Der Eiserne Vorhang

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Eine schwebende Last von 5,8 Tonnen Gewicht, die über die Not-Auslösung in Bewegung gesetzt wird. Sie kann nicht mehr gestoppt werden, bis sie sich kontrolliert aber unaufhaltsam auf den Bühnenboden herabsenkt. Begleitet wird das Hinabgleiten des Eisernen Vorhangs durch eine glockenartige Sirene. MEHR ...

Zerbrechliche Schönheit: Der Krieg und wir

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Der Krieg ist medial allgegenwärtig. Er ist omnipräsent in seiner Erscheinung als Schreckensszenario ferner Orte, eingebunden in die Dramaturgie der Berichterstattung der jeweiligen Medien. Laura Marie Sturtz sprach vor der Premiere von "Die Troerinnen" mit dem Videokünstler Florian Schaumberger über die Macht der Kriegsbilder und seine Videoarbeit für die Inszenierung. MEHR ...

Nachrichten aus der Produktion

Iwanow
Iwanow

In Deutschland gibt es ein berühmtes Missverständnis gegenüber Anton Tschechow, das sich über die Jahrzehnte fortpflanzt: Tschechow als russisches Klischee, wobei die Entfernung der Russen zu den Deutschen betont wird. Gerne haftet dann Konstantin Stanislawski gleich mit und seine gesamte Methode wird verdächtigt oder als überkommener Naturalismus gescholten. Wider die Schubladisierung dieses Denkens lohnt ein Blick auf die mit deutlich mehr Humor geführte Auseinandersetzung zwischen den beiden Protagonisten um Detailgenauigkeit und psychoakustische Fragen. Nicht zuletzt hat Tschechow zu Lebzeiten schon gegen dieses Klischee angeschrieben. Am besten wurde das von Ingrid Dlugosch beschrieben, deren Gedanken und Recherchen dazu der folgende Text wiedergibt. MEHR ...

Banner an der Fassade des Residenztheaters am 22. Dezember 2016 © Ingo Sawilla
Banner an der Fassade des Residenztheaters am 22. Dezember 2016 © Ingo Sawilla

Das Residenztheater tritt heute und jeden Abend für Freiheit, Mitmenschlichkeit, Offenheit und Solidarität ein. Dieses Statement hat Resi-Schauspielerin Juliane Köhler heute im Rahmen einer großen Demo für eine offene Gesellschaft auf dem Max-Joseph-Platz verlesen. MEHR ...

Technik, die begeistert

"Bis zur letzten Minute werden noch einmal alle Kapazitäten von Kunst und Technik gefordert. Doch schlussendlich dreht sich auch die letzte Szene – was für ein aufregender Saisonstart!" © Thomas Dashuber
"Bis zur letzten Minute werden noch einmal alle Kapazitäten von Kunst und Technik gefordert. Doch schlussendlich dreht sich auch die letzte Szene – was für ein aufregender Saisonstart!" © Thomas Dashuber

Die Spielzeit 2016/17 startete spektakulär mit der Premiere von Ulrich Rasches Inszenierung von Schillers "Die Räuber". Neben den 19 Darstellern spielt auch die gigantische Bühnenkonstruktion eine Hauptrolle. Wir haben den Konstrukteur Paul Demmelhuber und Michael Brousek, den Leiter der Werkstätten, gebeten, rückblickend die fast einjährige Arbeit für unseren Blog aufzuschreiben. MEHR ...

Lauter kleine Paragraphen

"Am Ende will niemand schuld sein." Szene aus David Böschs Inszenierung von "Glaube Liebe Hoffnung" © Thomas Dashuber
"Am Ende will niemand schuld sein." Szene aus David Böschs Inszenierung von "Glaube Liebe Hoffnung" © Thomas Dashuber

"Am Ende will niemand schuld sein." Vor der Premiere zu David Böschs Inszenierung von "Glaube Liebe Hoffnung" sprach Dramaturgie-Hospitantin Christine Lauck mit einer Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für Frauen über die Aktualität von Horváths Stück: "Das passiert so heute auch noch". MEHR ...

Der Verlust einer gemeinsamen Sprache

"Ich stehe dem geläufigen Ausdruck, welchen man für Freiheit auf dem Theater findet, sehr skeptisch gegenüber." Szene aus Ulrich Rasches "Räuber"-Inszenierung © Andreas Pohlmann
"Ich stehe dem geläufigen Ausdruck, welchen man für Freiheit auf dem Theater findet, sehr skeptisch gegenüber." Szene aus Ulrich Rasches "Räuber"-Inszenierung © Andreas Pohlmann

Vor der vielbeachteten Premiere von Ulrisch Rasches "Räuber"-Inszenierung sprach Chefdramaturg Sebastian Huber mit dem Regisseur über seine körperlich und chorisch geprägten Inszenierungen, die Aktualität von Schillers Text und natürlich die Bedeutung von Sprache: "Sprache ist das verbindende Element von Individuen, das identitätsstiftende Moment der Gemeinschaft." MEHR ...

#Spiegelwelten

Ein Bild aus der Ausstellung "Inszeniert" in der Kunsthalle München: Nan Goldin, C putting on her makeup at Second Tip, Bangkok 1992, Cibachrome, 40,7 × 50,2 cm, Courtesy Sammlung Goetz München
Ein Bild aus der Ausstellung "Inszeniert" in der Kunsthalle München: Nan Goldin, C putting on her makeup at Second Tip, Bangkok 1992, Cibachrome, 40,7 × 50,2 cm, Courtesy Sammlung Goetz München

Anlässlich der Ausstellung "Inszeniert! Spektakel und Rollenspiel in der Gegenwartskunst", die vom 18. August bis 6. November in der Kunsthalle München zu sehen ist, veranstaltet das Resi zusammen mit der Kunsthalle einen Fotowettbewerb zum Thema Spiegel: Zeigt uns auf Instagram eure #Spiegelwelten! MEHR ...

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