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Alltag und Rassismus: Gefühle

Eine Diskussionsreihe im Rahmen der Initiative "Kunst und Kultur für Respekt"

Im Anschluss an einzelne Aufführungen der Inszenierung "Urteile" findet in Kooperation mit der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus (FgR) die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" statt. Sie richtet sich sowohl an das Publikum von "Urteile" als auch an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.

Die rassistischen Morde des NSU lösten bei vielen Menschen Trauer und Wut aus. Gefühle werden meist einer privaten Sphäre zugeordnet, sie gelten als irrational und im politischen Kontext höchstens als verdächtig. Wie lassen sich Trauer und Wut als widerständige politische Ressource wahrnehmen? Welche Möglichkeiten eröffnet das Theater, das in seiner Verfahrensweise auch affektive Formen der Annäherung mit einschließt?

Es diskutieren Ender Beyhan, Bekannte eines NSU-Opfers, Autor Deniz Utlu und Regisseurin Christine Umpfenbach. Es moderiert Sybille Giel (BR).