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Alltag und Rassismus: Staat

Eine Diskussionsreihe im Rahmen der Initiative "Kunst und Kultur für Respekt".

Im Anschluss an einzelne Aufführungen der Inszenierung "Urteile" findet in Kooperation mit der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus (FgR) die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" mit den Themenschwerpunkten Medien, Staat und Kultur statt. Sie richten sich sowohl an das Publikum von "Urteile" als auch an alle Interessierten.

Die zweite Veranstaltung untersucht den Umgang von Staat und Polizei im Umfeld der NSU-Morde und fragt nach Leerstellen und Strukturen, die das Versagen der Sicherheitsbehörden möglich gemacht hat. Wie werden rassistische Hintergründe aufgedeckt? Warum ist die diskriminierende Verwendung von Zuschreibungen wie ethnische Zugehörigkeit, phänotypische Merkmale, nationale Herkunft als Grundlage für polizeiliche Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkreten Beweis gängige Praxis? Wer fühlt sich sicher und wer beschützt wen und warum?

Es diskutieren:

ANGELIKA LEX, Rechtsanwältin
MITRA SHARIFI NEYSTANAK, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY)
AZAR MORTAZAVI, Autorin
RAFAEL BEHR, Professor für Polizeiwissenschaften

Es moderiert:

INA KRAUSS, BR

 

Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"

Im Rahmen der Thementage "Der NSU-Prozess und die offenen Fragen"

Während der Thementage zum NSU-Prozess finden im Anschluss an die Vorstellungen "Urteile" und "Wir sind jung. Wir sind stark." in Kooperation mit der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus (FgR) und Bayern 2 die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" mit den zwei Themenschwerpunkten "Keine Schuld?", und "Worte und Taten" statt. Sie richtet sich sowohl an das Publikum von "Urteile" und "Wir sind jung. Wir sind stark." als auch an alle Interessierte. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei!

Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"