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Alltag und Rassismus: Keupstraße

Eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

 

Seit Januar 2015 wird im NSU-Prozess in München über das Nagelbombenattentat in der Kölner Keupstraße verhandelt. Zum 10. Jahrestag des Anschlags hat das Schauspiel Köln ein Theaterstück entwickelt, das die Ereignisse des Anschlages beleuchtet und über die Lücke erzählt, die als Folge zwischen der Mehrheitsgesellschaft der Stadt und den migrantischen Mitbewohnern, die dort leben, entstanden ist. Genau in diese Lücke hinein hat der Autor, Regisseur und Filmemacher Nuran David Calis gemeinsam mit seinem Team mehr als ein Jahr lang recherchiert. Er hat viele Gespräche geführt und Fragen gestellt. Und er hat drei Anwohner und Geschäftsleute aus der Keupstraße gefunden, die den Anschlag miterlebt haben und nun gemeinsam mit Schauspielern auf der Bühne stehen. Es diskutieren Regisseur Nuran David Calis, Yavuz Narin, Anwalt der Nebenkläger im NSU-Prozess, Meral Sahin, Vorsitzende IG Keupstraße (Interessengemeinschaft der Geschäftsleute der Keupstraße), Kutlu Yurtseven, der auch im Stück mitspielt und Mitglied der Initiative "Keupstraße ist überall" ist, sowie weitere Mitwirkende der Inszenierung.

Residenztheater beteiligt sich an den internationalen Wochen gegen Rassismus 2015

u.a. Gastspiel des Schauspiel Köln im Marstall

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 stehen im Zeitraum vom 16. bis 29. März 2015 neben Vorstellungen der Inszenierungen "Urteile" und "Die Lücke" – einem Gastspiel des Schauspiels Köln – zwei Diskussionsveranstaltungen der Reihe "Alltag und Rassismus" auf dem Spielplan des Residenztheaters.

Residenztheater beteiligt sich an den internationalen Wochen gegen Rassismus 2015