FREAKS (1932-2015)

Szenische Lesung mit Filmausschnitten im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was geht? Kunst und Inklusion"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was geht? Kunst und Inklusion" der Stadt München synchronisieren Ensemblemitglieder Schnipsel aus Tod Brownings Film "Freaks (1932)", stülpen dessen Wirklichkeit um und füllen die Lücken, die durch den zeitlichen Abstand entstehen: Wir versuchen nicht, alles richtig zu machen, provozieren mehr Selbstverständlichkeit, notfalls mit Gewalt, und wenn das geht, darf Stephen Hawking irgendwann den Schurken in einem James-Bond-Film spielen — so wie er sich das wünscht.

mit Maximilian Dorner + Mitgliedern des Ensembles

Stottern statt zu schweigen

Gestern synchronisierten Resi-Schauspieler live Ausschnitte aus Tod Brownings Film "FREAKS" bis zur Hochzeitsszene, in der Cleopatra bemerkt, dass sie kein Freak werden will. Die schöne, hochgewachsene, herrliche, wenn auch im Film bösartige Olga Baclanova las Maximilian Dorner ein, der den Film beim Hochzeitsfest stoppte, und folgenden Text vortrug. MEHR ...
Stottern statt zu schweigen
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"Wer ist wir und wer sind die?"

SZ-Interview mit Maximilian Dorner

Im Rahmen der Initiative "Was geht? Kunst und Inklusion" zeigte das Residenztheater im November 2015 unter dem Titel "Freaks (1932-2015)" eine szenische Lesung von Tod Brownings Film "Freaks" mit Filmausschnitten im Marstall. Vorab sprach die Süddeutsche Zeitung mit Regisseur und Autor Maximilian Dorner, der die Rolle der Cleopatra übernahm: "Wer ist wir und wer sind die? Er gibt ein Bewusstsein dafür, dass wir und die gar nicht so weit voneinander entfernt sind."

"Wer ist wir und wer sind die?"