Die Schneekönigin

von Hans Christian Andersen

in einer Fassung von Jewgeni L. Schwarz

Ein Märchen über Blumen, die im Winter blühen und darüber, dass das Böse oft so schön ist. — Und auch ein Märchen darüber, was es bedeutet, dass man bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten: Gerda jedenfalls macht sich sofort auf den Weg, um Kai aus den Fängen der Schneekönigin zu befreien. Die verzauberte ihn mit einem Kuss und ließ sein Herz erfrieren. Im Schneegestöber trifft Gerda auf eine königliche Hofkrähe und einen königlichen Hofraben, einen Prinz und eine Prinzessin, auf Räuber und ein Räubermädchen, ein Rentier und endlich auch auf Kai, der durchgefroren mit kaltem Herzen aus kleinen Eisstückchen das Wort "Ewigkeit" bildet. Die Schneekönigin naht und es wird sich erst zeigen, ob Gerdas Herz heiß genug ist.

Eines wusste der spindeldürre H. C. Andersen schon mit vierzehn Jahren: Er will an das königliche Theater in Kopenhagen und so brach er auf, nur mit 13 Reichstalern in der Tasche, und fand seinen Weg, der ganz anders verlief: Nicht Schauspieler, nicht Sänger, nicht Tänzer, sondern der größte Märchenerzähler aller Zeiten wurde er. Und obwohl ihn Zeit seines Lebens so ungefähr alle Ängste plagten, die wir uns vorstellen können, bereiste er die ganze Welt. Der russische Dramatiker Jewgeni Schwarz hat "Die Schneekönigin" für das Theater bearbeitet, der Schweizer Schauspieler und Regisseur Samuel Weiss wird sie im Residenztheater schneeflockig auf die Bühne zaubern.

Ab 6 Jahren.

Der Einheitspreis für Kinder beträgt 8 Euro und kann online, telefonisch unter 089/2185 1940 bzw. an den Schaltern der Staatstheater erworben werden. Ermäßigung für Schulklassen gibt es bei den Vormittagsvorstellungen, Karten für die Schulvorstellungen buchen Sie bitte unter schulbestellung@residenztheater.de bzw. 089/2185-2116.

  • premiere 23 Nov 13
  • Vorstellungsdauer ca. 2 std.
  • eine pause
  • Regie Samuel Weiss
  • Bühne Ralph Zeger
  • Kostüme Heide Kastler
  • Musik + Komposition Martin Lingnau + Ingmar Süberkrüb
  • Licht Martin Feichtner
  • Dramaturgie Götz Leineweber
mit
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Vorhang auf für die erste Twitter-Theater-Woche!

Premiere auf Twitter: In der Woche vom 9. bis 13. Dezember 2013 laden wir mit vier anderen Bühnen zur ersten Twitter-Theater-Woche Deutschlands ein! Das heißt: 5 Städte, 5 Theater, 5 Tage und v.a. auch 5 Inszenierungen via Twitter. Und ihr könnt bei uns live auf der Bühne mit dabei sein und darüber twittern. MEHR ...
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DIE SCHNEEKÖNIGIN (FOTOGALERIE)

Die Schneekönigin Programmheft (PDF)

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23 Nov 13

"Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst." sagte Hans Christian Andersen.

Das Lied aus "Die Schneekönigin"

Es ist nicht immer leicht, ein Räuber zu sein.

Es ist nicht immer leicht, ein Räuber zu sein.
Du musst dich stundelang im Wald verstecken
und meistens bist du dabei auch noch allein
und hast dann abends zwanzig neue Zecken.

Es ist nicht immer schön, ein Räuber zu sein.
Da musst du tagelang im Dreck rum liegen,
und der, den du beklaust, wird dir nie verzeihn,
da kannst du schonmal eine Anfall kriegen.

Es war mal richtig fein, ein Räuber zu sein.
An jedem Tag neue heiße Beute,
doch das ist lange her, die Taschen sind leer,
das war mal anders doch so ist das heute.

Das Lied aus "Die Schneekönigin"

Die Schneekönigin

Inhaltsangabe

Die Schneekönigin ist ein Märchen über Blumen, die im Winter blühen und darüber, dass das Böse oft so schön ist. — Und auch ein Märchen darüber, was es bedeutet, dass man bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten. Nachdem der Kommerzienrat mit all seinem Geld den Rosenbusch der Großmutter nicht kaufen durfte, verzaubert die Schneekönigin Kai mit einem Kuss und lässt sein Herz erfrieren. So gleich macht Kai sich lustig über seine Freundin Gerda und findet alles nur noch hässlich. Selbst die schönsten Landschaften sehen für ihn aus wie Spinat.

Die Schneekönigin