http://t.co/GCtYVL2N

Ein verwegener Plan

Spiegel Online berichtet über das "verwegene Projekt", beim MARSTALLPLAN innerhalb von zwei Tagen sechs Hochstapler-Produktionen zur Premiere zu bringen und dabei lustvoll mit den Identitäten zu spielen: "Und so befreien sie Zuschauer wie Schauspieler im besten Fall vom Fetisch der vergangenen Jahre: der Authentizität."

Ein verwegener Plan