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Alltag und Rassismus: Keine Schuld?

Das Gericht des NSU-Prozesses lehnte einen Beweisantrag von Vertretern der Nebenklage ab, weil eine eventuelle Mitschuld der Sicherheitsbehörden bei der Mord- und Anschlagsserie des NSU für den Prozessverlauf irrelevant sei. Beate Zschäpe behauptet, nichts mit dem Verbrechen des NSU zu tun zu haben. Wer hat Schuld und was kann man wem beweisen? Im Anschluss an die Vorstellung „Urteile“ sprechen Experten und Betroffene über aktuelle Entwicklungen im „NSU“- Prozess.

Zu Gast: Dr. Antonia von der Behrens, Sebastian Scharmer (Vertreter der Nebenklage), Robert Andreasch (NSU-Watch, Aida)

Moderation: Thies Marsen (Bayern 2)

Eine Diskussionsreihe des Residenztheaters in Kooperation mit der städtischen Fachstelle für Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit (FgR) und Bayern2

Eintritt frei.

Thementage: Der NSU-Prozess und die offenen Fragen

Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrunds" sind immer noch viele Fragen offen und die Wunden nicht verheilt. Daher widmen sich im Oktober 2016 die Fachstelle für Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit der Landeshauptstadt München, das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Evangelische Stadtakademie München, die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule, Bayern2 und ds Residenztheater im Rahmen einer Veranstaltungsreihe diesem Thema.

Thementage: Der NSU-Prozess und die offenen Fragen